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Letztes Spiel: 56:77 So 15.09. vs Ulm Bericht
Heimspiel: So 29.09. 15:00 Uhr vs Göttingen Tickets bestellen
Auswärts: Mi 02.10. 19:00 Uhr in Bonn
Heimspiel: So 06.10. 15:00 Uhr vs München Tickets bestellen

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Schwaches erstes Viertel

Die Gäste aus Würzburg ließen gleich zu Beginn der Partie erkennen, aus welchem Holze sie geschnitzt sind. Robert Garrett und Ricky Moore trafen jeweils per Dreier, und die X-Rays erspielten sich eine schnelle 15:7 Führung. Tyron McCoy und Gerrit Terdenge brachten uns jedoch wieder ins Spiel, wobei Gerrit einen Traumpass von Kai Nürnberger unter dem Korb verwerten konnte. Robert Garrett blieb jedoch unbeeindruckt und zog immer wieder in die Zone, um dann seine freien Mitspieler in Szene zu setzen. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gäste dann auch nicht unverdient mit 21:15.

Neuzugang Warrick mit Kurzeinsatz

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes kassierte dann Robert Maras sein 2. Foul und Stefan Koch schickte neben Jimmy Shields auch erstmals Neuzugang Frederick Warrick aufs Parkett. Dem US-Amerikaner, der erst am vergangenen Freitag zum Team gestoßen ist und auf Position Zwei zum Einsatz kommen soll, war jedoch die Nervosität deutlich anzusehen. Nach vier Fehlwürfen in Folge holte ihn Koch wieder vom Feld. Nachdem der Vorsprung der Gäste bis auf acht Punkte anwuchs (23:31 16. Minute), und Robert Maras dann auch noch sein 3. Foul bekam, wurde es plötzlich unheimlich still in der Ballsporthalle. Niklas Lütcke erzielte jedoch binnen einer Minute fünf Punkte und verkürzte den Rückstand auf vier Punkte (30:34 18. Minute). Vier verwandelte Freiwürfe der X-Rays sollten dann aber den Halbzeitstand von 30:37 darstellen.

Katastrophenviertel

Im dritten Spielabschnitt ließen beide Teams die besten Wurfchancen aus, und unser Team brachte es in den ersten fünf Spielminuten auf ganze zwei Punkte. Beim Stande von 32:43 sah sich dann Stefan Koch gezwungen eine Auszeit zu nehmen. In dieser muss er dann aber die richtigen Worte gefunden haben, denn was folgte war ein 9:2 Zwischenspurt, der uns wieder ins Spiel brachte. Nach zwei verwandelten Freiwürfen von Tyron waren wir dann ganz dicht dran (43:45). Im Gegenzug verwandelte Marco Laine für Würzburg jedoch seinen einzigen Wurf im gesamten Spiel, einen Dreier. Im Gegenzug wurde Tyron beim Korblegerversuch unsanft gebremst, doch ehe manch ein Zuschauer sich versah, half T schon wieder in der Verteidigung aus und blockte einen Schuss der Würzburger mit Ablauf der 24-Sekunden Uhr. Mit einer 48:43 Führung ging Würzburg in die Drittelpause.

Konzentration der Gäste ließ nach

Gerrit setzt sich in dieser Szene gegen das komplette Wurzburger Team durch Unsere Mannschaft kämpfte sich dann im letzten Abschnitt Punkt um Punkt heran, und Robert Maras brachte uns in der 35. Minute erstmals in Führung (55:54). Kurz danach klaute Kai Nürnberger dann Robert Garrett den Ball und passte blitzschnell zu Gerrit, der den Ball zur Freude der Fans durch die Reuse jagte. Kai derweil reckte die Faust in die Luft und feuerte seine Mitspieler an. Als Demond Greene kurz danach völlig überflüssig den Ball verlor und Gerrit uns mit 63:57 in Führung brachte, sahen wir schon wie der sichere Sieger aus. Würzburg gab aber nicht auf, und erzielte kurz vor Schluss tatsächlich noch den Ausgleich, der das Spiel in die Verlängerung schickte.

Klare Verhältnisse in der Verlängerung

Kai und Tyron schirmen Dirk Lommerse ab Was sich bereits im letzten Viertel abzeichnete, setzte sich dann in der Extraperiode fort. Die Spieler von Stefan Koch waren in der Verteidigung hellwach und ließen keine einfachen Punkte mehr zu. Die X-Rays wirkten müde und mussten mit ansehen, wie unser Team davon zog. Der Höhepunkt sollte ein Double-Pump-Dunking von Tyron sein, der das Schicksal der Gäste entgültig besiegelte. Mit dem am Ende klaren 77:65 Erfolg gewannen wir nicht nur das Spiel, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Franken.

Stefan Koch zufrieden

Unser Headcoach zeigte sich nach der Partie erleichert: "Würzburg gehört zu den reboundstärksten Teams der Liga. Umso wertvoller war die Tatsache, dass wir in diesem Punkt besser waren und auch ihre Schnellangriffe weitgehend kontrollieren konnten. Wir haben unsere defensive Philosophie anders gestaltet als sonst. So konnten wir ganz anders agieren und auftreten als beim Hinspiel in Würzburg. Wichtig war auch die Emotion, die aus der Mannschaft kam, sich dann auf das Publikum übertrug und so das Team noch weiter nach vorne brachte."

Die Viertel im einzelnen : 15:21 / 15:16 / 13:11 / 20:15 / 14:2