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Letztes Spiel: 89:76 Sa 21.01. in Chemnitz Bericht
Letztes Spiel: 97:93 So 29.01. vs Hamburg Bericht
Heimspiel: Mi 01.02. 19:00 Uhr vs Heidelberg Tickets kaufen
Auswärts: So 05.02. 15:00 Uhr in Ludwigsburg
Wirft sich jedem Ball hinterher - Jacob Burtschi

66-70 (n.V.) – Kein Glück in den Schlussphasen

Nachdem Berlin im zweiten Viertel die Foulbelastung der FRAPORT SKYLINERS gut nutzen kann, kämpft sich die Mannschaft von Muli Katzurin beherzt wieder zurück ins Spiel. Am Ende der regulären Spielzeit nimmt Jimmy McKinney den letzten Wurf zum Sieg, doch der Ball will sein Ziel nicht finden. In der Verlängerung sichert sich Berlin zwei wichtige Offensivrebounds und trifft sicher von der Freiwurflinie.

Key Facts

  • Protest: Die FRAPORT SKYLINERS haben Protest eingelegt. Ausschlaggebend ist eine strittige Szene beim Stand von 66:68 in der 43. Minute: Jermareo Davidson nimmt am Ende der 24-Sekunden Angriffszeit einen stark bedrängten Wurf. Ein Schiedsrichter pfeift und zeigt das Foul an. Nach kurzer Beratung der Unparteiischen gibt es Ballbesitz Berlin mit der Begründung, dass die 24-Sekunden Wurfzeit abgelaufen sei.
  • Die Viertel in der Übersicht: 16:14 – 11:23 – 21:14 – 15:12 – 3:7
  • Die besten Spieler der FRAPORT SKYLINERS: Jermareo Davidson (23 Pkt), Jimmy McKinney (12 Pkt), Quantez Robertson (8 Pkt, 8 Reb)
  • Hinweis: Am Sonntag, den 11. März um 18 Uhr, spielen die FRAPORT SKYLINERS Juniors gegen das ProB-Team von ALBA BERLIN in Basketball City Mainhattan (NordWestZentrum) ihr erstes Play-Down-Spiel. Die Karten kosten 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Dauerkarteninhaber (Beko BBL) und Vereinsmitglieder des FRAPORT SKYLINERS e.V. haben freien Eintritt.
  • Nächstes Heimspiel:
    • Mittwoch, den 14. März um 19:30 Uhr, gegen BG Göttingen
    • In der Halbzeitshow: Rap-Legende Kurtis Blow („Basketball“, „The breaks“)
    • Karten erhältlich unter Tel: 069-928 876 19 oder Mail an: ticket@skyliners.de

Stimme zum Spiel

Kamil Novak (Sportdirektor FRAPORT SKYLINERS): „Ich denke, wir haben uns insgesamt sehr gut präsentiert. Es war ein völlig offenes Spiel. Wir hätten das Spiel am Ende der regulären Spielzeit entscheiden könnten, hatten dann aber ein wenig Pech. Das erste Viertel war sehr gut, im zweiten konnten wir aufgrund der Foulbelastung unser Spiel nicht richtig aufziehen. In der Verlängerung waren beide Mannschaften nervös. Es war ein enges Spiel und eine Verlängerung ist immer wie eine kleine Lotterie. In Berlin in regulärer Spielzeit nur 63 Punkte zu erlauben, deutet wieder auf eine gute Verteidigungsarbeit hin“

Spielverlauf nach Vierteln

Mit Michael Thompson, Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Jacob Burtschi und Tim Ohlbrecht eröffnet Muli Katzurin das Spiel. Gleich zu Beginn wird klar, dass der ehemalige Frankfurter DaShaun Wood gegen seine alten Teamkollegen hoch motiviert zu Werke gehen wird. Innerhalb der ersten Minute muss Frankfurts Aufbauspieler Michael Thompson sein zweites Foul hinnehmen, für ihn kommt Devin Gibson ins Spiel. Ebenfalls schnell klar wird, dass Jimmy McKinney seine starken Leistungen der letzten Spiele bestätigen möchte und so sorgt der Frankfurter Experte für Distanzschütze für die erste Frankfurter Führung per Dreier – 5:4 (3. Minute). Doch angeführt von Wood bleiben die Gastgeber im Spiel. ´Keine leichten Punkte erlauben´, lautet die Devise von Muli Katzurin. Zwar funktioniert dies soweit gut, doch ziehen sich einige Spieler früh Fouls zu. Mit einer knappen 16:14 Führung geht es ins zweite Viertel.

