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Nikolaj Vukovic und die FRAPORT SKYLINERS Juniors reisen zum nächsten Auswärtsspiel nach Konstanz

"Es wird darauf ankommen, wie wir verteidigen" - Juniors vor weiter Auswärtsfahrt

Der Bodensee mit seinem Drei-Länder-Eck gehört zu den schönsten und beliebtesten Ausflugszielen der Deutschen. Die "Schänzlehölle" mit frenetischen Zuschauern und begeisterndem Basketball gehört ebenso zu den schönsten Ecken für Sportfans der Region.

Auf Entdeckungstour oder gar Urlaubsreise gehen die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Samstag (10.11., 20:00 Uhr) jedoch nicht - Tim Oldenburg & Co. gastieren bei den ifm BASKETS Konstanz, die als Aufsteiger mit einem Sieg und fünf Niederlagen gestartet sind.

Erstmalig in dieser Spielzeit wird es schwer für die talentierten Frankfurter, die aktuell auf Tabellenplatz drei rangieren, die Favoritenrolle wegzuschieben - auch wenn ein Gastspiel am Bodensee, bedingt durch einen weiten Fahrtweg und die Begeisterung der Zuschauer vor Ort, eine schwere Auswärtspartie ist. Cheftrainer Eric Detlev fällt es schwer, eine Prognose zu treffen: "Konstanz hat die Aufstiegsmannschaft zusammengehalten, sie sind sehr eingespielt", weiß der Frankfurter Übungsleiter. Seine Mannen ließen zuletzt durch einen ungefährdeten 103:53-Kantersieg im Hessenderby gegen den TV Langen aufhorchen und stehen nun in den Startlöchern, um auch am Bodensee die nächsten Punkte einzufahren. "Bei unserer Konstellation mit vielen Mannschaften und Überschneidungen ist es allerdings schwer, eine frühe Prognose zu treffen", so Detlev weiter.

Die Bodensee-Basketballer um Cheftrainer Marko Radulovic wurden vor Saisonbeginn "emotional wiederbelebt." Nach Absprung des Namenssponsors "Holiday Check" stand der 2.-Liga-Basketball trotz Euphorie vor dem Aus, doch viele kreative Ideen, ein umtriebiges Management und eine treue Fan-Gemeinde haben letztlich dazu geführt, dass die Baskets wieder in der ProB Süd aktiv sind. Trotz aller Kreativität und Professionalität kann es in der zweiten ProB-Spielzeit nach 2010/2011 laut Manager Christian Lipski "nur um den Klassenverbleib gehen." Ein ähnliches Ziel wie am Main also.

"Es wird, wie immer, darauf ankommen, wie wir verteidigen. Wir müssen einfache Körbe verhindern - das ist uns gegen Langen sehr gut gelungen", gibt Eric Detlev die Marschroute vor. Augenmerk liegt dabei auf den Konstanzer Top-Scorern Frederik Henningsen und Oumar Sylla. Insgesamt agieren die Gastgeber aber sehr ausgeglichen, gleich sieben Spieler punkten zuverlässig und sind in der Lage, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. "Ich bin gespannt, wie wir diese weite Auswärtsfahrt meistern. Bisher hatten wir nur kurze Strecken zurück zu legen, nun sind wir erstmals lange unterwegs", fasst Detlev die rund vierstündige-Busfahrt an Deutschlands schönstes Ausflugsziel zusammen.