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Wieder das letzte Viertel - DEUTSCHE BANK SKYLINERS verlieren gegen Artland

(Montag, 26. Dezember 2005 von Marc Rybicki)


Trotz eines gelungenen Debüts von Darren McLinton und eines hoffnungsvollen Comebacks von Jukka Matinen verloren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ihr Heimspiel am 2. Weihnachtsfeiertag gegen die Artland Dragons mit 69:73.


Wie gegen Bamberg und Jerusalem war es wieder die "Crunch Time", die Frankfurt den Sieg kostete. Zur Pause lagen die Hausherren vor 3430 Zuschauern in der Ballsporthalle noch mit 33:31 und nach dreißig Minuten mit 55:51 vorn. Durch einen Dreier von Kavossy Franklin (13 Punkte) führten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS 2:13 Minuten vor Ende des Spiels 65:59. Dann wurde gleichzeitig ein Foul gegen Neuzugang Darren McLinton und ein unsportliches Foul gegen Mate Milisa gepfiffen.


Für Milisa war es das fünfte Foul und der Kroate, der bis dahin mit 13 Punkten und neun Rebounds aufgefallen war, musste das Feld räumen. Der gefoulte Brian Bailey (insgesamt 11 Punkte) traf alle vier Freiwürfe, Artland blieb im Ballbesitz. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS schickten Bailey erneut an die Linie, der mit zwei weiteren Freiwürfen zum 65:65 Ausgleich traf. Beim nächsten Angriffsversuch verlor McLinton den Ball und gegen Carlos Andrade wurde ein unsportliches Foul an Marko Bulic (12 Punkte) geahndet. Bulic traf zur 67:65 Artland Führung. Chad Prewitt (15 Punkte) verwandelte einen Dreier zum 70:65. Malick Badiane (11 Punkte, acht Rebounds) verkürzte per Dunking auf 67:70, 28,8 Sekunden vor Schluss.


Um die Uhr zu stoppen, wurde Bulic erneut gefoult, der aber nur einen Freiwurf traf. Franklin machte es besser und setzte seine Foulschüsse im Gegenzug zum 69:71 ins Netz. Frankfurt musste erneut foulen und hoffen, dass Artlands Point Guard Filiberto Rivera (12 Punkte) seine Würfe daneben setzt, um die Chance zu wahren, das Spiel in den verbleibenden sieben Sekunden auszugleichen oder zu drehen. Doch der Puertoricaner traf und schenkte seinem Team den ersten Sieg in der Ballsporthalle.


Artlands Coach Chris Fleming lobte seine Spieler ("Sie haben am Ende an der Freiwurflinie die Nerven behalten"), räumte aber auch ein: "Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Sieg verdient haben. Zum Schluss hatten wir Glück, dass wir die Freiwürfe bekommen und getroffen haben."


DEUTSCHE BANK SKYLINERS Coach Ivan Sunara vermisste in der heißen Phase seine erfahrenen Forwards Milisa und Meeking, die beide mit fünf Fouls auf der Bank saßen. Meeking schied bereits in der 24. Minute aus, nachdem ihm im ersten Viertel 10 Punkte gelungen waren.


Doch Sunara schöpft Hoffnung aus der Leistung von Point Guard Darren McLinton (13 Punkte, sechs Assists) und Jukka Matinen, der nach sechsmonatiger Verletzungspause im 2. Viertel eingewechselt wurde und in 15:58 Minuten fünf Punkte erzielte und vier Rebounds holte.


"Ich war mit ihnen sehr zufrieden. Darren und Jukka haben noch nicht oft mit dem Team trainiert, daher fehlt ihnen die Bindung noch ein wenig. Aber sie werden unds in der Zukunft eine wertvolle Hilfe sein." Hoffentlich schon am Donnerstag. Dann treten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS um 20 Uhr bei den EWE Baskets Oldenburg an.