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Konstantin Klein im Duell mit Würzburgs Verteidiger John Little

80-71 – Am Ende reicht die Kraft nicht –Galloway 19 Pkt, Robertson 18 Pkt

Einen Tag vor der vierten Benefiz-Gala zugunsten der Schul- und Jugendinitiative „Basketball macht Schule“ spielen die FRAPORT SKYLINERS drei Viertel lang ein bärenstarkes Spiel gegen die s. Oliver Baskets aus Würzburg. Dank guter Passkombinationen gelingt es vor allen Dingen die Distanzschützen freizuspielen. Doch im vierten Viertel zollt die junge Mannschaft dem straffen Spielplan Tribut und kann die Intensität nicht weiter aufrechterhalten, während Würzburg die Schwächephase nutzt und das Spiel zu eigenen Gunsten dreht.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Spielerstatistiken FRAPORT SKYLINERS: Ramon Galloway (19 Pkt, 4 Ass), Quantez Robertson (18 Pkt, 4 Ass, 3 Reb), Jacob Burtschi (12 Pkt, 4 Reb), Johannes Voigtmann (10 Pkt), Danilo Barthel (6 Pkt), Konstantin Klein (4 Pkt, 4 Ass), Aziz N´Diaye (2 Pkt, 2 Reb), Max Merz (2 Ass), Jarred DuBois (3 Reb), Marius Nolte, Stefan Ilzhöfer (dnp), Johannes Richter (dnp)
  • Die Viertel in der Übersicht: 17:22 – 19:21 – 15:14 – 29:14
  • Die vollständige Statistik
  • Nächste Spiele
    • Dienstag, 8. April um 19:30 Uhr, in Braunschweig
    • Sonntag, 13. April um 15 Uhr, zu Hause gegen Bayreuth
    • Karten erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder www.fraport-skyliners.de/tickets

Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Glückwunsch an Würzburg und Stefan Koch. Wir haben in den ersten 30 Minuten gut gespielt und sind mit ihrem Druck gut zu Recht gekommen. Aber sie haben auch im 3. und 4. Viertel nicht nachgelassen und konnten ihre Intensität noch weiter steigern. Im 4. Viertel hat Würzburg hervorragend gespielt. Vor allem Jimmy McKinney hat wichtige Würfe getroffen. Ich denke, dass wir besser waren als am Mittwoch gegen Bamberg, zumindest in den ersten 30 Minuten. Dass wir nach unserer sehr guten ersten Halbzeit zur Pause nur mit sieben Punkten geführt haben war etwas unglücklich."

Quantez Robertson: „Wir konnten im vierten Viertel Würzburgs Angriffe nicht stoppen, dadurch haben sie dann einen Lauf hingelegt, den wir nicht verhindern konnten.“

Johannes Voigtmann: „Würzburg hat sehr physisch und aggressiv gespielt. Wir konnten dem im letzten Viertel nicht viel entgegenzusetzen. Sie haben das Publikum mitgerissen und uns aus dem Spiel herausgenommen. Wir haben keine Defense mehr gespielt und uns nur noch auf die Würfe von aussen fokussiert. Wir müssen jetzt im Training an unseren Spielzügen arbeiten. Wenn die anderen Mannschaften uns bereits bei den Einstiegen stören, haben wir erhebliche Probleme.“

Spielverlauf nach Vierteln

Keine Änderungen in seiner bewährten Ersten Fünf nimmt FRAPORT SKYLINERS Headcoach Gordon Herbert vor und baut weiter auf Konstantin Klein, Ramon Galloway, Quantez Robertson, Danilo Barthel und Johannes Voigtmann um einen guten Start ins Spiel hinzulegen. Beide Teams starten mit hochprozentigen Wurfquoten in die Partie und finden Wege, den Ball im Korb zu platzieren – 7:7 (4. Minute). Während die Gastgeber zunächst vorwiegend den Weg unter den Korb suchen, verzeichnen Ramon Galloway und Co. vorrangig von der Dreipunktelinie Erfolge – 11:16 (6.). Quantez Robertson ist erneut Motor und Antreiber seiner Mannschaft. Über ihre Ganzfeldpresse kommen die Gastgeber kurz vor Ende des Viertels noch mal heran, bevor Aziz N´Diaye die letzten Punkte der ersten zehn Minuten erzielt – 17:22.

