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Konnte die Niederlage der Juniors trotz starker 14 Punkte nicht abwenden - Jules Akodo

Juniors beenden Hauptrunde als Achter

Mit einem Sieg in Lich ist es nichts geworden. Nach der 56:67 (29:35)-Niederlage bei den Basketbären stehen die FRAPORT SKYLINERS Juniors aber trotzdem in den Playoffs der ProB und treffen ab kommenden Samstag auf den Primus des Nordens; die Rostock Seawolves. Eine spannende Aufgabe für die jungen Frankfurter, die sie laut Trainer Eric Detlev dann einfach nur richtig genießen sollen.

Mit dem Auftritt in Lich war der Trainer zufrieden – trotz der Niederlage. Die Juniors waren personell erneut dezimiert angetreten, vor allem auf den großen Positionen fehlte durch das gleichzeitige Spiel in der Beko BBL in Bonn die Tiefe. „Wir haben das im Rahmen unserer Möglichkeiten heute gut gemacht“, so Detlev.

Weniger wird der Trainer damit das erste Viertel gemeint haben. Da nämlich ließen sich die Juniors am Anfang von den Basketbären überrennen. Nach sechs Minuten stand es 10:4 für die Gastgeber, erst ein Dreier von Jules Akodo war ein erstes, kleines Lebenszeichen der Frankfurter. Der Brite Akodo war es auch, der die Juniors im ersten Viertel über Wasser hielt. Sieben weitere Zähler legte er nach, und so stand es nach zehn Minuten dann noch 21:14.

Im zweiten Viertel fanden die Juniors dann aber immer besser in die Partie. „Die Einstellung hat gestimmt“, so Detlev. In der 18. Minute verkürzte Kyle Fossman auf 29:23 und die Licher nahmen ihre erste Auszeit der Begegnung.

Danach gaben weiter die Juniors den Ton an. Noch einmal Fossman und Marius Nolte brachten die jungen Frankfurter auf zwei Punkte heran (29:27, 19.). Doch ein Dreier von Ugur Külhan sieben Sekunden vor dem Ende traf die Juniors dann ins Mark und vergrößerte den Abstand: 35:29.

Die Juniors haderten vor allem mit ihrem Wurfglück – Fossman oder auch Andrew Bock erspielten sich zwar viele freie und gute Würfe, doch am Ende rauschte nur einer von 14 von draußen auch durch die Reuse. „Wenn wir nur drei, vier Würfe mehr treffen, gewinnen wir auch“, so Detlev.

Doch die Frankfurter trafen nicht; und so konnte Lich den Vorsprung kontrollieren. Die Stationen: 44:33 (27.), 49:33 (28.), 49:39 (30.). Die Basketbären ließen einfach nicht mehr locker und wollten den Sieg nach Hause holen.

Das gelang ihnen am Ende auch. Fossman und Akodo verkürzten zwar auf sieben Punkte (60:53, 39.), doch da war nur noch eine Minute zu spielen. Die Frankfurter mussten also foulen. Und von der Linie behielt Lich in Person von Eric Kurth, Viktor Klassen und Vinzent Zimmer die Nerven. „Wir sind nicht mit der besten Formation angereist, manchmal läuft es dann so“, sagte Detlev.

Jetzt also Rostock –  Detlev freut sich auf die Playoffs: „Ich habe den Jungs gleich nach dem Spiel gesagt, dass sie da nichts zu verlieren haben. Aber sie können sich für eine gute Saison belohnen.“ Gegen Iserlohn haben die Juniors ja schon gezeigt, dass sie auch ein absolutes Top-Team schlagen können. Trotzdem tritt Detlev ganz deutlich auf die Euphoriebremse: „Theoretisch ist alles möglich. Aber in Rostock sind wir großer Außenseiter.“