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95:67 – FRAPORT SKYLINERS ohne Chance in Ludwigsburg

Nur im ersten Viertel können die FRAPORT SKYLINERS das Fehlen ihrer Aufbauspieler Will Cherry (Muskelfaserriss), Donovan Donaldson (Leistenprobleme) und Brancou Badio (Muskelfaserriss) kaschieren. Ab dem zweiten Viertel ist der defensive Druck der MHP RIESEN Ludwigsburg zu hoch. 34 Ballverluste sind auch mit der guten Arbeit beim Rebound (43) keineswegs zu kompensieren (13:14 – 33:18 – 26:10 – 23:15). Frankfurter Topscorer wird Len Schoormann mit 17 Punkten.

Nächstes Spiel

Schon am Sonntag besteht die Chance auf Wiedergutmachung. Die FRAPORT SKYLINERS empfangen dann um 15 Uhr den SYNTAINICS MBC aus Weißenfels. Zu seinem Debüt im Frankfurter Trikot kommt dann Jamel McLean. Sprungball ist um 15 Uhr. Karten gibt es noch über www.fraport-skyliners.de/tickets, per Telefon über 069-92887619 oder an den Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Diego Ocampo (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Zunächst einmal möchte ich den Ludwigsburgern gratulieren: Sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht – offensiv wie defensiv. Wir haben so viel getan, wie wir konnten und so gut wir es konnten. Im ersten Viertel haben wir gut verteidigt und mit einer guten Intensität gespielt. Mache Turnover passieren einfach. Im zweiten Viertel haben wir verteidigt, ohne wirklich Druck auf den Ball auszuüben und haben keine Wege zum Passen gefunden. Diese Fehler auf diesem Level zu machen ist wirklich hart. Wir könnten nach einer Millionen Ausreden suchen, aber das will ich nicht. Wir können besser spielen und das ist meine Aufgabe. Ich denke im dritten und vierten Viertel haben wir uns mehr oder weniger gleich angestellt, haben in der Offensive nicht gut umgesetzt, was wir hätten machen müssen. Es gibt einfach keine Ausreden und wir können das besser. Am Sonntag müssen wir das Blatt wenden, unseren Kopf klarkriegen und einen guten Job machen.“

John Patrick (Headcoach, MHP RIESEN Ludwigsburg): „Unser erstes Viertel war eher durchschnittlich. Die Frankfurter haben uns an den Brettern das gesamte Spiel über dominiert und am Ende 18 mehr Rebounds als wir, 18 Offensivrebounds insgesamt. Coach Ocampo hat das zwar nicht gesagt, aber es fehlen ihnen alle Guards – Cherry, Donaldson. McLean ist verletzt, dazu noch weitere Verletzungen wichtiger Spieler. Der Druck, den wir gemacht haben, war auch deshalb sehr effektiv. Wir haben mit einem sehr kleinen Line-Up gegen ein großes Team gespielt, um eben diesen Druck aufzubauen. Trotzdem müssen wir besser Rebounden. Es ist natürlich gut, wieder zurück auf der Siegstraße zu sein, nach der schmerzhaften Niederlage gegen Crailsheim. Heute haben wir fast 40 Minuten „gepresst“. Unsere Starting 5 hatte ein wenig Probleme, aber wir unsere Bankspieler und die Jüngeren mit ins Spiel gebracht haben – zum Beispiel Yorman, Lukas und Jacob – konnten wir unsere Führung ausbauen. Kompliment trotzdem an Frankfurt, dass sie trotz ihrer Verletzungsprobleme so hart gespielt haben und uns unter dem Korb besiegt haben. Was uns angeht, können wir damit nicht wirklich zufrieden sein, wenn wir am Sonntag auf den FC Bayern treffen.“

Felix Hecker (Spieler, FRAPORT SKYLINERS): „Wenn man so viele Verletzte wie wir gerade haben, dann müssen andere eben mehr machen. Aber heute hat es nicht gereicht. Ich hätte lieber gewonnen und selber schlechter gespielt. Wir müssen aus diesem Spiel lernen und haben am Wochenende ja schon das nächste Spiel. Wir müssen einfach weitermachen und weiterarbeiten. Wir wussten, dass Ludwigsburg viel Druck machen würde. Aber irgendwann sind wir müde geworden. Im Rückspiel sieht es vielleicht anders aus, wenn wir alle gesund sind. Gegen Weißenfels am Sonntag muss eine andere Leistung her. Es bringt ja nix zu jammern, wir müssen einfach Spiele gewinnen und werden das am Wochenende auch tun!“

Spielzusammenfassung

Erst sieht alles danach aus, als ob die favorisierten Gastgeber das Spiel schnell an sich reißen werden. Aber die FRAPORT SKYLINERS beweisen Moral, verteidigen mit viel Herz und beißen sich zurück. Die Belohnung ist die hauchdünne Führung nach Viertel eins – 13:14. Das zweite Viertel ist aber geprägt von Ballverlusten und Fehlwürfen auf Frankfurter Seite. Ludwigsburg nutzt das für schnelles Spiel und einfache Punkte. Dank Zauberwurf von der Mittellinie von Rasheed Moore sieht es zur Halbzeit noch halbwegs versöhnlich aus – 46:32.

20 Punkte. Bei dieser Differenz pendelt sich das Spielgeschehen im dritten Abschnitt ein. Die Youngster Len Schoormann und Felix Hecker stemmen sich zwar dagegen, aber bis hierhin bereits 26 Ballverluste sind schwer zu kompensieren – 72:52. Das vierte Viertel bringt keine großen Änderungen mehr. Ludwigsburg bleibt am Drücker und gewinnt am Ende deutlich und verdient mit 95:67.

