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FRAPORT SKYLINERS machen gegen Swans Gmunden Schritt nach vorne

Doppelt schöner Basketball-Tag für alle Frankfurter Basketball-Fans. Erst gewinnt die deutsche Nationalmannschaft im besten Spiel der Weltmeistergeschichte gegen die USA das Halbfinale und dann gewinnen die FRAPORT SKYLINERS auch noch ihr Testspiel beim amtierenden österreichischen Meister und Pokalsieger, den Gmunden Swans, mit 69:79. Drei Viertel lang ist die Begegnung ausgeglichen und umkämpft. Im vierten Viertel schalten die Jungs von Headcoach Denis Wucherer aber einen Gang hoch und sichern sich den Sieg (19:16 – 15:20 – 21:19 – 14:24). Topscorer wird Youngster Justin Onyejiaka mit 20 Punkten.

Kader-Update

Nicht in Österreich dabei, dafür mit vollem Fokus an der Reha in Frankfurt arbeitend sind Bruno Albrecht (im Training umgeknickt) und Bruno Vrcic (Knie). Weiterhin nicht im Trainingsbetrieb und beim Team ist Flügelspieler Nolan Adekunle.

Nächste Spiele

Am Sonntag steht das zweite Testspiel in Österreich an. Um 15 Uhr geht es gegen das Team der Flyers Wels. Nach dem Spiel wird in den letzten beiden Wochen der Saisonvorbereitung noch mal intensiv am letzten Feinschliff gearbeitet und die Müdigkeit aus den Beinen gearbeitet und in Spritzigkeit umgewandelt.

Denn am 24. September steht dann das Pokalspiel gegen den SYNTAINICS MBC aus Weißenfels auf dem Programm. Sprungball ist um 15 Uhr, Tickets gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

Stimme zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben heute ein sehr ordentliches viertes Viertel gespielt. Unsere Assistzahlen gehen langsam nach oben, was gut ist. Schwierig ist allerdings, dass wir noch zu oft den Ball abgeben. Heute waren es 21 Ballverluste, ich hoffe, dass das kein Trend wird und eher der Müdigkeit der Jungs geschuldet ist. Die Wurfquoten [26.3% Dreier] deuten es ja auch an, dass unsere Beine nach vier Wochen Vorbereitung gerade schwer sind. Trotzdem haben wir Wege gefunden, dieses Spiel zu gewinnen. Justin hatte heute ein sehr starkes Spiel. Langsam ist zu erkennen, was wir auf dem Parkett machen wollen. Klar werden sich die Dinge aber auch noch mal ändern, wenn Lorenz wieder gesund ist. Individuell haben wir noch Luft nach oben, es gilt einfach weiter den Rhythmus zu finden und unsere Spielidee zu verinnerlichen.“

Spielbericht

Viertel 1 – Geschüttelt wieder zurück in die Spur - 19:16

Die FRAPORT SKYLINERS haben sich vom Spiel der deutschen Nationalmannschaft wohl inspirieren lassen. Denn mit einem blitzsauberen 7:0 Lauf eröffnen sie das Spiel gegen Gmunden. Headcoach Denis verteilt die Minuten wieder breit. Gmunden reagiert gekonnt und startet selber einen 13:0 Lauf zum Führungswechsel und zeigt sich dabei brandgefährlich von der Dreierlinie (5/9 im ersten Viertel) – 16:10. Die Frankfurter Jungs schütteln sich kurz, finden wieder etwas mehr Stabilität in ihrem Spiel und verkürzen bis zum Viertelendstand wieder auf 19:16.

Fünf Ballverluste in den ersten zehn Minuten werden Headcoach Denis nicht gefallen, sind aber in einem Vorbereitungsspiel zu verkraften.

Die neun Rebounds hingegen werden schon eher erfreuen, denn den Gastgebern werden im Gegenzug nur fünf gestattet.


Viertel 2 – Spiel auf Augenhöhe – 15:20

Es bleibt auch im zweiten Viertel ein Spiel der Läufe. Denn mit einem 12:0 Lauf sind es dieses Mal wieder die Jungs um den formidabel spielenden Justin Onyejiaka, die zurück in Führung gehen und diese sogar etwas ausbauen – 19:24. Defensiv gelingt es, durch gute Physis und Präsenz Ballverluste zu erzwingen und diese auch gewinnbringend zu nutzen. Der amtierende Meister aus Österreich will sich aber in eigener Halle nicht unterkriegen lassen, zeigt sich kämpferisch und geht immer wieder an die Freiwurflinie. So bleibt es spannend beim Halbzeitstand von 34:36.

Mit acht Punkten ist Youngster Justin Onyejiaka Topscorer seiner Farben. Dazu greift er sich dank seiner bärenstarken Athletik auch noch drei Rebounds und klaut einen Ball.

Eiskalt ist das Team bisher allerdings von der Dreierlinie, wo nach 20 Minuten nur ein Treffer bei acht Versuchen steht (12.5%).

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Viertel 3 – Führungswechsel am Fließband – 21:19

Eines haben die Testspiele in der bisherigen Saisonvorbereitung schon mal gemeinsam: Spannend, eng und umkämpft sind sie alle. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine Saison mit viel Action. Ganze sechs Mal wechselt die Führung im dritten Viertel, ausgeglichene Spielstände nicht mitgerechnet. Booker Coplin übernimmt in diesem Spielabschnitt mehr Verantwortung und nutzt seine Cleverness für schöne Assists und Gefahr aus allen Lagen. Gmunden bleibt das treffsichere Team von der Dreierlinie und so nutzen beide Teams ihre Stärken für den Spielstand von 55:55.

Bis auf Cameron Henry haben bereits alle Frankfurter Jungs gepunktet. Der in den bisherigen Testspielen solide bis stark aufspielende Amerikaner hat heute aber einen gebrauchten Tag und gibt bereits fünf Mal den Ball ab. Ob da das Spiel der Amerikaner bei der WM eventuell nachwirkt?

27 Rebounds auf Frankfurter Seite sind stark, 18 werden für Gmunden übriggelassen. Davon allerdings gleich acht am offensiven Brett. Da könnte man mehr zupacken, um weniger zweite Wurfgelegenheiten zuzulassen.


Viertel 4 – Heiß, heißer, Justin – 14:24

Stück für Stück neigt sich das Momentum auf die Frankfurter Seite. Eine gute Aktion hier, eine gute Rotation da. Und endlich wacht auch David Muenkat auf. Der superathletische Flügel, der in den vorangegangenen Testspielen immer zu den Leistungsträgern zählte, macht im vierten Viertel sieben Punkte und heizt der Gmundener Verteidigung mit seiner Physis ordentlich ein. Wenn David heizt, dann glüht allerdings Justin Onyejiaka noch mal ein Kometenfeuerwerk ab und kommt auf zehn Punkte im Schlussviertel. 10 Treffer bei 13 Versuchen und viel Dampf auf dem Weg zum Korb sind zu viel für die Österreicher und so führt der gerade mal 19 Jahre alte Flügel sein Team zum 69:79 Erfolg.

38 Rebounds sind mal eine Ansage. Saftige 16 davon am offensiven Brett ebenso. Dadurch kommt man auf insgesamt 62 Wurfversuche – elf mehr als die Gastgeber.

Die physische Dominanz unter dem Korb macht sich auch durch die 54 Punkte bemerkbar, die unter dem Korb erzielt wurden. Zum Vergleich: Gmunden kommt da auf 26.