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Stefan Ilzhöfer will gegen Berlin wieder Minuten bekommen

Volle Konzentration auf das letzte Spiel der Saison in Berlin

Die FRAPORT SKYLINERS werden ihre Beko BBL-Saison 2013/14 in Berlin beenden. Am Donnerstag, den 1. Mai, spielt das Team von Gordon Herbert um 15 Uhr in der Hauptstadt.

Nach dem emotionalen Abend nach dem Heimsieg gegen Bremerhaven am vergangenen Sonntag steht für die FRAPORT SKYLINERS in dieser Spielzeit ein letztes Mal konzentrieren und trainieren auf dem Plan. Flügelspieler Jacob Burtschi gibt klare Ansagen und Ziele vor: „In Berlin wollen wir gegen ein hervorragend spielendes Team den Sieg, auch für Marius [Nolte] und unseren Coach holen.“

Die Gastgeber haben derzeit ihren Rhythmus für die anstehenden Playoffs scheinbar voll gefunden, denn mit acht Siegen in Folge, dabei unter anderem starke Vorstellungen gegen die Playoff-Konkurrenten Bamberg, Bonn oder Quakenbrück, stellen sie die derzeit längste Siegesserie der Liga, belegen derzeit den dritten Tabellenrang und haben noch Chancen, den zweiten Platz zu erspielen.

Größte Stärke des Teams von Trainer Sasa Obradovic ist die mannschaftliche Tiefe. Gleich zehn Spieler bekommen mehr als 15 Minuten Einsatzzeit, keiner mehr als 28. In der teaminternen Punkteliste liegen Guard David Logan (13.4 Pkt, 2.8 Ass, 37.4 3FG%) und Allzweckmittel Reggie Redding (12.2 Pkt, 4.2 Reb, 3.4 Ass) auf den vordersten Plätzen. Verletzungsbedingt (Knöchel) noch zwei bis drei Wochen aussetzen wird Center Leon Radosevic (11.3 Pkt, 3.7 Reb).

Aus der mannschaftlichen Geschlossenheit ergibt sich auch die gute Defensive der Berliner, welche vom „Best Defensive Player“ der Beko BBL Hauptrundenspielzeit 2013/14, Cliff Hammonds (8.8 Pkt, 3.2 Ass, 3.0 Reb), angeführt wird. Neben Hammonds macht auch Akeem Vargas (4.0 Pkt, 2.8 Reb) immer wieder als Verteidiger von sich reden, doch ist es vornehmlich das aggressive Kollektiv, welches die Berliner Körbe bewacht. Im Schnitt lässt man nur 70.1 Punkte zu. Aber auch die Frankfurter Verteidigung ist mit 74.1 Punkten stark aufgestellt. Es sollte also eine Partie für Liebhaber engagierten Defensivbasketballs werden.

„Berlin hat ein sehr gutes Jahr und spielt sehr physischen, sehr taffen Basketball. Wir erzielen die wenigsten Punkte in der Liga, Berlin lässt die wenigsten Punkte zu. Aber auch wir gehören zu den Top 5-Verteidigungsmannschaften und wollen aus unserer Defensive heraus einfache Punkte kreieren. Dazu müssen wir konzentriert in der Halbfeldoffensive agieren“, beschreibt FRAPORT SKYLINERS Headcoach Gordon Herbert das kommende Match.

Als Verteidigungsminister ist auf Frankfurter Seite vor allen Dingen Quantez Robertson bekannt, doch zeigte sich der athletische Flügelspieler in den letzten Spielen auch offensiv in Bestform. Im Schnitt kommt der Frankfurter Co-Kapitän in dieser Spielzeit auf 9.2 Punkte, 4.9 Rebounds und 2.9 Assists pro Spiel. Doch das Prunkstück der FRAPORT SKYLINERS sind und bleiben die jungen Deutschen um den „Most Improved Player“ der Saison, Danilo Barthel (11.3 Pkt, 4.9 Reb) sowie Johannes Voigtmann (8.1 Pkt, 4.8 Reb) und Konstantin Klein (7.6 Pkt, 2.7 Ass).

„Wir haben in den letzten Spielen besseren Basketball gespielt als zuvor, auch wenn wir seit dem Ausfall von Andy Rautins nach Weihnachten immer wieder Probleme in der Offensive hatten. Es gilt, sich voll auf das Spiel in Berlin zu konzentrieren und alles was danach kommt auszublenden. Wir wollen die Saison mit einem positiven Gefühl beenden“, so Herbert über seine eigene Mannschaft.