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FRAPORT SKYLINERS geben nach Verlängerung Turniersieg gegen Braunschweig ab

Im Finale des expert Jakob Cups 2023 in Bayreuth liefern sich die FRAPORT SKYLINERS und Erstligist Basketball Löwern Braunschweig eine spannende Partie, bei der ständige Führungswechsel an der Tagesordnung stehen. Natürlich verdient so eine Partie dann eine Verlängerung und bekommt sie auch. Doch in der ist für die Frankfurter Jungs nach dem gestrigen Spiel und einer hochintensiven Trainingswoche einfach keine Kraftreserve mehr vorhanden, so dass sich die Braunschweiger mit 75:83 den Turniersieg sichern (18:19 – 18:16 – 17:20 – 15:13 – 7:15). Frankfurter Topscorer wird Cameron Henry mit 16 Punkten. Im Spiel um Platz 3 setzte sich der polnische Erstligist Zielona Gora gegen die Gastgeber mit 98:99 durch.

Kader-Update

Wie auch am Vortag konnte Headcoach Denis Wucherer nicht auf Bruno Albrecht (im Training umgeknickt), Bruno Vrcic (Knie) und Lorenz Brenneke zurückgreifen. Brenneke machte erneut das Warmup mit. Weiterhin nicht in Frankfurt ist Nolan Adekunle.

Nächste Spiele

Nach dem Turnier ist vor dem nächsten Testspielwochenende. Denn für die FRAPORT SKYLINERS geht es Ende der Woche nach Österreich, um dort die letzten Vorbereitungsspiele gegen die Erstligisten aus Gmunden (Freitag) und Wels (Sonntag) anzutreten.

Am 24. September steht dann das Pokalspiel gegen den SYNTAINICS MBC aus Weißenfels auf dem Programm. Sprungball ist um 17 Uhr, Tickets gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

Stimme zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben es heute über weite Strecken schon sehr ordentlich gemacht. Unsere Verteidigung war relativ stabil. Im Vergleich zum letzten Wochenende war dieses schon ein halber Schritt in die richtige Richtung. Wir hatten am Ende die Chance, das Finale zu gewinnen, haben aber ein, zwei unglückliche Entscheidungen getroffen. Solche Dinge werden und müssen wir beim nächsten Mal besser machen. Es war und ist auf jeden Fall gut, gegen gute Teams zu spielen und gegen diese Physis und Größe anzutreten. Ich denke, daraus lernen wir deutlich mehr. Wir haben jetzt eine ganze Liste an Dingen, die gut funktionieren und weniger gut funktionieren. An diesen werden wir weiterarbeiten, um stabiler zu werden. Es gilt aber auch weiterhin an der Fitness zu arbeiten, um dann in Österreich unsere letzten Tests zu absolvieren. Danach haben wir hoffentlich ein noch besseres Bild davon, woran wir die letzten beiden Wochen vor dem Pokalspiel noch arbeiten müssen. Dazu sind wir dann hoffentlich fit und gesund.“

>> Die vollständige Statistik des Spiels <<

Spielverlauf

Viertel 1 – Motiviert gegen den Erstligisten - 18:19

Die Frankfurter Jungs werfen von Beginn an vieles in die Waagschale und wollen gegen den Erstligisten aus Braunschweig beweisen, dass sie den Turniersieg wollen. Nachdem er gestern so einige Probleme hatte, seinen Rhythmus und sein Spiel zu finden, ist Jacob Knauf heute im ersten Viertel direkt präsent (4 Pkt).

Sein Spiel angepasst hat indes Booker Coplin, der gestern als Topscorer viel Verantwortung übernahm und heute mit direkt drei Assists in den ersten zehn Minuten vor allem als Ballverteiler fungiert. Auf Augenhöhe geht es aus dem ersten Viertel mit dem knappstem aller Rückstände raus – 18:19.

9 Rebounds greifen sich beide Teams, treffen ähnlich gut aus dem Feld, aber zwei Ballverluste mehr auf Frankfurter Seite sorgen dann eben für den knappen Rückstand.

