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Gegen ALBA Berlin im Pokalfinale unterlegen - Fanpokal gewonnen.

Marcel nimmt stellvertretend fur die sagenhaften Fans den Fanpokal entgegen. Frankfurter mussten sich nach großartiger Leistung mit 88:100 (51:50) dem Deutschen Meister geschlagen geben. Hochklassiges Endspiel in der Max-Schmeling-Halle in Berlin. Die über 500 mitgereisten Anhänger der Hessen wurden mit dem Fanpokal ausgezeichnet.

In einer Neuauflage des Pokalfinals 2000 setzte sich am Ende der Deutsche Meister ALBA Berlin gegen die OPEL SKYLINERS durch. Beide Teams boten ein hochklassiges und spannendes Finale, in dem die Endscheidung erst kurz vor Ende fiel. Zu Beginn des Spiels zeigten sich die Frankfurter hochkonzentriert, gingen engagiert in die Aktionen und waren erfolgreich. Zwei Dreier von Marcus Goree und Pascal Roller sorgten für die 6:0 Führung für die Hessen. So standen die ersten Minuten klar im Zeichen der OPEL SKYLINERS, lediglich Wendell Alexis konnte für ALBA dagegen halten. Er brachte sein Team auf 7:8 heran. Die temporeiche Partie blieb weiter spannend und auf hohem Niveau. Nach einem Dreier des Berliners Jörg Lütcke lagen die OPEL SKYLINERS nach acht Minuten mit 16:21 hinten. Der ukrainische Nationalspieler Alexander Lokhmanchuk war es für die Hessen, der per Distanzwurf und anschließend verwandeltem Freiwurf den 27:27 Viertelstand herstellte.

Im zweiten Abschnitt agierten beide Teams weiter auf hohem Level und trafen auch gut, so dass die 7.550 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle kein Team davon ziehen sahen. Die Führung wechselte häufig. So etwa als die OPEL SKYLINERS nach einem fünf Punkte Rückstand (16. Minute, 40:45) durch zwei Dreier von Pascal Roller und Chad Austin zum 46:45 kamen. Ein Punkt Differenz gab es auch beim 51:50 Halbzeitstand.

Waschbrettbauche for OPEL SKYLINERS. Kaum aus der Pause, legte ALBA einen eindrucksvollen Zwischenspurt hin.

Koturovic und Phelps markierten die Punkte zum 8:0 Lauf. Die großen Spieler der OPEL SKYLINERS hatten zu diesem Zeitpunkt schon Foulprobleme und auch eine Auszeit von Frankfurts Trainer Gordon Herbert konnte die starke Phase der Berliner nicht unterbrechen. 15 Punkte betrug der Rückstand der Hessen nach 27 Minuten. Ein Dunking von Marcus Goree leitete dann aber die beeindruckende Aufholjagd der Frankfurter ein. Dreier von Goree und Nürnberger, sowie drei Punkte von Denis Wucherer vor dem Viertelende brachten die OPEL SKYLINERS noch auf 68:74 heran.

Hochspannung dann im Schlussabschnitt. Bis auf zwei Zähler hatten sich die OPEL SKYLINERS herangekämpft, als Koturovic und Phelps per Distanzwurf den Abstand wieder nach oben schraubten: 72:79 nach 32 Minuten. Die Hessen versuchten in der Folgezeit alles und waren 90 Sekunden vor Ende wieder auf 88:93 heran gekommen, als Wendell Alexis das wichtige 88:95 für die Berliner markierte. Auch der Versuch der OPEL SKYLINERS, durch Fouls die Zeit zu stoppen und ALBA an die Freiwurflinie zu bringen brachte nicht viel, denn die Spieler des Deutschen Meisters zeigten sich auch dort nervenstark und holten sich verdient den Pokalsieg.

OPEL SKYLINERS Trainer Gordon Herbert: "Gratulation an ALBA. Sie haben sehr guten Basketball gespielt und heute verdient gewonnen. Wir konnten unsere Verteidigung teilweise nicht auf das Level bringen, das wir erreichen wollten. Zudem hat Berlin auch gut geworfen. Als wir im dritten Viertel den hohen Rückstand aufholen mussten, hat uns das sehr viel Energie gekostet. Im letzten Viertel fehlten uns die Punkte aus unseren nicht verwandelten Freiwürfen. Mit Koturovic hatte ALBA einen wichtigen Faktor im Spiel und wir hatten Probleme bei unseren Rebounds. Die Niederlage tut weh, aber man kann oft aus Niederlagen mehr lernen als aus Siegen."

Rasseln, singen, trommeln, jubeln - die unermudlichen Fans waren eine Klasse fur sich. OPEL SKYLINERS Manager Gunnar Wöbke: "Wir haben alles versucht, um den Pokal zu gewinnen und uns damit für die phantastische Unterstützung unserer Fans zu bedanken. Sie haben für tolle Stimmung gesorgt und den Fanpokal verdient gewonnen. Für unsere Mannschaft war die Unterstützung durch unsere Fans hier in Berlin eine ganz wichtige Hilfe und wir wollen ihnen das mit unserer Leistung in den Play-offs wieder geben."

ALBA Berlin Trainer Emir Mutapcic: "Dieses Finale hat Respekt verdient, denn es war auf sehr hohem Level, vergleichbar mit Spielen in anderen Ländern, wie Spanien oder Italien. Hier waren heute zwei sehr sehr starke Teams auf dem Platz. Kompliment an Frankfurt. Mein Team hat sich mental sehr stark präsentiert. "

Immerhin ein Pokal ging dennoch nach Frankfurt: die Anhänger der OPEL SKYLINERS kamen zu Ehren. Die über 500 mitgereisten Fans der Hessen hatten während der beiden TOP FOUR Tage für grandiose Stimmung in der Max-Schmeling-Halle gesorgt und wurden dafür als beste Anhänger mit dem Fan-Pokal ausgezeichnet. Der Großteil der Frankfurter Zuschauer war über das tolle Angebot der Adam Opel AG in der Hauptstadt. Der Hauptsponsor der Frankfurter hatte den Fans ein TOP FOUR Paket aus Tickets, Busfahrt, Unterkunft und T-Shirt zu besonders günstigen Konditionen geschnürt.