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Geballte Routine setzt sich gegen jugendlichen Elan verdient durch

(Sonntag, 27. September 2009 - Pressemitteilung TV Langen)


TV Langen vs. Kirchheim Knights 73:87(28:45)


Zum Auftakt ihrer dritten Pro A Saison unterlag das vollkommen neu formierte Team von Coach Fabian Villmeter dem letztjährigen Tabellenfünften Kirchheim mit 73:87, zeigte jedoch vor allem in der zweiten Halbzeit ein starkes Spiel und einen unbändigen Kampfgeist.


Nach nervösem Beginn fand der Gastgeber besser ins Spiel und führte nach jeweils vier Punkten von Alonzo Hird und Brice Brooks mit 8:3, ehe ein verhängnisvoller 0:22 Lauf für die Gäste folgte. Langen versuchte es in dieser Phase zu häufig von außen und da wollte kein Ball in den Korb fallen. Ein Dreier von Brandon Chappell und ein Lay-Up von Kai Barth zum Ende des ersten Viertels machten den rund 450 Zuschauern aber wieder etwas Mut. Die Giraffen intensivierten ihre Bemühungen in der Verteidigung und erholten sich langsam von dem Schock. Im Abschluss blieben sie jedoch weiterhin etwas glücklos, während Kirchheim vor allem aus der Halbdistanz mit 72% weiterhin hochprozentig traf. Die Langener ließen darüber hinaus auch bis zur Pause bereits sieben Freiwurfchancen ungenutzt, am Ende waren es insgesamt zwölf. Das zweite Viertel verlief deutlich ausgeglichener, ging aber mit 13:19 ebenfalls an die Gäste, die eine komfortable 28:45 Führung mit in die Pause nehmen konnten.


Dort beschwor Coach Fabian Villmeter seine Spieler, von denen mit Tobias Grauel, Roland Wiertel und Nico Barth gleich drei Youngster ihr Pro A Debüt gaben, weiter zu kämpfen und vor allem noch bissiger zu verteidigen. Dies konnte das Team auch gut umsetzen und vor allem Kai Barth und Alonzo Hird brachten ihr Team Punkt um Punkt heran. Bis auf 49:57 verkürzten die Giraffen den Rückstand, ehe der starke Ryan De Michael und Gordon Scott gegen Ende des dritten Viertels dafür sorgten, dass ihr Team wieder auf zwölf Punkte - 49:61 - davonziehen konnte.


Langen zeigte weiterhin eine tolle Moral und nachdem bis dahin die Kirchheimer Fans den Ton in der Georg-Sehring-Halle angegeben hatten, kam nun auch das Langener Publikum in Stimmung und belohnte den Kampfgeist mit viel Beifall.


Die Aufholjagd ging auch im letzten Viertel weiter und Kirchheim wirkte in dieser Phase lange nicht mehr so souverän wie in der ersten Halbzeit. Die bissig kämpfenden Giraffen kamen mit einem 8:0 Lauf bis zur 33. Minute sogar auf 57:63 heran, hatten aber von außen auch bei frei heraus gespielten Würfen an diesem Abend mit einer Ausbeute von 3 aus 15 Distanzwürfen eine zu schwache Quote, um Kirchheim letztlich schlagen zu können. De Michael und der gut spielende Benjamin Lischka mit vier Punkten sorgten dann aber postwendend für die Vorentscheidung zu Gunsten der vom dem Spiel hoch favorisierten Gäste.


In der Schlussphase übernahmen die Erstliga erfahrenen Akteure wie Ryan De Michael, Gordon Scott und Radi Tomasevic gemeinsam mit Spielmacher Scott Freymond dann wieder das Kommando auf dem Spielfeld und besiegelten die 73:87 Niederlage des Gastgebers, die angesichts der vielen ungenutzt gelassenen Wurfchancen auf Langener Seite zwar verdient, aber eindeutig zu hoch ausfiel.


Bei Langen ragten Alonzo Hird und Kai Barth heraus, während bei Brandon Chappell, Brice Brooks und Tobias Grauel – was die Trefferquote anbelangt – sicher noch viel Luft nach oben ist. Marco Völler konnte diesmal noch nicht an seine starken Leistungen in der Vorbereitung anknüpfen und Jeremy Sampson konnte nach nur vier Trainingseinheiten noch kein Faktor sein. Er wird aber mit zunehmendem Training seinen Weg in das Team finden. Roland Wiertel hatte offensiv wie defensiv einige gute Szenen. Von den ganz jungen deutete Nico Barth deutete an, dass er seinen Bruder Kai im Aufbau etwas entlasten kann, während Niklas Butz kam diesmal noch nicht zum Einsatz kam.


Alles in allem machte vor allem der couragierte Auftritt nach der Pause Mut, dass die Langener Basketballer auch in dieser Saison in der Pro A werden mithalten können.

Das Reboundduell konnten die Giraffen knapp für sich entscheiden und auch die Zahl der Ballverluste blieb mit 14 durchaus in einem akzeptablen Rahmen. Allein die Trefferquote

aus dem Feld und von der Freiwurflinie lag deutlich unter der der Gäste.


Brandon Chappell (11/1 Dreier, 4 Assists), Nico Barth (2), Kai Barth (20/1 Dreier, 5 Assists,

5 Rebounds), Marco Völler, Tobias Grauel (3, 3 Rebounds), Niklas Butz, Roland Wiertel (7/1), Jeremy Sampson (2), Alonzo Hird (20, 16 Rebounds) und Brice Brooks (8, 2 Rebounds).


Am nächsten Wochenende sind die Giraffen zu Gast bei den Cuxhaven Bascats.