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FRAPORT SKYLINERS können Bonn nicht stoppen

Die FRAPORT SKYLINERS machen sich das Leben bei den Telekom Baskets Bonn zu Beginn des Spiels mit unterirdischer Dreierquote selber schwer (19% zur Halbzeit) und laufen danach dem Rückstand hinterher. Waren die Chancen durch die schon länger ausfallenden Einaras Tubutis (Knie) und Lorenz Brenneke (Adduktoren) ohnehin nicht optimal, hat der kurzfristige Ausfall von Matt Haarms (Muskelspasmus im Rücken) auch den letzten Rotationsspieler über zwei Meter aus dem Kader gestrichen. Der Tabellenführer aus Bonn nutzt diesen Umstand gewinnbringend aus und entscheidet das Spiel am Ende deutlich mit 89:66 (22:14 – 18:13 – 28:20 – 21:19) für sich. Frankfurter Topscorer wird Lukas Wank mit 21 Punkten.

Nächste Spiele


Nach der Mammutaufgabe in Bonn folgt das nächste absolute Schwergewicht. Beim amtierenden deutschen Meister aus Berlin geht es für die FRAPORT SKYLINERS im neuen Jahr los. Am Dienstag, den 3. Januar, spielen die Frankfurter um 19 Uhr in der Hauptstadt; natürlich live bei MagentaSport.

Das nächste Heimspiel in der dann Süwag Energie ARENA findet am Sonntag, den 8. Januar, statt. Die BG Göttingen ist um 15 Uhr zu Gast.

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Kurz zusammengefasst: Wir haben keine Chance gehabt! Ich muss Coach Tuomas Iisalo und den Baskets gratulieren. Wir konnten in der ersten Halbzeit physisch nicht mithalten. Wir hatten Probleme, nach dem Einwurf den Ball über die Mittellinie zu bekommen. Wir haben versucht, es mit Dribblings zu lösen. Das war dann noch mehr von dem entfernt, was wir eigentlich machen wollten. Wir haben in der zweiten Hälfte viel besser gespielt. Wir wurden nicht mehr so physisch dominiert wie in der ersten Halbzeit. Dann hatten wir mehr Probleme, den Bonner Fastbreak zu stoppen. Weil wir kurz vorm Jahreswechsel sind, wollen wir es positiv abschließen: Wir haben mindestens die letzten zwei Viertel gekämpft und alles versucht. Das können wir mit ins neue Jahr nehmen und darauf aufbauen.“

Tuomas Ilsalo (Headcoach, Telekom Baskets Bonn): „Wir haben nicht „das Beste zum Schluss“ für dieses Jahr aufbewahrt. Die letzten Tage waren sehr schwer für uns. Zuerst kam die Verletzung von Jeremy Morgan, dann kam die Erkrankung von Michael Kessens und auch unsere Kooperationsspieler Jonas Falkenstein und Zaba Bangala waren nicht fit. Aber wir mussten nun mal zehn Spieler im Kader haben. Es war nicht optimal. Gleichzeitig waren wir sehr von Frankfurts letzten beiden Spielen beeindruckt. Sie haben klar zwei gute Mannschaften und Playoff-Kandidaten dominiert und spielen einen sehr unkonventionellen Stil. Das hat man gemerkt: In der ersten Halbzeit haben wir viele Fehler in der Verteidigung begangen. In der zweiten Halbzeit lief das besser, aber beide Teams waren von der Dreierlinie heiß. In der zweiten Halbzeit war ich mit unserer Defense, Aktivität und unserem Rebounding zufriedener. Es war etwas frustrierend, dass wir eigentlich viele Fastbreak-Chancen hatten, aber dann Ballverluste oder vergebene Korbleger produziert haben. Unsere Mentalität lautet „next man up“ und heute waren das zum Beispiel Tyson Ward, Deane Williams und Zach Ensminger, die uns viel gegeben haben – und so spielt eine gute Mannschaft.“


>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Starting Five – Kein Routinier über zwei Meter? Dann geht halt der Youngster unter den Korb und darf sich als erstes austoben. Der 19-jährige Alexander Richardson geht als Center in die Startaufstellung und bekommt von Headcoach Geert Hammink JJ Frazier, Laurynas Beliauskas, Lukas Wank und Marcus Lewis an die Seite gestellt.