Ein Leckerbissen für die Frankfurter Fans ist natürlich das direkte Duell der langjährigen Teamkollegen Jimmy McKinney und Quantez Robertson. Beide können in der Anfangsphase des zweiten Viertels ihre Qualitäten zeigen. Ziel einer jeden Defensive ist es, keine oder nur schlechte Würfe des Gegners zu gestatten und genau dies gelingt den FRAPORT SKYLINERS zur Mitte des Viertels. Zudem bleibt die Dreierquote erfreulich hoch; bis hierhin sechs Treffer bei acht Versuchen. Johannes Voigtmann per Distanztreffer zum Zwischenstand von 21:35 (15.). Immer wieder gelingt nun Würzburg ein Ballgewinn, doch genauso häufig gelingt es Frankfurt die Pressverteidigung zu brechen und schnelle, einfache Punkte zu erzielen – 30:40 (19.). Ein seltener Fünf-Punkte-Angriff mit Dreier und gleichzeitigem Foul abseits des Balls sowie den dazu gehörenden Freiwurftreffern, bringt die Gastgeber zur Halbzeit auf 36:43 heran.

Zu Beginn des dritten Abschnitts zeigt Danilo Barthel seine Qualitäten und erzielt die ersten vier Frankfurter Punkte. Doch in der Folge leisten sich beide Mannschaften zu viele schlechte Würfe; auch als Resultat intensivierter Abwehrarbeit – 42:49 (25.). FRAPORT SKYLINERS Headcoach gefällt der aktuelle Spielverlauf nicht. In einer Auszeit versucht er sein Team wieder in die Spur zu bringen. Und dies gelingt durchaus passabel, denn während Würzburg die individuellen Duelle sucht, spielt Frankfurt häufig den extra-Pass und sucht den freien Mann – 49:57 (29.). Der letzte Frankfurter Angriff bringt allerdings keine Punkte und somit geht es mit 51:57 in das vierte Viertel.

Würzburg eröffnet das vierte Viertel mit zwei schnellen und schweren Dreiern zum direkten Ausgleich – 57:57 (31.). Vor allem Jimmy McKinney möchte gegen seinen alten Club gewinnen und bringt seinen neuen Arbeitgeber per Dreier nach langer Zeit zum ersten Mal wieder in Führung – 60:59 (32.). Der Faden ist bei Frankfurt auf einmal gerissen, der bisherige Spielverlauf um 180 Grad gedreht. Das jüngste Team der Liga leistet sich zu viele Einzelaktionen, Ballverluste und Fehlwürfe, während die Gastgeber ihre Chancen besser nutzen – 69:61 (35.). Quantez Robertson übernimmt zwar noch mal Verantwortung und erzielt fünf Punkte in Folge – 69:66 (37.). Doch die FRAPORT SKYLINERS müssen nun dem harten Spielplan Tribut zollen. Drei Spiele in sieben Tagen, das letzte vor 48 Stunden gegen Bamberg, sind eine Belastung, die sich zum Ende des Spiels bemerkbar macht. Da hilft es auch nicht, dass der stark spielende Ramon Galloway (19 Pkt, 4 Ass) mit zwei Minuten auf der Spieluhr sein fünftes Foul zieht. Die Partie endet mit 80:71.

Nächstes Heimspiel


Sonntag, 13. April um 15 Uhr, zu Hause gegen Bayreuth. Karten erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder www.fraport-skyliners.de/tickets