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FRAPORT SKYLINERS unterliegen Bayreuth

Die FRAPORT SKYLINERS verschlafen den Start ins Spiel gegen medi bayreuth vor 4530 Fans in Gänze. Verteidigen nicht ausreichend, spielen nicht aggressiv genug und finden keinen Rhythmus. Die Bayreuther indes nutzen die Schwäche der Gastgeber und treffen hochprozentig, spielen konzentrierter und ziehen so bis zur Halbzeit schon deutlich davon. In Viertel drei allerdings drehen die Jungs um Quantez Robertson und Co. das Blatt noch mal, legen offensiv gleich mehrere Gänge zu und verkürzen so im vierten Viertel noch mal 97:103. Doch in der von Freiwürfen dominierten Schlussphase bleiben die Gäste cool genug um mit 107:113 zu gewinnen (17:26 – 19:29 – 40:29 – 31:29). Frankfurter Topscorer wird Isaiah Washington mit 23 Punkten, auf Bayreuther Seite überragen Ahmed Hill (37 Pkt) und Otis Livingston (30 Pkt).

 

Kader-Update

Die FRAPORT SKYLINERS absolvierten das Spiel gegen Bayreuth ohne den verletzten Shooting Guard Laurynas Beliauskas (Hüfte) sowie JJ Frazier und Matt Haarms (Ausländerkontingent).

Nächste Spiele

Wer jetzt an Pause denkt, liegt falsch. Schon am Dienstag dieser Woche (25. April) sind die FRAPORT SKYLINERS in Braunschweig gefordert. Die Beschreibung „Vier-Punkte-Spiel“ wäre eine maßlose Untertreibung, um die Wichtigkeit der Partie zu beschreiben. Sprungball ist um 20:30 Uhr, live bei MagentaSport.

Das letzte Heimspiel der Saison folgt dann am Montag, den 1. Mai, statt. Um 15 Uhr kommen die Playoff-Aspiranten aus Würzburg in die Süwag Energie ARENA.

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Klaus Perwas (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Mladen kann sehr stolz auf seine Mannschaft sein. Sie waren von Anfang an im Spiel. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals in einem Spiel, bei dem ich beteiligt war, 113 Punkte abgegeben zu haben. Wir haben viele Dinge nicht gemacht, die wir uns vorgenommen haben. Wären wir nicht in einer Situation, in der wir Siege holen müssen, könnte man aber trotzdem sagen, dass dieses Spiel Werbung für den Basketball war. Dennoch ist nichts so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Mal gewinnt man, mal verliert mal, auf jeden Fall muss man aber Respekt an den Gegner zollen, denn sie haben heute verdient gewonnen. Wir brauchen jetzt wieder unser Kurzzeitgedächtnis, denn das nächste Spiel ist schon am Dienstag.“

Mladen Drijencic (Headcoach, medi bayreuth): „Erst mal möchte ich sagen, dass wir heute eine großartige Atmosphäre in der Arena erleben durften. Das Heimteam hat wirklich alles gemacht und versucht, um ihr Team zu unterstützen. Ich hatte große Sorge, wie unser Team psychisch auf diese Situation reagieren würde und in so einer Atmosphäre bestehen wird. Ich bin daher sehr, sehr stolz auf die Jungs, denn sie haben gut reagiert und das Spiel größtenteils kontrolliert. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir immer dann gepunktet, wenn es nötig war, um das Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben. Der Sieg freut mich sehr, denn jetzt haben unsere weiteren Spiele einen Sinn, denn sonst hätten wir nur noch rumgeeiert.“

Quantez Robertson: „Wir waren einfach nicht aggressiv genug und haben keinerlei Fokus auf die Details gelegt. Keine Hilfe in der Verteidigung, keine Kommunikation, solche Dinge. Woran immer man denken mag, wir haben es nicht gut genug gemacht.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Starting Five – Jordan Theodore, Quantez Robertson, Lukas Wank, Marcus Lewis und Derek Cooke jr. eröffnen für die FRAPORT SKYLINERS das Spiel gegen Bayreuth.

Viertel 1 – Bayreuther Dreierhagel - 17:26

Sehr zum Unmut des eigenen Nervenkostüms kommen die Gäste aus Bayreuth besser ins Spiel und eröffnen mit zwei schnellen Dreiern zum 0:6 (2. Minute), bevor Lukas Wank ebenfalls von außen trifft. Allerdings bleibt Bayreuth in der Anfangsphase das konzentriertere Team. Nach dem dritten Gäste-Dreier reagiert Headcoach Klaus Perwas mit der ersten Auszeit – 3:13 (3.). Doch Bayreuth trifft und trifft weiter aus allen Lagen, baut die Führung sogar noch weiter aus – 12:23 (9.). Isaiah Washington legt zwar noch mal einen persönlichen 5:0 Lauf hin, doch bleibt bis zur ersten Viertelpause festzuhalten: Das geht besser – 17:26.

Sechs von sieben Dreiern trifft Bayreuth in den ersten zehn Minuten. Sieht man auch nicht alle Tage.

