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Posterized - Jevohn Shepherd dunkt über Tübingens 2,15m-Center Kashirov

80:76 Auswärtssieg in Tübingen – Entscheidung in letzter Minute

Spannend, spannender, Spiele der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. In einem dramatischen Schlussviertel erkämpft sich die Mannschaft von Gordon Herbert einen knappen 80:76 Auswärtssieg in Tübingen.

Das Video bei Youtube - http://www.youtube.com/watch?v=JDJWHKJQ2mY

Fast schon traditioneller Fehlstart

Etwas nervös starten beide Mannschaften in diese Partie. Die ersten Angriffe auf beiden Seiten finden ihren Abschluss nicht in Form von Punkten. Nach zwei gespielten Minuten steht es immer noch 0:0. Dane Watts ist es dann, der mit einem Dreier die ersten Punkte auf die Anzeigetafel bringt. Dennoch scheinen sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS noch nicht an die farbenfrohe Kulisse der Tübinger Halle gewöhnt zu haben, denn die Bälle wollen nicht in den Korb. Beim Stand von 0:5 (4. Minute) ist es dann DaShaun Wood der per Tipp-In die ersten Punkte für seine Mannschaft erzielt. Auffällig häufig sucht die Mannschaft von Cheftrainer Gordon Herbert in der Anfangsphase Chris Moss unter dem Korb. Aber auch die anderen Spieler suchen nun vermehrt den Weg Richtung Ring und verkürzen so auf 6:9 (6.).

Unter den Körben

Vor allem an den offensiven Brettern zeigen die Jungs um Kimmo Muurinen ihre Stärke. Immer wieder kommt der zweite Mann zur Hilfe und rettet den Fehlwurf. Gordon Herbert wechselt kräftig durch, gleich drei neue Spieler kommen ins Spiel: Pascal Roller, Dominik Bahiense de Mello und Roger Powell. Und es ist gleich der Amerikaner dieses Trios der mit einem Monsterblock in der Verteidigung für klare Verhältnisse sorgt. Doch weiterhin heiß bleibt Dane Watts. Mit seinem zweiten Dreier erhöht er auf 8:15 (8.). Hinten zeigt er den spektakulären Block und vorne im Angriff legt Roger Powell mit einem Dunking gegen den deutlich kleineren Ratkovica Punkte nach – 10:17 (10.). Dennoch kommen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht weiter an die Tübinger ran. Erst mit dem letzten Angriff kann Dominik Bahiense de Mello mit einem Dreier verkürzen – 13:18, bevor Tübingens Watts von der Freiwurflinie den letzten Punkt des ersten Viertels erzielt. Mit 13:19 geht es in das zweite Viertel.

Dreierfestival

Mit seinem zweiten Block kann Roger Powell dennoch nicht verhindern, dass der abprallende Ball bei Chris Oliver landet der den Ball in den Korb legt. Jevohn Shepherd versucht seine Mannschaft mit einem absolut mächtigen SlamDunk gegen Tübingens längsten Mann Kashirov (2,15 Meter) aufzuwecken – 15:19 (12.). Doch Tübingen kontert mit einem Dreier. Was nun folgt ist ein reines Schützenduell zwischen Ratkovica und Jevohn Shepherd. Jeweils zwei Dreier hintereinander feuern die beiden durch die Reuse. Die Anzeigetafel kommt mächtig ins Schwitzen, so schnell fallen die Punkte in diesen Minuten. Beim Stand von 21:25 (14.) nimmt Gordon Herbert die Auszeit. Man merkt ganz deutlich, dass dieses Spiel nun mächtig an Fahrt und Intensität gewinnt. Es wird typisch Frankfurter Basketball den die mitgereisten Fans mit Jubelstürmen und Trötengesängen belohnen.

Umkämpfte Phase

Auch Roger Powell trägt nun seinen Teil dazu bei, dass seine Mannschaft die Tübinger Führung Stück für Stück verkürzt. Nach hart umkämpftem Rebound legt der den noch härter bedrängten Korbleger zum 26:27 (16.) nach. Doch Tübingen hat heute bislang einfach das sichere Händchen aus der Distanz. Bei 29:29 (18.) Gleichstand legt Radovan Markovic per Dreier nach. Beide Mannschaften erhöhen das Tempo und laufen ihre Systeme sehr präzise durch. Kimmo Muurinen trifft völlig freistehend aus der linken Ecke zum 33:34 (19.). In der letzten Minute nimmt Gordon Herbert erneut eine Auszeit und erklärt ruhig, was in den letzten Sekunden von seiner Mannschaft erwartet. Die Mannschaft setzt den angezeigten Angriff perfekt um und findet Chris Moss für zwei Punkte unter dem Korb. Auch die Verteidigung funktioniert. Mit viel Einsatz erobert Moss den Ball und treibt ihn selbst nach vorne. Dabei wird er gefoult und trifft anschließend beide Freiwürfe – 37:38 (20.). Tübingen will es Frankfurt gleichtun und reagiert mit einer Auszeit. Die letzten Punkte erzielt Chris Oliver zum Halbzeitstand von 37:40.

