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Letztes Spiel: 82:90 Sa 07.03. in Gießen Bericht

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72:81 – FRAPORT SKYLINERS schnuppern am Auftaktsieg gegen Berlin

Die FRAPORT SKYLINERS spielen gegen Alba Berlin phasenweise am Limit in Sachen Willen, Herz und Einsatz. Gerade in der ersten Halbzeit erfreut sich das Spiel einer hohen defensiven Intensität, ganz nach dem Geschmack von Headcoach Sebastian Gleim. Doch die wichtigen Würfe treffen in den entscheidenden Phasen die Berliner (23:16 – 16:21 – 19:22 – 14:22). Für die FRAPORT SKYLINERS, die ohne Center Leon Kratzer und Flügel Shaquille Hines angetreten sind, werden die beiden Neuzugänge Yorman Polas Bartolo und Gytis Masiulis mit jeweils zwölf Punkten Topscorer.

Nächstes Spiel

Weiter geht es für die FRAPORT SKYLINERS mit dem nächsten Spitzenspiel am kommenden Dienstag zur ungewohnten Spielzeit von 16:30 Uhr. Gegner sind die MHP RIESEN Ludwigsburg, die zuletzt den zweiten Tabellenplatz innehatten. Natürlich gibt es dieses Spiel auch wieder live bei MagentaSport.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Ich bin durchaus zufrieden mit unserem Auftritt hier. Wir haben sehr stark begonnen und hatten immer wieder gute Phasen, in denen der Ball gut lief und wir defensiv auf der Höhe waren. Am Ende waren es die Punkte, die wir im Vorfeld schon ausgemacht hatten: die Rebounds, Ballbewegung um den besseren Wurf zu erspielen, das haben wir am Ende nicht so gut gemacht. Auch waren wir mental in bestimmten Momenten nicht routiniert genug, um so eine Schwächephase auszumerzen. Da hat uns Routine gefehlt. Aber wir müssen jetzt positiv auf das nächste Spiel schauen, auf dieser Leistung können wir aufbauen. Ich denke, man hat gesehen, dass wir in der Vorbereitung gute Arbeit geleistet haben. Gerade unsere jungen Spieler haben genau das geliefert, was wir uns von ihnen erwartet haben.“

Aito Garcia Reneses (Alba Berlin): „Frankfurt hat mit sehr hoher Intensität sehr gut gespielt. Sie wollten gewinnen. Wir sind hingegen schlecht gestartet. Ich denke für die Spieler ist der Unterschied zwischen mit und ohne Fans größer. Ich selber konzentriere mich nur auf unser Team und Spiel.“

Quantez Robertson: „Wir haben am Ende ein paar Fehler zu viel gemacht. Auch haben wir in der Verteidigung nicht genug gesprochen. Das können wir besser machen zum nächsten Spiel.“

Akeem Vargas: „Wir haben leider nur 30 Minuten lang gut gespielt und nicht 40. Im vierten Viertel sind wir von unserem Gameplan abgekommen, was Hilfe in der Verteidigung geht. Auch das Reboundduell haben wir ein, zwei Mal abgegeben und dann ist eine Mannschaft wie Berlin eben so gut, dass sie diese Momente sofort ausnutzt. Ich denke, dass wir uns trotzdem teuer verkauft haben und können es in zwei Tagen besser machen.“

Spielverlauf

Die erste Frankfurter Starting Five im Finalturnier liest sich so: Joe Rahon und Lamont Jones im Spielaufbau, Quantez Robertson und Richard Freudenberg auf dem Flügel und als Big Man hat es direkt Neuzugang Gytis Masiulis in die Startaufstellung geschafft. Und es ist auch direkt der junge Litauer, der die ersten Punkte nach Assist von Joe Rahon erzielt. Der Start ins Spiel gelingt den FRAPORT SKYLINERS besser, denn nach Dreier von Aktivposten Richard Freudenberg steht es 9:2 (4. Minute). Doch Berlin ist nicht umsonst ein Euroleague-Team und kommt zur Mitte des Viertels wieder zurück – 13:9 (6.). Reinkommen, zwei Steals holen, vier Punkte erzielen – Yorman Polas Bartolo zeigt, warum er zweimal der beste Verteidiger der Liga war – 18:11 (9.). Alle Frankfurter Spieler bekommen direkt im ersten Viertel ihre Einsätze und sorgen dafür, dass es mit 23:16 in die erste Viertelpause geht.

