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Wieder erst nach spannendem Krimi verloren in Oberhausen

(Samstag, 31. Oktober 2009 - Pressemitteilung TV Langen)


Evo New Basket Oberhausen gegen Rhein-Main Baskets 87:79 (50:43), die Viertel: 24:27, 26:16; 15:17, 22:19


Die Rhein–Main Baskets begannen mit der üblichen Start-Fünf, also mit Katharina Schnitzler im Aufbau, dazu Anna-Lisa Rexroth, Alissa Pierce, Svenja Greunke und Kirsten Thompson. Und sie starteten mit einer Zonenverteidigung, um vor allem den im Eins-gegen-Eins starken kleinen Oberhausenerinnen das Durchziehen zum Korb nicht zu leicht zum machen. Und weil die Gastgeberinnen im ersten Viertel überhaupt keinen Dreier verwandelten, ging die Taktik von Trainergespann Deetjen/Brockmann auch zunächst auf. Über 8:13 nach erstem Dreier von Nadine Ripper und 13:17 nach starker Phase von Jacqueline Fatsawo gelang den Rhein-Main Baskets ein 24:27 im ersten Viertel.


Doch die Gastgeberinnen hatten auch ihre Mittel, setzten sich immer wieder am Korb durch und trafen im zweiten Viertel auch ihre Weitwürfe. Nach dem 38:38 (15. Min.) legten sie einen kleinen 7:0-Zwischenspurt zum 45:38 (17.) hin. Svenja Greunke, die bis dahin sehr gut gestartet war, war bereits mit 3 Fouls belastet. Und immer wieder sorgte Alissa Pierce für Körbe zugunsten der Baskets. Mit 50:43 wurden die Seiten gewechselt.


Gemeinsam mit Anna-Lisa Rexroth und Stephanie Wagner sorgte Alissa Pierce auch für die Punkte zum 55:55-Ausgleich in der 24. Minute. Alles war wieder offen, wenn nicht die hohe Foulbelastung bei den Rhein-Main Baskets gewesen wäre, vor allem bei Svenja Greunke, Anna-Lisa Rexroth und Kirsten Thompson. Und als Svenja Greunke sich kurz darauf ihr viertes Foul, ein Offensiv-Foul, einfing, deuteten sich die Probleme der Rhein-Main Baskets deutlich an. Doch die Trainer Natalie Deetjen und Steffen Brockmann sahen zusätzliche Schwierigkeiten, die sich ihr Team selbst bereitete: „Die Hauptprobleme waren wohl unsere Ballverluste, vor allem die, die die Gegner nicht durch gute Defense erzwungen haben sondern wir durch dumme Fehler abgegeben haben. Und die zu vielen Offensiv-Rebounds der Oberhausenerinnen haben ihnen einfach zu viele zweite, teilweise dritte Wurfchancen eröffnet.“ So legten die Oberhausenerinnen bis zur 30.Minute erneut auf 65:60 vor.


Doch auch das letzte Viertel wurde wieder spannend. Erneut blies Jacqueline Fatsawo zur Aufholjagd, die ihr bestes Spiel bisher in der 1. Liga machte. Mit acht Punkten schaffte sie die Aufholjagd zum 72:73 für die Rhein-Main Baskets (36. Min.), die auch in der 38. Minute noch dran waren (79:77). Erst in der letzten Minute – Svenja Greunke holte ihr 5. Foul – fehlte das Glück. Die Dreierversuche blieben ohne Erfolg und die Gastgeberinnen verwandelten ihre Freiwürfe sehr sicher, hatten am Ende verdient mit 87:79 die Punkte geholt.


Apropos Punkte: Die Sieger erhalten 2 Punkte, die Verlierer 1 Punkt (und nur im Falle einer kampflosen Niederlage gibt es 0 Punkte). Damit folgen die deutschen Basketball-Ligen ab dieser Saison dem seit Jahren üblichen internationalen Wertungssystem !


Steffen Brockmann und Natalie Deetjen konnten dem Spiel am Ende überwiegend Positives abgewinnen: „Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht; wir hätten auch als Sieger aus Oberhausen kommen können.“


So können sich die Rhein-Main Baskets auf kommenden Sonntag konzentrieren, wenn die Leipzig Eagles um 16 Uhr in Langen zu Gast sein werden. Beide Teams sind punktgleich, haben je einen Sieg auf dem Konto.


Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Karla Babica, Jacqueline Fatsawo (12, 3 Rebounds, 1 Block), Svenja Greunke (11, 1 Dreier, 7 Reb., 4 Assists), Alissa Pierce (26, 1 Dreier, 7 Reb., 3 Ass., 3 Steals, 1 Block), Anna-Lisa Rexroth (18, 3 Dreier, 4 Reb.), Nadine Ripper (5, 1 Dreier), Katharina Schnitzler (4 Reb.), Kirsten Thompson (4, 13 Reb., 4 Blocks), Stephanie Wagner (3).