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Michael "Juice" Thompson in Action

Michael Thompson über Saft und erste Eindrücke

Erst am Freitag zum Team der FRAPORT SKYLINERS ins Trainingslager nach Treviso gereist, konnte Michael „Juice“ Thompson in den letzten Tagen intensiv mit der Mannschaft trainieren, seine neuen Mitspieler kennen lernen und beim Testspiel gegen Benetton Treviso mit zwölf Punkten zeigen, dass er durchaus weiß wo der Korb hängt. Zwischen Training, Abendessen und entspannen ergab sich die Gelegenheit zu einem Spontaninterview.

Hi Michael, du hast ein paar Tage mit dem Team verbracht. Was sind deine ganz frischen Eindrücke?

Naja, ich habe ja noch nicht das ganze Team gesehen, aber die Jungs die ich schon kennen gelernt habe sind alle gute Typen, arbeiten hart auf dem Platz und haben wirklich Spaß miteinander. Es macht mir richtig Spaß mit dem Team zusammen zu sein.

Hast du dich vorher über dein neues Team informiert?

Ja klar. Das Team hatte einige tolle Spieler in der letzten Saison und war sehr erfolgreich, aber auch in dieser Spielzeit sind ein paar gute Jungs im Kader. Wir haben einen neuen Trainer der genau weiß was er tut und was er will – eine gute Ausgangslage.

Am College hast du gegen Jon [Leuer] gespielt. Kanntet ihr euch schon oder habt ihr euch dann erst hier kennen gelernt?

Nein, nein, wir kannten uns schon vorher. Wir haben ja immerhin vier Jahre lang gegeneinander gespielt. Als klar war, dass ich zum Team hinzustoßen werde, habe ich mich gleich mit ihm in Verbindung gesetzt. Wir haben uns dann gegenseitig ein wenig aufgezogen (lacht), aber wir glauben beide, dass es deutlich lustiger wird miteinander zu spielen, als gegeneinander (grinst).

Was für Eindrücke hast du vom Spiel gegen Treviso mitgenommen?

Ähnlich wie im Training haben alle Jungs richtig hart gearbeitet und sich reingehängt. Auch das Zusammenspiel hat recht gut funktioniert. Es gibt natürlich noch Dinge an denen wir arbeiten müssen, aber da wir ja auch noch nicht als Team komplett trainiert und gespielt haben, glaube ich, dass wir auf einem guten Wege sind.

Wie würdest dich selber als Spieler beschreiben?

Als Basketballer würde ich mich als Point Guard beschreiben, der gut punkten kann. Ich schieße ganz gerne Dreier (grinst). Aber was ich sehr gerne mache, ist vor allem meine Mitspieler besser machen, sie in die richtige Position zu bringen um ihnen einfache Würfe zu ermöglichen. Außerdem rede ich viel auf dem Platz und versuche das Spiel zu organisieren.

Und abseits des Feldes? Was für ein Typ bist du da?

Da bin ich ein sehr offener Mensch. Ich mag es neue Menschen kennen zu lernen. Im Moment sind das natürlich meine neuen Mitspieler. Aber das läuft eigentlich von selbst. Wir unterstützen uns gegenseitig wo wir können, feuern uns an und lachen viel miteinander. Ich denke, dass uns diese gute Stimmung und dieses Teamgefühl im Laufe der Saison tragen werden.

Und dein Spitzname „Juice“ – wo kommt der eigentlich her? Was ist die Geschichte dahinter?

(Lacht lauthals) Hmm… eigentlich habe ich mir den Spitznamen in der siebten Klasse selber gegeben. Zu Hause in Chicago hatten wir einen Freiplatz auf dem wir immer gespielt haben und immer wenn ich einen Wurf aus der Distanz getroffen habe, habe ich laut „Juice“ gerufen…

… Warum dass denn?

(Ein breites Grinsen fliegt über sein Gesicht) Na weil mein Sprungwurf so rein ist, wie 100%iger Saft (lacht) [Juice = engl. für Saft] Das hat sich dann irgendwie eingebürgert und ist haften geblieben. In Chicago nennt mich niemand Michael, sondern nur „Juice“.

Und wie sollen dich unsere Fans ansprechen? Michael oder Juice?

Ich bin daran gewöhnt, dass mich jeder Juice nennt, wenn sie mögen bin ich natürlich auch einfach Michael. Aber alle sind eingeladen mich einfach nur Juice zu nennen.