Viertel 1 – Ein wenig Chaos, wenig Rhythmus - 22:14

Bonn zeigt direkt von Beginn an, wo der Ball heute kompromisslos hingehen wird: Nach dem Blocken und Abrollen zu Leon Kratzer. Da die Frankfurter aufgrund der physischen Nachteile viel unter den Körben helfen müssen, kommt Bonn dadurch immer wieder von draußen zu Erfolgen – 8:2 (4. Minute). Die FRAPORT SKYLINERS indes sind immer dann erfolgreich, wenn sie es schaffen, den Ball möglichst schnell nach vorne zu bringen – 15:13 (8.). Es ist ein zerfahrenes erstes Viertel, bei dem auf beiden Seiten zwar auch schöne Aktionen zu sehen sind, aber ein echter Spielfluss oder gar Rhythmus ist bisher höchstens ansatzweise zu erkennen. Das ist heute wohl auch der Frankfurter Weg: Das Fehlen der Big Men durch ein wenig Chaos im Spiel zu kompensieren. Das gelingt zumindest halbwegs solide im ersten Viertel. Nach unglücklichem Buzzer Beater-Dreier von Bonn steht es – 22:14

Die Dreier fehlen bisher noch zum Glück – oder zu einem etwas ausgeglichenerem Spielstand. In den letzten Spielen fielen die Distanzwürfe hochpräzise, aber bisher stehen Laurynas Beliauskas und Co. bei lediglich einem Treffer bei sieben Versuchen.

Hervorragend arbeitet die Frankfurter Verteidigung indes gegen Bonns Superstar TJ Shorts, dem bisher kein Punkt und nur zwei Assists erlaubt werden.

Viertel 2 – Dreierflaute verhindert Schöneres – 18:13

Gegen Dreierflaute hat Frankfurt was von Quantez Robertson. Nämlich seinen ersten Treffer von außen, dem direkt ein Schnellangriff folgt. Schöner 5:0 Lauf zum 23:21 (12.). Doch Bonn wäre nicht Bonn, wenn sie nicht auch den Dreier im Repertoire hätten. Und zwar deutlich hochprozentiger als die Frankfurter – 31:21 (15.). Die Intensität im Bonner Spiel nimmt ein wenig ab, doch bleiben die eigenen Wurfquoten im Keller. So gelingt es zwar, die Bonner Punkteflut zunächst einzudämmen, verpasst es aber selber nachzulegen – 35:26 (19.). Zum Ende des Viertels legt Bonn noch mal kurz nach und geht somit mit der 40:27 Führung in die große Pause.

Ach herrje, die Dreier. Da sieht es wirklich übel aus. 3/16 ist eine desaströse Quote von 19%. Gleichzeitig könnte hier auch ein Ansatz sein, dass es in Hälfte zwei besser laufen könnte. Platzt der Knoten bei Laurynas Beliauskas (0/4), Lukas Wank (1/4) oder Joshua Obiesie (0/2) noch?

Rebounds gegen Bonn zu holen gehört zu den schwersten Aufgaben der Liga. Kein Team erlaubt dem Gegner weniger. Und so gestaltet sich auch das Verhältnis in dieser Statistik zur Halbzeit: 22:16 zugunsten der Gastgeber.

Viertel 3 – Flüchtiges Wurfglück – 28:20

13 Punkte Rückstand sind im Basketball gar nicht so viel, wenn man anfängt seine Dreier zu treffen. Also legt JJ Frazier einen rein und inspiriert Lukas Wank zur Nachahmung. Da aber auch Bonn weiterhin gut trifft, ändert sich am Rückstand nur wenig – 50:38 (23.). Die Würfe fallen jetzt deutlich besser – allerdings auf beiden Seiten, so dass er Punktestand immer weiter nach oben schnellt – 55:41 (25.). Doch Wurfglück ist so eine Sache. Kaum ist es da, ist es auch wieder weg. Und wenn sich dann auch noch Ballverluste hinzugesellen, dann wird es schwer, mit der Frankfurter Aufholjagd. Nach dem dritten Viertel steht es entsprechend 68:47 für die Hausherren.

Über die Rebounds wurde geschrieben, über die Dreier auch. Ein weiteres Problemfeld heute ist aber auch die Ballbewegung. Sieben Frankfurter Assists stehen bisher 20 Bonner gegenüber. Aber klar: Wenn man nix trifft, wird es auch schwer, Assists zu sammeln.

Positiv indes, dass bisher nur zehn Ballverluste fabriziert wurden. Die Bonner stehen hier bei zwölf.

Viertel 4 – Der Nachwuchs darf ran – 21:19

Keine große Änderung im Spielgeschehen im letzten Spielabschnitt. Die Frankfurter Jungs mit sehr viel Pech an den Händen, Bonn mit dem Selbstvertrauen des ersten Tabellenplatzes und der hohen Führung im Spiel – 77:56 (35.). Ab der zweiten Hälfte des Viertels schickt Headcoach Geert Hammink vermehrt die Youngster auf das Parkett. Nolan Adenkunle, Justin Onyejiaka und Alexander Richardson bringen das Spiel für die FRAPORT SKYLINERS zu Ende und bekommen die Gelegenheit noch einige easyCredit BBL-Erfahrungen zu sammeln. Endstand der Partie ist 89:66.

Die nächsten Termine

  • Dienstag, 3. Januar um 19 Uhr in Berlin
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 8. Januar zu Hause gegen Göttingen
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 15. Januar zu Hause gegen Crailsheim

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.