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68:89 – FRAPORT SKYLINERS zeigen gegen Weißenfels zu wenig von allem

Es ist ein mehr als gebrauchter Tag für die FRAPORT SKYLINERS, die gegen den SYNTAINICS MBC aus Weißenfels zu keiner Minute ihren Spielrhythmus finden. Ohne die Riege an Aufbauspielern, Will Cherry, Brancou Badio (beide Muskelfaserriss), Donovan Donaldson (Leistenprobleme), setzen sich die Gäste früh ab. Zu allem Pech verletzt sich auch noch der immer besser werdende Center Matt Haarms bereits in der fünften Minute schwer am Knöchel. So gelingt es den Gästen von Beginn an, das Spielgeschehen zu bestimmen (12:20 – 15:24 – 18:24 – 23:21). Frankfurter Topscorer wird, mit neuer Karrierebestleistung, Len Schoormann mit 22 Punkten.

Weiter geht es für die FRAPORT SKYLINERS unmittelbar nach den Feiertagen. Am 27.12. steht das Team von Diego Ocampo wieder vor heimischem Publikum auf dem Parkett. Empfangen werden die NINERS Chemnitz um 19 Uhr. Karten für die Partie sind noch erhältlich über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-92887619 oder über die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Spielzusammenfassung

Es deutet sich schnell an, dass die Partie keine schöne werden wird. Beide Teams mit vielen Ballverlusten und Fehlwürfen. Es ist die Schlussphase, welche die Gäste mit drei Dreiern für sich entscheiden und so mit einer 12:20 Führung beenden. Im zweiten Viertel schultert zunächst Kapitän Tez Robertson die Verantwortung und offensive Last. Aber am anderen Ende des Parketts lassen die FRAPORT SKYLINERS zu viele Lücken zu, während offensiv der Rhythmus nicht aufrechterhalten werden kann – 27:44

Treu an der Seite der Frankfurter Jungs bleibt die Schwäche im Abschluss. Nur ein Dreier gelingt bis zum Ende der dritten zehn Minuten - insgesamt. So lassen sich keine Räume öffnen und so macht man es sich selbst schwer – 45:68. Der Rückstand wird im vierten Viertel zwar ansatzweise verkürzt, doch ist die Hypothek insgesamt zu groß. So endet die Partie mit 68:89

Stimmen zum Spiel

Diego Ocampo (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Das Spiel ist leicht zu erklären. Wir werfen den Ball am Anfang zu häufig weg und dann verletzt sich auch noch Matt Haarms. Für uns war das mental ein schwerer Schlag, denn in unseren Köpfen war sofort „Noch ein Verletzter“. Wir sind an sich aber immer noch im Spiel gewesen. Allerdings hören wir dann in den letzten Minuten des zweiten Viertels mit verteidigen auf. Wir haben versucht zu kämpfen, aber wenn man nur drei Dreier im ganzen Spiel trifft, stimmt die Balance zwischen unseren Dreiern und denen des Gegners nicht mehr. Wir spielen nicht wie vor zwei Wochen. Aber das ist auch schwer, wenn man ständig Veränderungen in der Rollenverteilung vornehmen muss und nie das gesamte Team beisammen hat. Es ist gerade eine schwere Phase, aber wir müssen weiter arbeiten. Wir haben ja schon gezeigt, dass wir es können, wenn wir mal halbwegs komplett sind.“

Igor Jovovic (Headcoach, SYNTAINCS MBC): „Wir sind bereit für das Spiel gewesen und waren sehr gut vorbereitet. Über die gesamte Spieldauer hinweg haben wir unser Spiel gut durchziehen können und ich denke, daher auch verdient gewonnen. Frankfurt hat einiges probiert, aber sie, wie wir auch, hatten und haben einige Probleme im Kader. Bei uns hat zum Beispiel Johannes Richter nur mit Rückenbeschwerden spielen können. Mir hat gefallen, dass unsere Jungs bereit waren, die Herausforderung anzunehmen und für den Sieg zu arbeiten.“

Len Schoormann (Spieler, FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben keine gute Defense gespielt und zusätzlich dazu kam wieder das Problem Ballverluste. In den nächsten Spielen müssen wir das in den Griff bekommen und müssen vor allem besser verteidigen. Wir müssen unsere Rollen kennen, besser kommunizieren in der Verteidigung, da die Defensive der Schlüssel ist – das haben wir leider heute nicht geschafft.“

 

 

Die drei Schlüsselstatistiken

Dreier – Drei Dreier bei 22 Versuchen (14%) sind zu wenig. Da kann kein Spielfluss aufkommen und unter den Körben werden die Räume noch mal zusätzlich eng.

Ballverluste – Die sich ewig wiederholende Geschichte dieser Saison. Ohne unsere Aufbauspieler gelingt es uns nicht, den Ball ausreichend zu kontrollieren. Heute waren es 18, wobei gerade in den ersten Minuten des Spiels bereits fünf verbucht wurden und die Richtung der Partie vorweg nahmen.

