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Johannes Voigtmann

65-71 – FRAPORT SKYLINERS gehen mit 2:0 in Führung – Spiel 3 am Samstag in Frankfurt

Spiel zwei der Playoff-Viertelfinalserie der FRAPORT SKYLINERS gegen Alba Berlin ist eine intensive Partie, die den Fans typischen Playoff-Basketball bietet: viel Kampf, viel Einsatz bei beiden Teams und knallharte Verteidigung. Die Frankfurter treten ohne Konstantin Klein (verletzte sich im Training) an und müssen zwischenzeitlich auf Danilo Barthel verzichten, der im ersten Viertel umknickt, aber im dritten wieder zurück auf das Feld kommt. In der spannenden Schlussphase werden Philip Scrubb (17 Pkt, 6 Reb, 4/7 Dreier) und Mike Morrison (12 Pkt, 4 Reb) zu den Siegesgaranten, da sie von der Freiwurflinie Nervenstärke zeigen. Am Samstag (18:30 Uhr) können die Frankfurter vor ihren eigenen Fans in der Fraport Arena die Serie mit einem Sieg für sich entscheiden und ins Halbfinale einziehen.



Stimmen zum Spiel

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS):
„Es war ein großartiger Kampf von beiden Mannschaften heute. Aber wir hatten einige Spieler in unseren Reihen, die auf beiden Seiten des Feldes große Plays in entscheidenden Situation gemacht haben.“

Sasa Obradovic (Alba Berlin): „Wir hatten unsere Chancen heute, aber wir waren wie schon im ersten Spiel zu hektisch und zu nervös. Unter großem Druck können Dinge wie schlechte Wurfquoten oder Fehler passieren, aber in dieser Anhäufung wie in den letzten beiden Spielen war es einfach zu viel. Ismet Akpinar hat uns als X-Faktor wieder ins Spiel gebracht, aber wir haben dieses Momentum leider nicht genug ausgenutzt. Jetzt fahren wir nach Frankfurt und geben unser Maximum, um das Ausscheiden zu verhindern.“

Danilo Barthel: „Der Schlüssel für uns war, dass wir ruhig geblieben sind, die wichtigen Würfe getroffen haben und unser Spiel durchziehen konnten. Zudem haben wir uns von Provokationen nicht beeinflussen lassen. Es ist die heiße Phase der Saison, da gehört so was dazu, aber man muss eben einen kühlen Kopf bewahren. Das ist uns in den ersten beiden Spielen bislang gut gelungen. Jetzt wollen wir das am Samstag beim Heimspiel wiederholen. Wir haben einen guten Lauf, unsere Verteidigung steht, wir spielen Teambasketball - das sind unsere Markenzeichen, so gewinnen wir Spiele. Mein Fuß schmerzt zwar, aber es geht schon.“

Quantez Robertson: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, sind konzentriert geblieben und haben unsere Angriffe ausgespielt. Dazu haben wir die ´Big Shots´ getroffen und am Ende unsere Freiwürfe versenkt. Wir haben das Selbstbewusstsein unser Spiel weiterzuspielen, cool zu bleiben und weiter aggressiv zu verteidigen. Jetzt wollen wir natürlich am Samstag unser Heimspiel gewinnen und die Serie für uns entscheiden.“



Spielverlauf

1.    Viertel (11:10) – Nicht schön, aber schön spannend


Intensität, Verteidigung und bei beiden Teams ein klein wenig Abtasten prägen die Anfangsphase der Partie – 0:2 (3. Minute). Schnell deutet sich an, dass es ein Spiel der Verteidigungslinien wird, denn was beide Mannschaften defensiv an den Tag legen, gehört zum Besten, was es in der Beko BBL zu sehen gibt. Zur Mitte des ersten Viertels steht es entsprechend gerade mal 1:5 (5.) für die FRAPORT SKYLINERS. Schrecksekunde in der fünften Minute: Danilo Barthel knickt um und humpelt vom Platz. Der erste Berliner Feldkorb ist gleich ein Dreier von Will Cherry – allerdings erst in der siebten Minute. Da aber auch die Frankfurter nur selten den Ball durch die Reuse bringen, steht es lediglich 6:8. Es grenzt schon an Kuriosität, wie wenig Punkte aus dem Feld fallen. Und es grenzt beinahe an ungewollte Komik, wie viele Bälle auf dem Ring tanzen, dann aber immer wieder auf der falschen Seite herunterfallen. Insgesamt sind es am Ende der ersten zehn Minuten gerade mal sieben Feldkörbe auf beiden Seiten – 11:10.