Berlin findet im zweiten Viertel besser den Rhythmus und verkürzt weiter auf 28:25 (13.). Vor allem die körperlichen Größenvorteile nutzen die Hauptstädter vermehrt, um sich unter den Körben durchzusetzen. Per Dreier von Akeem Vargas und Len Schoormann bleiben die FRAPORT SKYLINERS in Front – 34:30 (15.). Und dann passiert erst mal lange Zeit nichts in Sachen Punktestand. Die Frankfurter Defensive packt beherzt zu, allerdings gelingt in der Offensive auch nicht viel Zählbares. Etwas besser gelingt Treffen den Berliner, die gegen Ende des Viertels ausgleichen – 36:36 (19.). Doch ein weiterer Dreier von Akeem Vargas stellt den Halbzeitstand von 39:37 her.

>> Die vollständige Statistik des Spiels <<

Blitzstart ins dritte Viertel für die FRAPORT SKYLINERS. Das Team von Sebastian Gleim möchte direkt die Gegenwehr der Berliner unterbinden – 43:37 (22.). Mit Kratzen und Beißen, Hauen und Stechen (natürlich immer nur sprichwörtlich gemeint) verteidigen die Frankfurter Jungs die stets knappe Führung. Dabei wird weiterhin aus den Vollen geschöpft, was den Kader angeht und so darf sich der geneigte Freund von jungen talentierten Spielern über reichlich Action von Len Schoormann, Bruno Vrcic und Co freuen – 55:52 (27.). Berlin wittert dennoch Morgenluft und holt sich zum Viertelende die hauchdünne Führung – 58:59.

Von der Dreierlinie findet Berlin im vierten Viertel ins Spiel, findet dadurch Energie für die Verteidigung und kann den Vorsprung ausbauen – 58:68 (33.). Mit fünf Minuten zu spielen gilt es für die FRAPORT SKYLINERS noch mal alles in die Waagschale zu werfen und noch mal einen Lauf zu starten. Zwar zeigt die Mannschaft Herz, Einsatz und Moral – allein die Würfe wollen nicht in ausreichendem Maße ihr Ziel treffen. Über den Kampf und puren Willen gelingt es dennoch auf 72:75 (39.) heranzukommen. Doch dann fällt ein Rebound auf der anderen Seite herunter, ein eigener Wurf geht daneben und Berlin punktet auf der Gegenseite zum 72:81 Erfolg.

Highlight des Spiels

Gleich der erste Frankfurter Angriff nach der Halbzeit sorgt für ein lautstarkes Ooooh in der Münchener Halle. Richard Freudenberg hat den Ball auf dem Flügel, hat den schnellen ersten Schritt, sieht die Lücke und schmeißt sich mit aller Power Richtung Korb. Und dann ist tatsächlich auf einmal genug Platz da, um sich beidbeinig nach oben zu stemmen und das Spielgerät mit beiden Händen zum 41:37 durch den Ring zu drücken.

Yorman „Heiß wie Frittenfett“ Bartolo

Schon zu Beginn des zweiten Viertels stehen für den Frankfurter Neuzugang acht Punkte, drei Rebounds und zwei Steals in der Statistik. Man kann ruhigen Gewissens behaupten, dass der Deutsch-Kubaner mit mächtig Lust und Laune in das Turnier geht. Am Ende stehen für das Energiebündel zwölf Punkte, fünf Rebounds, zwei Assists und zwei Steals bei knapp 19 Miunten in der Statistik.

In alten Schuhen lernt man werfen

Ein Quantez Robertson kennt keine Gnade. Nicht gegen den Gegner, nicht gegen sich selbst und schon gar nicht gegen seine Schuhe. Irgendwann im ersten Viertel ergibt sich das Schuhwerk des Frankfurter Kapitäns und reißt an der Seite ein. Blitzschnell wird auf der Bank reagiert: Athletiktrainer Greg Aubrey düst mit dem Turnierauto Richtung Hotel um ein neues Paar zu holen, wird dabei glücklicherweise nur einmal geblitzt. Teamphysio nutzt seine Erfahrung mit Tape und flickt den kaputten Schuh mit reichlich Klebeband und Spucke. Zur Halbzeit schmiegt sich das neue Paar Schuhe an die Füße des Kapitäns.

Die weiteren Spiele der FRAPORT SKYLINERS beim Finalturnier

  • Di, 09.06. vs Ludwigsburg um 16:30h
  • Do, 11.06. vs Vechta um 16:30h
  • Sa, 13.06. vs Bamberg um 16:30h