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Giraffen bleiben auswärts unbesiegt - Sieg auch im 43. Derby

(Sonntag, 10. Dezember 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


USC Heidelberg - TV Langen 76:78 (16:16, 12:23; 17:16, 31:24)


Die Giraffen gewannen das 43. Derby der beiden „Ewig-Rivalen“ nach excellenter Defense und durchwachsenem Angriff. „Wir haben das Spiel beherrscht, aber wir hätten nicht 19 Freiwürfe vergeben sollen,“ war Langens Coach Frenki Ignjatovic stolz auf die Disziplin und zugleich ein bisschen enttäuscht über die größte Schwäche seiner Giraffen an diesem Sonntagabend in Heidelberg.


Die Giraffen starteten wie immer mit LyRyan Russel im Spielaufbau, den beiden Ex-U20-Nationalspielern Sebastian Barth und Max Weber auf den Flügeln sowie Koray Karaman und Ty Shaw am Brett. „Die haben alles gemacht, wie wir es uns vorgenommen hatten, besonders in der Verteidigung,“ war der Giraffen-Coach voll des Lobes.


Nach ausgeglichenem 1. Viertel (16:16) legten die Giraffen ab der 11. Minute richtig los, zogen davon und begannen, das Spiel zu beherrschen. Bis zur Halbzeitpause holten sie so einen 28:39-Vorsprung raus. Überragend Ty Shaw, der erneut als Scorer und als Rebounder, vor allem aber als Kämpfer glänzte.


Nach erneut ausgeglichenem 3. Viertel, in dem die Gastgeber zwar mithalten, aber nie verkürzen konnten, brannten die Giraffen zu Beginn des Schlußviertels noch einmal ein Angriffsfeuerwerk ab, führten bald mit 47:64 (33. Min.) und 50:66 (34.). „Vor allem Christina Birkenfeld, der im Sommer aus beruflichen Gründen vom USC Heidelberg nach langen gewechselt war, machte sein bisher bestes Spiel im TVL-Trikot. „Er wollte wohl gerade hier zeigen, was er draufhat,“ lobte ihn sein Coach nach dem Spiel.


Doch in der Schlussphase besannen sich die Gastgeber aufs Kämpfen, knallten vier Dreier nacheinander rein und kamen noch einmal richtig ran. Vor allem die eklatante Freiwurfschwäche der Langener Giraffen begünstigte die Aufholjagd der Gastgeber. Coach Ignjatovic: „Mein Team begann, den Vorsprung zu verwalten, spielte auf Zeit und immer wenn wir auf der Linie waren, mussten wir zittern, haben heute 19 Freiwürfe verworfen.“


Besonders schlimm war es in der Schlussphase, als Heidelbergs taktische Fouls sich richtig lohnten. Da trafen die Giraffen von zehn Freiwürfen ganze dreimal.


Und doch hätte es reichen müssen. Allein die Schiedsrichter hätten beinahe zum „Matchwinner“ für die Gastgeber werden können. Langen führte in der Schlussphase mit noch mit 75:78, als Lyryan Russel einen langen Paß der Gastgeber klaute und dabei sofort gefoult wurde. Das übersahen die Schiedsrichter. So kam der Ball zu Heidelbergs Trammelt, der unverzüglich beim Dribbeln von Max Weber gefoult wurde. Langene begann schon zu feiern; denn mehr als zwei Freiwürfe hätte Trammelt auf keinen Fall bekommen können. Doch weit gefehlt; die Schiedsrichter entscheiden – zur Freude der Heidelberger und zur Überraschung für alle – auf drei Freiwürfe, obwohl niemand einen Wurfversuch gesehen hatte. So hätte Trammelt das Spiel ausgleichen können, traf aber nur einen von drei Freiwürfen zum 76:78.


Es spielten für den TV Langen: Ty Shaw (28/10 Rebounds), LyRyan Russel (15/1 Dreier), Sebastian Barth (6), Robin Benzing (3/1 Dreier), Max Weber (11), Christian Birkenfeld (11/6 Reb.), Koray Karaman (4), Daniel Anderer (n.e.), Roland Wiertel (n.e.).