2.    Viertel (12:22) – Gutes Finish der ersten Halbzeit


Der Knoten platzt kurzfristig bei Philip Scrubb, der in den ersten beiden Minuten des zweiten Viertels zwei Dreier in Folge einstreut und Berlin zu einer schnellen Auszeit zwingt – 13:16 (12.). In der Folge scheinen die Körbe aber erneut wie vernagelt zu sein. Allerdings tun beide Defensiven ihr Übriges, dass der Zwischenstand eher an eine Handball-Partie erinnert, als an ein basketballerisches Offensivspektakel – 19:23 (16.). Bis zum Ende des Viertels bleiben die Wurfquoten ungewöhnlich niedrig. Ein wenig besser sind sie allerdings bei den FRAPORT SKYLINERS (43% 2FG, 29% 3FG – Berlin: 23% 2FG, 18% 3FG), die gegen Ende des Viertels ihren Rhythmus besser finden. Das Highlight des Spiels setzt Quantez Robertson per Dreier aus der Ecke mit Ablauf der Spielzeit zum Halbzeitstand von 23:32.

3.    Viertel (25:19) – Konterbasketball


Quantez Robertson ist es dann auch zu Beginn des dritten Spielabschnitts, der mit einem Dreier die erste zweistellige Führung des Spiels erzielt – 25:35 (22.). Allerdings kontern die Gastgeber direkt mit einem 5:0 Lauf – 30:35 (23.). Das Spiel nimmt in der Folge Fahrt auf: Aaron Doornekamp wird beim Dreier gefoult, trifft alle drei Freiwürfe, auf der Gegenseite trifft Berlins Ismet Akpinar einen schweren Dreier als Antwort. Beim Stand von 33:38 (34.) nimmt Gordon Herbert die Auszeit, um seinen Jungs neue Vorgaben mit auf den Weg zu geben. Dazu soll positiver Schwung durch die Einwechslung von Danilo Barthel kommen – 34:38 (25.). Erneut sind es zwei Dreier durch Philip Scrubb, die die Führung der FRAPORT SKYLINERS verteidigen und ausbauen – 38:46 (26.). Doch erneut kontern die Berliner umgehend mit einem eigenen Lauf zum 45:49 (28.). Halbzeitstand: 48:51.

4.    Viertel (17:20) – Spannung bis in die letzte Minute


Quantez Robertson und Aaron Doornekamp treffen ihre Dreier und bewahren die Führung der FRAPORT SKYLINERS – 50:57 (33.). Die profitieren in dieser Phase auch von leichten Fehlern der Berliner, beziehungsweise erzwingen genau diese durch exzellente Verteidigung. Allerdings geht diese auch zu Lasten von persönlichen Fouls. John Little zieht in der 35. Minute sein fünftes, Jordan Theodore, Philip Scrubb und Mike Morrison stehen mit je vier auf dem Feld – 53:61. Beide Teams erhöhen mit Beginn der letzten fünf Minuten merklich die Intensität. In den Playoffs wird das Spiel deutlich langsamer und genau das entspricht der Spielweise der Frankfurter, die in der Beko BBL das langsamste Tempo aller Teams spielen. Allerdings treffen die Gastgeber in der Schlussphase schwere Würfe und verkürzen Punkt um Punkt – 61:65 (39.). Berlin greift in die Trickkiste und spielt ´Hack-a-Mike´, wollen also Mike Morrison an die Freiwurflinie bringen. Doch der zeigt ein sicheres Händchen und trifft in den letzten 1.5 Minuten drei seiner vier Versuche. Auch Philip Scrubb bewahrt Nervenstärke, verwandelt wichtige Freiwürfe und so gewinnen die FRAPORT SKYLINERS die Partie am Ende mit 65:71.

Die Termine der Playoff-Viertelfinalserie gegen Berlin

  • Spiel 3 in Frankfurt: Sa, 14.05.2016 um 18:30 Uhr
  • falls notwendig Spiel 4 in Berlin: Di, 17.05.2016 um 18:30 Uhr
  • falls notwendig Spiel 5 in Frankfurt: Do, 19.05.2016 um 18:30 Uhr
  • Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets