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Außen Eiseskälte, drinnen Basketballfieber

(Montag, 16. Januar 2006 von Michael Lohbusch)


Beim zweiten Event der Mitternachtsbasketballturnierserie mussten sich die Streetballer in Frankfurt warm anziehen. Und das nicht nur wegen dem 44 Teams starken Teilnehmerfeld.


Draußen vor den Hallen des Hochschulsportzentrums der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt wurde am späten Abend minus sieben Grad gemessen. Die gut 220 Basketballer in der Halle nahmen davon keine Notiz: Sie waren im Basketballfieber a la Frankfurt!


Basketballtruppen aus ganz Hessen wollten den Frankfurter Mitternachtsbasketballchampion ermitteln und drehten zu lauter Hip-Hop-Musik vom Plattenteller ab 18 Uhr erste Runden über die Courts.


Gleich in drei Hallen wurde auf den Korb geworfen, zwei Turnierhallen, eine Aufwärmhalle. Wer immer Lust hatte eine Runde Basketball zu spielen, wurde an diesem Abend fündig.


Roller mit einem heißen Tipp


Unterbrochen wurde das „Vorglühen“ nur vom Auftritt eines echten Meisters: DEUTSCHE BANK SKYLINERS Kapitän Pascal Roller, früher selbst bei Uni-Turnieren als Spieler Stammgast.


„Pascal hat ’96 einmal alles hier in Grund und Boden gespielt, aber da war er noch nicht so bekannt“, erzählt Qamar Ahmad, Leiter der Basketball-Abteilung an der Uni Frankfurt. Roller gab den Startern des Abends vor Turnierbeginn den Tipp sich „im Eins-gegen-Eins an diesem Abend zu versuchen, die Freiräume beim 3 vs. 3 zu nutzen, denn es stehen vier Spieler weniger auf dem Parkett als beim 5 gegen 5.“

"Und der Spaß sollte beim Spielen natürlich auch nicht zu kurz kommen", meinte Roller lächelnd. Das DEUTSCHE BANK SKYLINERS Dance Team zeigte danach wie viel Spaß ihnen das Tanzen auch abseits der Ballsporthalle macht.


Langfristige Kooperation angedacht


Zwischendurch bedankte sich der Leiter des Frankfurter Hochschulsportzentrums, Dr. Rolf Krischer, herzlich für das zahlreiche Erscheinen, die Organisation und das Interesse der DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Uni-Sport. Dr. Krischer freute sich nicht nur über diesen gelungen Sportabend, sondern blickt mit seinen Mitarbeitern auch in die Zukunft. „Schon in den nächsten Wochen werden wir uns zusammensetzen und Gespräche führen über eine weitere Zusammenarbeit mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS“, verriet Ahmad.


Im Hochschulsport der Universität Frankfurt sind bisher etwa 13.000 Studenten in circa 120 verschiedenen Kursen aktiv. „Auch beim Basketball gibt es für alle Anforderungen und Talente den richtigen Kurs“, wies Ahmad bei einem Gespräch in der Cafeteria hin. Weitere Projekte mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS wären seiner Meinung nach: „Trainerausbildung, Spieler besuchen Kurse der Studenten, möglichst weitere solche Turniere, am liebsten schon im kommenden Sommersemester auch draußen, und Lehrstunden für Sportstudenten mit Basketball-Schwerpunkt“.


"Sir Benny Miles" fahren zur Deutschen Meisterschaft


Währenddessen flogen die Bälle in der Vorrunde wie wild durch die Reusen, Niederlagen mit mehr als 40 Punkten Abstand, als auch enge Matches gleichwertiger Mannschaften zogen die Zuschauer in den Bann. Der Kampf um die Plätze in der Endrunde war groß, am Ende setzte sich im Finale "Sir Benny Miles" gg. "Grinwajs" mit 32:23 durch und darf bei den Deutschen Mitternachtsbasketball-Meisterschaften in Frankfurt am Main mitspielen. Ebenso fürs Finale haben sich die drei anderen Halbfinalisten qualifiziert.


„Eine Ehre das Trikot zu tragen“


Ahmad zog schon zu früherem Zeitpunkt eine zufriedene Bilanz des Abends. Das Teilnehmerfeld in Frankfurt übertrumpfte noch die Größe des Turniers in Darmstadt.


Einen besonderen Dank wollte Ahmad noch an Harald Stein und Georg Dinca für die tolle Organisation übermitteln. Auch das Heer der vielen Helfer, zum Teil Studenten und Mitarbeiter der Universität und zahlreiche BasketballerInnen des PSV Frankfurt, vergaß Ahmad nicht. „Sie freuen sich, dass sie ausgewählt wurden. Für sie ist es eine Ehre, dass Trikot oder ein T-Shirt der DEUTSCHE BANK SKYLINERS zu tragen“, erklärte Ahmad.


Links:Alles zum Mitternachtsbasketball

Alle Ergebnisse in Frankfurt

Bericht vom Regionalturnier in Darmstadt