Die Verteidigung der FRAPORT SKYLINERS bleibt druckvoll, doch begeht Quantez Robertson in der 12. Minute sein drittes Foul und muss zunächst ausgewechselt werden. Über Freiwürfe kommt Berlin wieder zum Ausgleich beim Stand von 18:18 (12.). Aufgrund der Foulbelastung kann die Frankfurter Verteidigungsarbeit nicht mehr so aggressiv aufgezogen werden. Berlin nutzt dies, um mit einem 8:0 Lauf die Führung zu übernehmen – 18:23 (14.). Muli Katzurin unterbricht das Spiel mit einer Auszeit. Danach kann die Frankfurter Verteidigung wieder Akzente setzen und forciert einige Ballverluste. Doch offensiv will der Ball nicht ins Ziel, so dass Berlin mit zwei Dreiern die Führung auf 29:18 (16.) ausbauen kann. Berlin kann in dieser Phase insbesondere von aussen nicht daneben werfen, während die Frankfurter Würfe nicht den Weg durch die Reuse finden wollen. Zum Ende des Viertels gelingt Jimmy McKinney ein Dreier, der dafür sorgt, dass die psychologisch wichtige Zehn-Punkte-Grenze zur Halbzeit erreicht wird – 27:37.

Die Gastgeber bleiben zu Beginn des dritten Viertels am Drücker – 30:43 (23.). Die FRAPORT SKYLINERS versuchen das Spiel nun über Jermareo Davidson aufzuziehen. Der bewegliche 2,08 Meter-Mann schafft es seinem Gegenspieler Probleme zu bereiten und hängt Yassin Idbihi zwei Fouls an. Ein Dreier von Devin Gibson reduziert den Rückstand auf neun Punkte – 34:43 (24.) – und lässt Gordon Herbert die Auszeit nehmen. Doch auch die Unterbrechung stoppt den Frankfurter Lauf nicht. So mancher Berliner Fan wird sich verwundert die Augen reiben, denn in der 26. Minute steht es nur noch 43:40, bevor DaShaun Wood einen Dreier trifft. Es ist eine geschlossene Teamleistung, welche die FRAPORT SKYLINERS zurück ins Spiel gebracht hat. Da Berlin von der Freiwurflinie sicher trifft, kann zwar bis auf einen Punkt herangekommen (48:49 – 30.), der Führungswechsel aber nicht erzwungen werden. Mit 48:51 endet das dritte Viertel.

Jetzt wird es zum Nervenspiel! Ballverluste, Offensivfouls und Fehlwürfe prägen die ersten Minuten des vierten Spielabschnitts. Jacob Burtschi bringt die ersten Punkte des Viertels auf die Anzeigetafel – 50:51 (31.). Und es ist der sympathische Amerikaner, der mit einem Dreier den Ausgleich herstellt – 53:53 (33.). Beide Mannschaften arbeiten mit extrem viel Intensität an beiden Enden des Feldes. Kyle Weaver schafft es mit fünf Punkten in Folge das Spiel wieder zugunsten der Gastgeber zu gestalten – 53:58 (35.). Doch Jermareo Davidson findet nun das Wurfglück und punktet zum 57:58 (36.), Berlin mit der Auszeit. Die Schlussminuten werden zum verrückten Krimi – Jimmy McKinney, der Mann für die wichtigen Punkte, trifft zum 59:60 (38.). Jermareo Davidson erobert nach langer Zeit die Führung zurück und legt direkt nach – 63:60 (39.). DaShaun Wood gleicht das Spiel wieder aus – 63:63 (18 Sekunden). Die FRAPORT SKYLINERS haben den letzten Angriff, den Muli Katzurin in einer Auszeit auf das Taktikbrett zeichnet. Aber der Ball findet sein Ziel nicht – Verlängerung – 63:63.

Beide Teams suchen den Weg zum Korb und versuchen dem Gegner Fouls anzuhängen. So fallen die ersten Punkte auf beiden Seiten zunächst nur von der Freiwurflinie – 64:66 (41.). Die ersten Punkte aus dem Feld gehören DaShaun Wood zum 64:68 (43.). Eine Frankfurter Auszeit beruhigt das Spiel und Jermareo Davidson kann direkt danach mit zwei Punkten verkürzen. Jede Winzigkeit kann nun den Ausschlag geben. Und so sind es zwei Offensivrebounds in Folge, die es Berlin gestatten die Spieluhr lange runter zu spielen. Heiko Schaffartzik sichert den Ball 14 Sekunden vor Ende, wird gefoult, trifft von der Freiwurflinie und sichert so den 66:70 Sieg der Berliner.

Nächstes Heimspiel

Nach dem Auswärtsspiel in der Hauptstadt stehen die FRAPORT SKYLINERS bereits am kommenden Mittwoch, den 14. März um 19:30 Uhr, auf heimischem Parkett. Zu Gast ist das Team der BG Göttingen und Rap-Legende Kurtis Blow, der in der Halbzeit auftreten wird.

Karten für das Spiel sind erhältlich über die Geschäftsstelle (Tel. 069-928 876 19; Mail: ticket@skyliners.de), die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket oder direkt zum selber ausdrucken unter: http://www.fraport-skyliners.de/tickets/printhome/