Viertel 2 – Erst hui, dann eher weniger – 19:29

Isaiah Washington setzt seine guten Szenen aus dem ersten Viertel fort und vor allem seine Mitspieler blendend in Szene – 23:31 (12.). Angepeitscht von der lautstarken Süwag Energie ARENA finden die FRAPORT SKYLINERS zusehends ihren Rhythmus. Spektakuläre Höhepunkte setzt vor allem Derek Cooke jr. nachdem er mehrfach mit Traumpässen bedient wurde – 25:31 (13.). Allerdings ist auch Bayreuth weiterhin in Spielfreude und bleibt vorne. Das Frankfurter Spiel ist zur Mitte des Viertels nicht durchdacht genug, zu viele Einzelaktionen verhindern einen mannschaftlichen Teamfluss – 27:40 (17.). Die Gäste nutzen diese Schwäche im Frankfurter Spiel und führen auch finden auch ihr heißes Händchen nun wieder. Entsprechend bedient und zurückliegend geht es beim Stand von 36:55 in die große Pause.

Die Bayreuther Dreierquote bleibt von einem anderen Stern. Zur Halbzeit sind es zehn Treffer bei 13 Versuchen; wahnwitzige 77%!

Bemerkenswert ebenfalls die Freiwürfe der Frankfurter zur Halbzeit: Gerade mal einen Versuch gab es bisher von den Schiedsrichtern zugesprochen. Dass dieser auch noch daneben ging, ist fast schon bezeichnend. Die Bayreuther indes sind zu diesem Zeitpunkt 7/7, irgendwie auch bezeichnend.

Viertel 3 – Punkte, Punkte, Punkte und … Punkte – 40:29

Verteidigung war das große Thema in der Halbzeitansprache, doch auch zu Beginn des dritten Viertels bleibt diese Problemzone bestehen. Zu einfach kommt Bayreuth zu Punkten, die den Zwischenstand von 43:66 (24.) herstellen. Alles im Frankfurter Spiel wirkt verkrampft, die Lockerheit im Spiel fehlt komplett. Auf der Gegenseite lachende Gesichter, flottes Passspiel und die nötige Entspanntheit in Drucksituationen bei den Bayreuthern. Das Spiel entwickelt sich in der zweiten Hälfte des Viertels zu einem Geben und Nehmen, beide Teams tauschen Punkte aus. Dabei haben die FRAPORT SKYLINERS das etwas bessere Händchen und verkürzen auf 60:72 (27.). Das große Frankfurter Ziel lautet: Vor dem vierten Viertel auf unter zehn Punkte zu kommen. 69:79 steht es in der 28. Minute, 71:79 eine Minute später. So kann es weitergehen und so geht es auch erst mal weiter, wie der Dreier von Isaiah Washington beweist – 74:79 (30.). Die letzten Punkte des Viertels gehören dann aber wieder Bayreuth, so dass es beim Stand von 76:84 ins vierte Viertel geht.

Sollte sich jemand daran erinnern, wann man in Frankfurt das letzte Mal 69 Punkte in einem Viertel gesehen hat, man möge sich bitte per Mail an presse@skyliners.de wenden.

Viertel 4 – Erst genug, dann keine Zeit – 31:29

Wer nach so einem punktereichen Viertel als erstes den nächsten Gang in der Defensive gewinnt, der sollte gute Chancen auf den Sieg haben. Doch zunächst bleibt es bei der Punkteschwemme hüben wie drüben. Auffällig in dieser Phase ist, dass die FRAPORT SKYLINERS verstärkt den Weg in Richtung Korb suchen – 83:93 (34.). Dennoch will es nicht gelingen, den Rückstand zu verkürzen. In der Arena hält es nun niemanden mehr auf den Sitzen, alle wollen ihren Beitrag leisten, um den so wichtigen Sieg zu erringen Und Tez Robertson erhört die Fans, trifft den Dreier und lässt die Stimmung beim Stand von 88:95 (35.) einen ersten Höhepunkt erreichen. Genug Zeit verbleibt und der nächste Tez-Dreier lässt die Arena nun vollends in ein Tollhaus verwandeln – 92:95 (36.). Bayreuth wackelt, aber die Frankfurter lassen nun immer wieder auch gute Würfe liegen und so wächst der Rückstand doch wieder an. Auszeit von Klaus Perwas beim Stand von 92:101 (38.). Jordan Theodore verkürzt direkt auf 97:103 und es folgt die Bayreuther Auszeit (39.). In einer wahren Nervenschlacht bewahren die Gäste aber die Ruhe, treffen die nötigen Freiwürfe und gewinnen schlussendlich mit 107:113.

Die nächsten Termine

  • Dienstag, 25. April um 20:30 Uhr in Braunschweig
  • HEIMSPIEL, Montag, 1. Mai um 15 Uhr gegen Würzburg
  • Freitag, 5. Mai um 20:30 Uhr in Crailsheim
  • Sonntag, 7. Mai um 15 Uhr in Göttingen

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.