Punkte unter dem Korb – Da konnte Neuzugang Jamel McLean (12 Pkt) gleich mal einen positiven Eindruck hinterlassen. 42 Punkte erzielen wir in unmittelbarer Korbnähe. Leider auch zwingend nötig, wenn der Dreier so gar nicht fallen will…

>> Die komplette Statistik <<

Spielticker

Die Erste Fünf hat so ziemlich alles an Ballhandling dabei, was noch im Kader steckt: Quantez Robertson, Len Schoormann, Lukas Wank, Rasheed Moore und unter dem Korb Matt Haarms sollen die ersten Minuten gegen Weißenfels absolvieren.

1. Viertel – Erst Aua auf dem Parkett, dann auch auf der Spielstandsanzeige – 12:20

1. Minute – Alle Ballhandler auf dem Platz und trotzdem direkt zwei Ballverluste. Autsch. Dafür steht die Defensive extrem stabil – 0:0

3. Minute – Ballverlust #4 wird von Weißenfels für den Fastbreak genutzt, den wiederum Matt Haarms für den klatschenden Monsterblock nutzt, den auf der anderen Seite Lukas Wank als Vorlage für den Korbleger nutzt – 2:3

5. Minute – Schreckmoment! Matt Haarms blockt erneut einen Wurf der Gäste, landet aber unglücklich auf dem Fuß eines anderen und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Von seinen Teamkollegen gestützt humpelt der Hüne erst mal in die Kabine. Für ihn kommt Neuzugang Jamel McLean ins Spiel und zu seinem Debüt im Frankfurter Blau.

7. Minute – Jamel auch direkt mit seinen ersten Punkten. Insgesamt aber ein Spiel mit viel Nervosität auf beiden Seiten - 8:9

10. Minute – Weißenfels kommt von der Dreierlinie besser ins Spiel und kann so zum Ende des Viertels den Vorsprung leider schnell ausbauen – 12:20

2. Viertel – Erst viel Power, dann zu wenig von allem – 15:24

12. Minute – Powermove von Tez! Mit einem, zwei, drei geschickten Dribblings lässt er den Verteidiger alt aussehen und steigt dann gegen die defensive Hilfe mit viel Kraft für die Punkte hoch – 14:25

14. Minute – Powermove von Tez! Nach Einwurf an der Grundlinie lässt er seinem ehemaligen Teamkollegen Johannes Richter auf dem Weg zum Korb in der Luft keine Chance und steigt einfach einen Stock höher – 18:27

15. Minute – Powermove von Tez! Wie es sich für den besten Balldieb der Liga-Historie gehört, klaut unser Kapitän den Ball an der Mittellinie, hat noch ein Zauberdribbling hinter dem Rücken in petto und legt den Ball dann für zwei in den Korb – 22:30

18. Minute – Leider fehlt aber jetzt das Wurfglück auf unserer Seite. Offene Dreier finden partout nicht ihr Ziel (1/9 bis hierhin). Zum Haare raufen – 25:36

20. Minute – So geht’s nicht. Die Defensive lässt hinten zu viel zu und die Offensive lässt zu viel liegen. Folgerichtig der angewachsene Rückstand – 27:44

3. Viertel – Schwere Kost – 18:24

23. Minute – So richtig viel geschieht nicht auf dem Parkett. Beide Teams bemüht ein wenig Organisation ins Spiel zu bekommen – 32:51

26. Minute – Endlich mal zwei Schnellangriffe in Folge. Anders wird es jetzt auch nicht mehr gehen, will man in diesem Spiel noch ein Wörtchen mitreden – 36:55

27. Minute – Einfach mal eine große Respektsbekundung an dieser Stelle an die treuen Trommler und Rufer im Fanblock! Das ist heute schwere Kost, aber der Rückhalt wird weiterhin lautstark bekundet. Danke!

30. Minute – Lorenz steht gut im Passweg und hat dann freie Bahn zum Korb. Bleibt aber auch das letzte Highlight aus Frankfurter Sicht im Viertel. Denn mehr Punkte erzielen die Gäste, mal wieder – 45:68

4. Viertel – Zu spät aufgewacht

31. Minute – Schönes Offensivsystem, gut verteidigt zum Start der vierten zehn Minuten. Aber schon folgen ein gegnerischer Dreier und unser Offensivfoul. Es ist wie verhext – 47:71

34. Minute – Len Schoormann zeigt noch mal seine Qualitäten. Trifft einen Dreier und tankt sich zum Korb durch. Aber die Intensität auf dem Parkett lässt deutlich nach, zu hoch die Weißenfelser Führung – 52:79

36. Minute - Len Schoormann dreht weiter mächtig auf, zeigt seine Athletik und trifft Würfe. Leider zu spät, dennoch schön anzusehen.

40. Minute – Spulen wir ans Ende und ziehen ein kurzes Fazit: Jamel McLean kann immer noch spielen. Uns fehlen die Aufbauspieler. Keine Dreier, keine Feier. Len macht Freude. Weißenfels gewinnt mit 68:89.

 

Die nächsten Spieltermine

  • Montag, 27.12. um 19 Uhr zu Hause gegen Chemnitz
  • Donnerstag, 30.12. um 19 Uhr zu Hause gegen Heidelberg
  • Sonntag, 02.01. um 15 Uhr Hessenderby in Gießen

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder an allen Vorverkaufsstellen von AdTicket.