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Baskets fordern Giants zum weihnachtlichen Rheinderby

(Quelle: Sport1)

Ein Tag vor Weihnachten wird es nochmal heiß hergehen in der besinnlichen Zeit. Telekom Baskets Bonns gegen Bayer Giants Leverkusen gilt als Rhein-Derby mit viel Prestige. Außerdem könnten die Bonner mit einem Sieg an den Giants in der Tabelle vorbeiziehen und damit Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Das gleiche gilt für die Giants aus Leverkusen, um nicht vor Weihnachten noch mehr in Rückstand zu geraten, will der Tabellendritte auf jeden Fall gewinnen um an Frankfurt und Köln dran zu bleiben.

Zahlenspiele

Das Team von Calvin Oldham ist außerdem extrem auswärtsstark und will dies in der Hardtberghalle unter Beweis stellen. Nur 70,4 Punkte lassen sie in der Verteidigung auswärts durchschnittlich zu, während sie 86,2 Punkte in des Gegners Reuse einstreuen. Dagegen hält Bonn mit ähnlichen Statistiken auf: Die Baskets erzielten bisher im Schnitt 93,3 Punkte auf ihrem eigenen Parkett und gestatteten ihren Gegnern gerade einmal 73,8 Zähler. In Worten kurz gefasst bedeutet dies: Die offensiv-stärkste-Heimmannschaft trifft auf das defensiv-stärkste-Auswärtsteam.

Wiedersehen macht Freude

Aber was zählen Statistiken in so einem Spiel. Emotionen werden die Partie bestimmen, zum Beispiel bei Sebastian Machowski. Der Neu-Leverkusener, der aus Griechenland an den Rhein wechselte, spielte vorher jahrelang für die Bonner und freut sich schon auf das Wiedersehen mit dem Publikum: "Schließlich treten wir bei einem Verein an, für den ich sehr gerne gespielt habe und in einer Halle, wo es auch wegen der Fans besonderen Spaß gemacht hat zu spielen."

Ein weiterer Ex-Bonner in Reihen der Giants ist Steven Hutchinson. Der 32-Jährige kann aber derzeit nicht an seine konstante Leistungen von früher anknüpfen und wird auf dem Feld mehr mit sich selbst beschäftigt sein, als mit dem Publikum.

Amerikaner gegen Jugoslawe

Eines der wichtigisten Duell im Rheinderby wird der Kampf zwischen John Best und Aleksandar Nadjfeji sein. Beide sind Top-Scorer ihrer Mannschaften und enorm wichtig für ihre Mitspieler. Während Best diese Rolle schon die letzte Saison inne hatte, war der schnelle Aufstieg von Nadjfeji nicht erwartet worden. Immerhin hat er mit Paul Burke, Hurl Beechum und Terrence Rencher namhafte Mitspieler in seinen Reihen, die alle Führungsansprüche anmelden, aber der Jugoslawe hat sich ohne viel Aufsehen zu erregen zum wichtigsten Punktesammler im Team entwickelt.

Ganz anderst John Best, der Amerikaner führt sein Team, gestikuliert und schreit, wenn es sein muss. Von seinen Fähigkeiten profitieren seine Mitspieler. Darnell Mee, Evaldas Jocys und Uvis Helmanis punkten neben Best alle durchschittlich zweistllig.

Emotionen gegen Ruhe, wem wird es im Derby besser ergehen?