Die Emotionen kochen hoch

Chris Moss knüpft nahtlos dort an, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hat: Mit viel Einsatz unter dem gegnerischen Korb den Rebound sichern und zwei Punkte erkämpfen – 39:41 (22.). Doch auch Dane Watts hat sich sein Händchen warm gehalten und legt per Dreier nach – 45:39 (23.). Dieses Kunststück kann allerdings auch Quantez Robertson, der völlig freistehend den Ball versenkt. Was macht eigentlich DaShaun Wood? Mit zwei schnellen Ballgewinnen treibt er seine Mannschaft nach vorne, doch leider wollen die Bälle am anderen Ende des Feldes nicht durch die Reuse. Nach einem technischen Foul gegen Tübingens Trainer Perovic und einem Offensivfoul von Kashirov lassen die heimischen Fans in der Halle ihrer Entrüstung mit einem Pfeifkonzert freien Lauf. In diesen Minuten ist es nicht das schönste Spiel, dafür ist es extrem intensiv. Beim Stand von 46:49 (26.) gibt es eine Auszeit.

Tübinger Wurfglück

Nach einem Fehlwurf von Jimmy McKinney landet der Ball in den Händen von Roger Powell. Der wird gefoult, der Ball findet dennoch sein Ziel, der Freiwurf sitzt und es steht 49:50 (27.). Das fehlende Wurfglück von außen verhindert, dass Roger Powell im nächsten Angriff die Frankfurter Führung zurück erobert. So kann auf der Gegenseite Dane Watts auf 49:52 für seine Mannschaft erhöhen (28.). Was bei Frankfurt von außen nicht in den Korb geht, versenkt Tübingen. Mit zwei weiteren Dreier erhöht Markovic auf 51:59 (29.). Den letzten Punkt des dritten Viertels markiert DaShaun Wood per Halbdistanzwurf zum 53:59. In den letzten Sekunden hatte man den Eindruck, dass der smarte Aufbauspieler nun versuchen wird das Spiel mehr zu übernehmen. Doch die Tübinger Verteidigung konnte sich bisher sehr gut auf ihn einstellen und machte die Wege Richtung Korb immer wieder zu.

Blitzstart und Konter

Das letzte Viertel beginnt mit einem Blitzstart für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Erst stopft Roger Powell Jimmy McKinneys Fehlwurf direkt wieder durch den Korb und dann findet DaShaun Wood Marius Nolte unter dem Korb zum Korbleger. Tübingens Trainer Perovic reagiert beim Stand von 57:59 sofort mit der Auszeit. Aus dieser kommt seine Mannschaft gut und trifft erneut von jenseits der Dreierlinie, doch DaShaun Wood hat die Antwort parat und legt ebenfalls per Dreier nach – 60:62 (32.). Aber immer wenn man das Gefühl hat, jetzt könnte der Frankfurter Lauf starten hat Tübingen eine Antwort zur Hand. Vor allem, da die Distanzwürfe heute einfach nicht ihr Ziel treffen. Dennoch versucht es Jimmy McKinney erneut und dieses Mal macht das Netz des Tübinger Korb eben jenes Geräusch, bei dem jedem Basketballer das Herz aufgeht: Swish – 63:65 (35.).

Herzschlagfinale …

Und dann blitzt erneut DaShaun Woods einzigartiger Antritt auf. Seinen Gegenspieler lässt er außen stehen und dann fliegt er gegen den deutlich größeren Verteidiger Richtung Korb zum Ausgleich – 65:65 (36.). Da auf der Gegenseite Ratkovica nur einen Freiwurf verwandelt, kann Jimmy McKinney durch einen Halbdistanzwurf im nach hinten fallen die erste Frankfurter Führung herstellen – 67:66 (37.). Als nach einem Tübinger Korbleger Dominik Bahiense de Mello den Dreier trifft, nimmt die Heimmannschaft die Auszeit – 70:68 (37.). Dane Watts erobert die Führung für seine Mannschaft zurück und als Johannes Herber beim Schnellangriff gefoult wird nimmt Gordon Herbert seinerseits die Auszeit – 70:74 (38.). Mit der Schlusssirene der Angriffszeit versenkt Jimmy McKinney den Korbleger – 72:74 (39.).

… mit Happy End

Ein unsportliches Foul gegen Tübingen ergibt zwei Freiwürfe und einen Bonusangriff für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Die Freiwürfe, von DaShaun Wood zur Chefsache erklärt, sitzen und der Angriff findet seine formschöne Vollendung in einem Dreier aus der Ecke von Dominik Bahiense de Mello zur 77:76 Führung in der letzten Minute. Zwei weitere Freiwürfe sorgen für ein winziges Polster – 79:76 und noch 12 Sekunden. Tübingen im Angriff. Der Dreier von Johannes Herber findet sein Ziel nicht, DaShaun Wood schnappt sich den Rebound und wird sofort gefoult. Der erste Freiwurf sitzt, doch der zweite geht daneben. Tübingen schafft es noch einmal den Dreier anzusetzen doch dieser verfehlt sein Ziel. Somit gewinnen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS das Auswärtsspiel mit 80:76. Nach dieser knappen Geschichte zeigt auch Cheftrainer Gordon Herbert Emotionen und reckt die geballte Faust in Richtung mitgereister Fans um ihnen für die fantastische Unterstützung zu danken.

Nächstes Heimspiel

Schon am kommenden Sonntag spielen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder vor heimischem Publikum. Zum Spitzenspiel findet sich das Team von Alba Berlin ein. Karten für das Spiel sind noch über die Geschäftsstelle (Tel.: 069 - 92 88 76 19 – Mail: ticket@skyliners.de) oder die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.