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Die Sieger: "BasKIDball Frankfurt"

"Dabei sein ist alles!" - Der zehnte "Cup ohne Grenzen"

Sie rotten sich im Kreis zusammen, bilden mit all ihren Händen eine gemeinsame Faust, rufen ihren Namen und jubeln! So wie es die "STUBEenfliegen"-Basketballer machen, so machen es auch noch fünf andere Teams - egal, ob gewonnen oder verloren. Denn beim "Cup ohne Grenzen" der FRAPORT SKYLINERS und von LOTTO Hessen geht es nicht (nur) um den Titel. An diesem besonderen Basketball-Tag stehen in der Fraport Arena Spaß und Integration durch Sport im Mittelpunkt.

Platz 2: "STUBEnfliegen-Teams"
Platz 3: "Randstad Allstars"






"Wir haben uns schon gute Chancen auf den ersten Platz ausgerechnet", sagt Costa Gountaras nach dem Endspiel. "Aber mit dem zweiten Platz können wir auch sehr gut leben." Beim "Cup ohne Grenzen" zählt eben nicht nur der Sieg. Gountaras coacht das Team "STUBEnfliegen" von der "STUBE Hessen". Sie begleiten internationale Studierende bei ihrem Studium in Deutschland - verschiedene Projekte, Seminare und eben Basketball! "Die Studierenden lernen sich bei uns kennen und wir bieten Integration über den Sport", so Costa Gountaras. Für den eingefleischten Basketball-Fan ist der Tag in der Fraport Arena da natürlich das absolute Highlight. Sein Team steht auf dem Profi-Parkett und misst sich mit fünf anderen Teams.

Und dabei läuft es richtig gut! Morgens um 10 Uhr geht es los, sechs Teams schmeißen sich in die schicken Trikots des "Cups ohne Grenzen". Die Jerseys sind genauso bunt wie die Teilnehmer. In den Mannschaften von "Basketball und Schule", "BasKIDball Frankfurt", "FH Falken", "STUBEnfliegen", "Randstad Allstars" sowie "BWHW" spielen sich Männer und Frauen die Pässe zu, stellen Betreuer und Projektteilnehmer gegenseitig die Blocks, jubeln Jung und Alt gemeinsam über jeden Korb. Dass das Turnier nur auf einen Korb gespielt wird, weil am Morgen eine Korbanlage in der Fraport Arena zusammenbrach, nehmen alle Beteiligten locker. "Wir hatten uns drauf gefreut, endlich mal auf zwei Körbe spielen zu können", lachen die Streetball-Erprobten. "Wir wollten eigentlich mit unserer Laufbereitschaft punkten", sagen die Konditionsstarken augezwinkernd.

In den Vorrundenspielen  geht es schon ordentlich zur Sache. Das Spielniveau ist gut, der Spaß steht im Vordergrund, aber gewinnen will natürlich trotzdem jeder. Von den Rängen der Fraport Arena kommt schon viel Unterstützung, denn die meisten Teams haben ihren kleinen privaten Fanclub dabei. Am Mittag geht es dann um die Platzierungen. Mit 24:7 holt sich das Team von "Basketball und Schule" den fünften Rang in der Partie gegen die Auswahl des Bildungswerk der hessischen Wirtschaft (BWHW). Kurz danach freuen sich die Randstad Allstars über ihren dritten Platz, den sie sich mit 35:19 gegen die FH Falken sichern.

Und dann ist Finalstimmung auf dem Parkett! Die "STUBEnfliegen" treten gegen den Seriensieger "BasKIDball Frankfurt" an. "Wir haben gedacht, wir stehen schon als Sieger fest", gibt sich Ouissan von "BasKIDball Frankfurt" siegessicher. Die kurze Vorbereitungszeit stört das Team, in dem Betreuer und Jugendliche gemeinsam spielen, nicht. Von Nervosität ist vor dem Endspiel bei Ouissan und seiner Kollegin Dzenisa keine Spur. "Hier in der großen Halle ist alles locker und entspannt. Hier geht es wirklich familiär und herzlich zu", sagt Dzenisa. Im Finale muss der selbstbewusste Seriensieger aber aufpassen. In einer hochklassigen Partie legen die "STUBEnfliegen" ordentlich vor. Die Verteidigung ist intensiv, die Würfe fallen, immer mal glänzt ein Basketballer mit einer tollen Einzelleistung. Vor allem die Teamleistungen machen aber auch den Zuschauern hinter der Bande Spaß. Am Ende jubelt das Team von "BasKIDball Frankfurt" aber doch ein bisschen lauter. Mit 31:25 holen sich Ouissan, Dzenisa und ihre Freunde den Titel beim "Cup ohne Grenzen".







Jede Woche können bei "BasKIDball Frankfurt" Jugendliche in Bornheim und im Gallus in die offenen Hallen kommen und beim gemeinsamen Zocken Spaß haben. "Man ist einfach immer zusammen und kann sich auf seine Mitspieler verlassen", beschreibt Ouissan die Besonderheiten des Basketballs. Und Dzenisa ergänzt: "Es ist ganz egal, welche Sprache du spricht, beim Basketball sprechen alle eine Sprache." Genauso ist es auch bei den "STUBEenfliegen". Die freuen sich nicht nur über ihren zweiten Platz, sondern auch darüber, dass aus einem gemeinsamen Basketballspiel ganz schnell mehr werden kann. "Die Gruppen, die hier zusammen gespielt haben, halten meistens noch viel länger zusammen", sagt Costa Gountaras über seine Studierenden.

Nach dem "Cup ohne Grenzen" sitzen die Basketballer vom BWHW erschöpft auf den Sitzen der Fraport Arena. Sonst bringen sie junge Flüchtlinge und Jugendliche auf den Weg zur Ausbildung oder zum Beruf. In der Fraport Arena holen sich die BWHW-Mitarbeiter eine Zusatzportion Energie für ihre Aufgaben. "Viele von uns sind heute zum ersten Mal dabei. Die Stimmung ist gut, das ist schon eine coole Sache", sagt Wahaj Sajid vom BWHW. Dass es nur zum sechsten Platz reicht, stört Wahaj Sajid und seine Teamkollegen aber keineswegs. Er bringt das Motto vom "Cup ohne Grenzen" der FRAPORT SKYLINERS und von LOTTO Hessen am Ende eines tollen Basketball-Tages auf den Punkt: "Dabei sein ist alles!"