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Drei tolle Jahre in Frankfurt - Fabian Franke

"Es waren drei wirklich tolle Jahre hier"

Fabian Franke wechselt von den FRAPORT SKYLINERS zu den ETB Wohnbau Baskets nach Essen (ProA). Im Gespräch blickt er zurück auf seine drei Jahre in Frankfurt, seine erfolgreich absolvierte Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann und schaut auf seine neuen Herausforderungen.

Fabian, du wechselst nach drei Jahren von Frankfurt nach Essen. Ist diese Entscheidung der nächste Schritt in deiner Entwicklung als Basketballspieler?

Ja, auf jeden Fall. Ich nehme das als neue Herausforderung an. Ich will zeigen, dass ich meine Leistungen auch in der ProA abrufen kann. Ich war für zwei Tage in Essen und habe den Eindruck, dass das Team sehr homogen ist. Der Trainer Igor Krizanovic und die gesamte Organisation waren sehr nett zu mir.

Welche Erwartungen hast du an dich und die neue Herausforderung?

Ich möchte in Essen gute Leistungen zeigen und vielleicht auch Aufmerksamkeit in der ersten Liga wecken. Das sollte das Ziel für jeden Spieler sein.

Wie würdest du den Spieler Fabian Franke von vor drei Jahren mit dem Spieler heute vergleichen?

Eigentlich habe ich einen kompletten Wandel erlebt. Als ich hierher gekommen bin, habe ich noch nicht so viel von Basketball verstanden und eigentlich nur drauf los gespielt. Jetzt spiele ich schon deutlich strukturierter, weiß wann ich was machen muss. Ich habe in meiner Zeit hier mit drei verschiedenen Trainern in der Bundesliga [Gordon Herbert, Muli Katzurin, Murat Didin] zusammengearbeitet und drei verschiedene Systeme kennen gelernt. Das hilft dem Basketballverständnis natürlich und man lernt wie Basketball auf höherem Level funktioniert und was man tun muss, um erfolgreich zu sein. Ich denke wir waren in den drei Jahren eigentlich immer erfolgreich, waren bis auf letzte Saison, auch immer ein gutes Playoff-Team und haben immer die zweite Runde geschafft. Da lernt man schon viel.

Du hast in Frankfurt ja nicht nur sportliche Fortschritte gemacht, sondern auch deine Ausbildung zum „Sport- und Fitnesskaufmann“ erfolgreich absolviert. Wie hat die Kombination aus Leistungssport und Ausbildung funktioniert?

Mir wurde es hier in Frankfurt sehr leicht gemacht, meine Ausbildung zu beenden. Mir wurden nie irgendwelche Steine in den Weg gelegt. Es war immer so, dass Schule und Training gut abgestimmt waren. Wenn in der Schule etwas Wichtiges anstand, wie Klausuren, dann war ich zum Beispiel vom Training befreit und umgekehrt.

Welcher Moment wird dir aus den letzten drei Jahren am meisten in Erinnerung bleiben?

(überlegt und seufzt anschließend) Das sage ich jetzt schweren Herzens, aber in meinem ersten Jahr in Frankfurt, als wir Spiel Fünf in Bamberg mit zwei Punkten verloren haben – das war so ein Moment, den man nie vergessen wird. Wir lagen im Spiel schon richtig hinten, hatten uns aber wieder rangekämpft und ich meine sogar ausgeglichen. So ein Spiel dann mit zwei Punkten Unterschied zu verlieren, ist vielleicht die bitterste Art eine Saison zu beenden.

Und welcher positive Moment ist im Gedächtnis fest verankert?

Da gab es so viele schöne Momente. Vorletzte Saison zum Beispiel, als wir der ganzen Liga gezeigt haben, was für ein tolles Team wir sind und auf dem zweiten Platz die Saison abgeschlossen haben. Wir haben den Leuten einfach immer wieder gezeigt, dass wir besser waren, als sie gedacht haben.

Wie sieht jetzt dein Sommer aus?

Im Moment mache ich lockeres Training, gehe oft in die Halle zum werfen und arbeite mit Klaus [Perwas] zusammen. So langsam bereite ich mich dann auch wieder individuell auf die neue Saison vor. Oft arbeite ich auch mit Marius zusammen. Wir üben spezielle Moves wie den Floater zum Beispiel oder ganz verschiedene Bewegungen zum Korb hin. Ich mache oft auch sein Low-Post-Programm mit. Da ich für meine Position recht groß und kräftig bin, denke ich, dass mir sein Training und die Bewegungen unter dem Korb auch weiterhelfen werden. Manchmal macht er auch mein Programm mit (lacht). So ergänzen und helfen wir uns gegenseitig und lustig ist es auch immer.

Marius ist ein gutes Stichwort. Gehört er zu den Spielern, mit denen du den Kontakt weiter halten wirst?

Ja, auf jeden Fall! Es gibt Leute mit denen man einfach in Kontakt bleibt. Marius ist ein supercooler Typ, wir machen ja auch abseits des Basketballs viel zusammen.

Abschließende Abschiedsworte?

Es waren drei wirklich tolle Jahre hier. Die Fans waren immer richtig gut dabei und haben uns immer angefeuert und unterstützt. Die ganze Organisation war immer super zu mir. Es hat riesig Spaß gemacht hier zu spielen, aber jetzt freue ich mich auf die neuen Herausforderungen in Essen und kann es kaum erwarten in die neue Saison zu starten.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in Essen!