Viertel 2 – Unauffällig zum Führungswechsel – 18:16

Irgendwie immer am richtigen Fleck, eine gewisse Ruhe ausstrahlend, ist Cameron Henry auf dem Parkett oft ein wenig unscheinbar. Doch schaut man am Ende auf die Statistiken, fällt der sympathische US-Amerikaner doch immer sehr schnell ins Auge. Mit seinem zweiten getroffenen Dreier, Punkten unter dem Korb (insgesamt 8 zur Halbzeit) und dazu seiner engagierten Arbeit beim Rebound (3) geht er seinem Team voraus. Ein kollektiver 10:0 Lauf Mitte des Viertels sorgt dann dafür, dass es nun mit der zartesten aller Führungen in die Halbzeitpause geht – 36:35.

Ganz viel Wurfpech hat heute David Muenkat, der in den ersten 20 Minuten nur einen seiner fünf Versuche im Korb unterbringen kann. Dafür nutzt er seine überragende Athletik für 4 Rebounds.

Sehr positiv zu vermerken, sind die gerade mal 5 Ballverluste der blutjungen Frankfurter Mannschaft.

Zur Halbzeit hat Headcoach Denis die Minuten wieder sehr breit verteilt und bis auf Youngster Dusan Nikolic alle Spieler eingesetzt. Cameron Henry hat dabei mit 13:25 Minuten die meiste Zeit auf dem Parkett gesehen.

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Viertel 3 – Probleme mit dem Spielgerät – 17:20

Zu viele Ballverluste verhindern im dritten Viertel, dass man den Schwung aus dem zweiten weiter aufbaut. Gleich achtmal wirft man das Spielgerät in diesem Spielabschnitt in die Hände des Gegners oder ins Aus. Zur Erinnerung: In den ersten 20 Minuten waren es insgesamt nur 5 Ballverluste!

Aiden Warnholtz trifft in Viertel drei zwei Dreier und es scheint, als ob sich der Knoten bei ihm allmählich zu lösen beginnt. Gut so, denn Braunschweig präsentiert sich nun reifer, packt besser beim Rebound zu und verteilt auch die Bälle flüssiger. Beim Stand von 53:55 geht es in das vierte Viertel und um die Frage, wer sich den schicken Turnierpokal zu Hause in die Vitrine stellen darf.

23 Rebounds auf Frankfurter Seite stehen 26 Braunschweigern gegenüber. Auch bei den Assists neigt sich die Waage auf Seite des Gegners (15:19).

Die Dreier sitzen heute! 44%, also 7 Treffer bei 16 Versuchen, halten die Frankfurter im Spiel.


Viertel 4 – Das Spiel kriegt, was es verdient – 15:13

Was sich in den bisherigen 30 Minuten angedeutet hat, findet im vermeintlichen Schlussviertel seine konsequente Fortsetzung: Beide Teams wollen den Turniersieg und beißen sich ineinander fest (sprichwörtlich zu verstehen, bitte!). Deutlich merkt man aber auch, dass auf beiden Seiten nach dem gestrigen Spiel und einer harten Trainingswoche davor, die Beine die Konsistenz von im kochenden Wasser vergessenen Nudeln bekommen.

Mit 0.4 Sekunden auf der Spieluhr und einem Punkt Rückstand darf Braunschweig an die Freiwurflinie. Der erste Versuch verfehlt sein Ziel. Großes Durchatmen auf Frankfurter Seite. Da der zweite sein Ziel aber präzise findet, geht es beim Stand von 68:68 in die Verlängerung, die dieses Spiel verdient hat.

Verlängerung – Einfach keine Körner mehr – 7:15

In der Verlängerung geht nichts mehr. Zu hoch das Pensum der letzten Tage, um in der entscheidenden Crunchtime noch mal einen draufzupacken. Zwar wird mit aller Leidenschaft noch mal alles probiert, aber Braunschweig hat noch etwas bessere Kraftreserven und sichert sich nach unterhaltsamen 45 Minuten den Turniersieg.