Die drei Schlüsselstatistiken

  • Ballverluste - 18.3 Turnover leisten sich die FRAPORT SKYLINERS im Schnitt und liegen mit diesem Wert an der unrühmlichen Spitze der Liga. Am heutigen Tag verdoppelt sich der Wert allerdings beinahe. 34 Mal wandert der Ball in Ludwigsburger Hände, die mit 20 Steals einen Ligarekord einstellen.
  • Die Rebounds bleiben die große Stärke unserer Jungs. Gegen die ebenfalls sehr reboundstarken Ludwigsburger greifen wir uns 43 und gestatten gerade mal 25. Nun heißt es aber, diese Stärke noch weiter auszunutzen.
  • Persönliche Bestleistung – Felix Hecker trifft drei Dreier und schließt mit persönlicher Karrierebestleistung von neun Punkten die Partie ab.

>> Die komplette Statistik zum Spiel <<

Spielticker

Zum Glück ist Headcoach Diego ein kreativer Mensch. Denn die Erste Fünf wechselte bisher häufiger als der Wunschzettel von fünfjährigen Kindern kurz vor Weihnachten. In Ludwigsburg eröffnen die bewährten Kräfte Quantez Robertson, Matt Haarms, Rasheed Moore und Lukas Wank gemeinsam mit Youngster Lorenz Brenneke.

1. Viertel – Ins Spiel gekämpft – 13:14

2. Minute – Ach Ludwigsburg. Wirklich? Gegen Crailsheim nix treffen von draußen und gegen uns direkt die ersten beiden Dreier reinhauen? 6:0

5. Minute – Ok, der Lauf der Gastgeber ist erst mal halbwegs unterbunden. Jetzt dürfen wir anfangen an der offensiven Konzentration zu arbeiten – 5:8

7. Minute – Also Rebounds können wir! Bis hierhin sichern wir uns starke zwölf (davon fünf am offensiven Brett!) und gestatten Ludwigsburg gerade mal fünf – 7:8

8. Minute – Oooh! Führungswechsel durch Felix Heckers Dreier aus der Ecke nach Assist von Len Schoormann – 8:10

10. Minute – Einstellung, Leidenschaft und Herz stimmen bisher. Wir holen gefühlt das Maximum raus aus dem Spiel bisher. Das bedeutet auch die knappe Führung zum Viertelende: 13:14

2. Viertel – Zähe Kamelle – 33:18

12. Minute – Das ging jetzt irgendwie zu schnell. Ludwigsburg kommt mit furiosem Tempo in das zweite Viertel und schnappt sich die Führung zurück – 22:16

15. Minute – Das Spiel zieht sich gerade ein wenig. Viele Fouls, wenig Spielfluss, zu viele Ballverluste lautet die Zusammenfassung – 31:22

18. Minute – Frankfurt ist ja nicht unbedingt als Faschingshochburg bekannt, aber heute werfen wir leider Bälle weg, wie anderswo Kamelle beim Umzug fliegen. Trotzdem bleiben wir irgendwie im Spiel, vor allem weil wir auf der anderen Seite weiter fleißig Rebounds sammeln – 35:25

20. Minute – In der Schlussphase geht es aber doch ein wenig dahin und Ludwigsburg kann sich dank konsequenterem Spiel absetzen. Das Highlight setzt allerdings Rasheed Moore per Buzzer Beater von der Mittellinie zum 46:32

3. Viertel – Wenig schönzureden – 26:20

23. Minute – Das Tempo im Spiel zieht auf beiden Seiten etwas an. Den größeren Profit ziehen die Ludwigsburger daraus, weil Len und Co. die Ballverluste nicht abstellen können – 53:37

26. Minute – Ist es zu früh, jetzt schon von einem gebrauchten Tag zu reden? Ist es aber irgendwie gefühlt schon. Zu viele Ballverluste, Tez mit viertem Foul, die Dreier fallen nicht – 61:39

28. Minute – Die größte Konstanz in unserem Spiel? Das ist der Rückstand. Immer so rund 20 Punkte. Nicht schön, aber auch nicht weiter schönzureden – 69:49

30. Minute – Positivste Überraschung heute ist Felix Hecker, der mit drei Dreiern bei vier Versuchen bisher unser bester Schütze auf dem Parkett ist. Am 20-Punkte-Rückstand ändert das aber nix – 72:52

4. Viertel – Ehrenvolle Ludwigsburger – 23:15

33. Minute – Schwere Kost bei MagentaSport und in der Spielstätte der Ludwigsburger. Das Spielgeschehen bleibt unsererseits ähnlich zum vorherigen Viertel geprägt von Ballverlusten – 78:54

36. Minute – So recht was zu berichten gibt es leider nicht mehr. Ludwigsburg erweist uns die Ehre und lässt keinen Hauch lockerer, drückt und presst wie zu Beginn des Spiels und baut die Führung weiter aus – 86:59.

40. Minute – Len Schoormann tut am Ende noch ein wenig was für die persönliche Statistik. Ludwigsburg was für die Tabelle. Endstand: 95:67.

Die nächsten Spieltermine

• Sonntag, 19.12. um 15 Uhr zu Hause gegen Weißenfels

• Montag, 27.12. um 19 Uhr zu Hause gegen Chemnitz

• Donnerstag, 30.12. um 19 Uhr zu Hause gegen Heidelberg

• Sonntag, 02.01.2022 um 15 Uhr Hessenderby in Gießen

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder an allen Vorverkaufsstellen von AdTicket.