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TV Langen reist zum BBL-Absteiger Science City Jena

(Donnerstag, 26. November 2008 - Pressemitteilung TV Langen)


Nach den vergangenen beiden Heimspielen gegen Chemnitz und den MBC reist der TV Langen am kommenden Samstag zum Bundesliga-Absteiger Science City Jena. (29.11., 20 Uhr) Während die Thüringer derzeit auf dem fünften Tabellenplatz stehen (10:8 Punkte), belegt der TVL den ersten Abstiegsrang. (15.)


Besonders zu hause taten sich die Jenenser bisher schwer. In der heimischen JenArena gab es in vier Spielen erst einen Sieg. Die gleiche Statistik können die Giraffen bei ihren bisherigen Gastspielen aufweisen. „Wir wollen uns in dieser Woche besonders auf die Verteidigungsarbeit konzentrieren. Wir müssen auf diesem Niveau einfach stabiler werden, besonders in der Defense“, fordert TVL-Coach Fabian Villmeter von seinem Team.


Science City Jena stieg in der vergangenen Saison nach einem einjährigen Gastspiel aus der BBL ab. Nach lediglich fünf Siegen und 29 Niederlagen standen die Universitätsstädter am Saisonende auf dem letzten Tabellenplatz und treten somit folgerichtig in dieser Saison in der Pro A an. Trainer Sean McCaw übernahm im Februar 2008 die Mannschaft, konnte jedoch den Abstieg nicht mehr verhindern. Nun soll er den finanziell angeschlagenen Verein wieder in ruhige Fahrwasser führen. Allerdings werden dem Team von McCaw aufgrund von Verbindlichkeiten gegenüber der AG 2. Basketball- Bundesliga am Saisonende vier Wertungspunkte abgezogen.


Das Team von Topscorer und Kapitän Alexander Seggelke (18 Punkte) hat ein hartes erstes Saisondrittel hinter sich. Bis auf den Mitteldeutschen BC trafen die Jenenser auf alle Topteams der Liga. Besonders schmerzhaft in Erinnerung bleibt die deutliche Heimniederlage gegen den BBC Bayreuth. (59:84) Auch gegen Hagen (83:86) und die Cuxhaven BasCats (68:76) gab es Niederlagen. Dennoch stehen aus den letzten fünf Spielen vier Siege zu Buche.


Am vergangenen Spieltag konnte man die BG Karlsruhe auswärts mit 88:86 nach Verlängerung bezwingen. Dabei machte einmal mehr Point Guard Drew Williamson von sich reden. (18 Punkte, 5 Assists) Auch Henry Uhegwu (17), Gregor Linke (14), Jeremy Black und Alexander Seggelke (beide 11) konnten zweistellig punkten und somit das Ende der vier Spiele andauernden Siegesserie der Karlsruher besiegeln.


Im Hinblick auf die Partie in Jena ist TVL-Coach Fabian Villmeter besonders von der langen Garde der Jenenser beeindruckt: „Jena ist sicherlich ein sehr unangenehmer Gegner. Sie sind besonders unter dem Korb mit Spielern stark besetzt. Darum wird es sicherlich entscheidend sein, wie wir die großen Spieler wie Jeremy Black oder Ryan De Michael in den Griff kriegen. Doch dabei dürfen wir auch nicht Spieler wie Drew Williamson oder Alexander Seggelke aus den Augen verlieren. Jena ist sehr variabel besetzt.“


Doch besonders auf die eigene Leistung gilt es zu schauen und möglichst in der Defensive zu alter Stärke zurückzufinden. „Uns fehlt derzeit die Stabilität an beiden Enden des Feldes. Hier legen wir in dieser Woche den Fokus im Training. Wenn wir in der Verteidigung einen Schritt nach vorne machen können, sind wir für jeden Gegner ein unbequemer Gegner. Und vielleicht gelingt uns das ja bereits gegen Jena,“ sagt der Coach mit einem Augenzwinkern. „Dass man uns nicht unterschätzen sollte, hat der Sieg gegen Chemnitz gezeigt. Leider haben wir die Leistung nicht mit in das nächste Spiel nehmen können. Gegen den MBC kann man sicher verlieren, aber mit der Art und Weise bin ich nicht einverstanden.“


Personell wird der Coach voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können. Ryan Lancaster reiste am vergangenen Montag ab. Zwar sind Koray Karaman (Achillessehne) und Kyle Jeffers (Leistenprobleme) leicht angeschlagen, Villmeter ist jedoch sicher, dass beide beim Spiel in Jena auflaufen werden.