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17.10.04 - Langen in Jena zu grün - Malachi Edmond fehlte sehr

erdgas basket Jena - TV Langen 75:69 (16:14, 21:11; 16:30, 22:14)

Rund 1100 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, das die Giraffen nach dem enttäuschenden plötzlichen "Heimweh-Abgang" ihres amerikanischen Spielmachers Malachi Edmond so nicht unbedingt erwarten ließen. "Die Mannschaft war am Donnerstag wie paralysiert, als sie hörten, daß Malachi schon am Freitag fliegen würde," berichtete Coach Rolf Zehlen. Dafür war er richtig stolz auf sein Team: "Wir waren nicht die schlechtere aber eindeutig die unerfahrenere Mannschaft, hätten bei klarer Linie der Schiedsrichter gewinnen müssen, haben uns unsere Fehler aber auch selbst zuzuschreiben."

Das erste Viertel begann zerfahren und ausgeglichen, der TV Langen mit Tobias Stoll und Sebastian Barth im Aufbau, Sebastian Häfele und Robert Dill auf den Flügeln und Kevin Hanson unter den Körben. Noch bis zum 19:19 (12.) war Langen dran, doch dann trafen Lake und Schröder drei Dreier zum 28:19 und die Giraffen liefen bis zur Pause hinterher. Halbzeitstand: 37:25.

Die 2. Hälfte begann zwar unglücklich für Langen - 43:28 (22.), doch dann folgte eine tolle Aufholjagd. Koray Karaman verwandelte seine Dreier sicher (traf 5 von 8), ebenso Tobias Stoll (2 von 4), Robert Dill war im Angriff vielseitig und erfolgreich, traf am Korb sowie aus Mittel- und Weitdistanz, Barth und Stoll fanden jetzt die freien Mitspieler und sammelten Assists auf ihr Konto. Nur Kevin Hanson kam mit der routinierten harten Defense unter dem Korb nicht zurecht, wurde zwar mehrfach hart gefoult, durfte aber nicht einmal auf die Freiwurflinie. "Die Schiri´s griffen einfach nicht durch," klagte auch Coach Zehlen.

Trotzdem führten die Giraffen in der 30. Minute 55:50, kassierten noch einen Dreier von Lake zum 55:53 und mußten akzeptieren, daß der Dreier von der Mittellinie von Karaman mit dem Viertelpausenpfiff nicht gewertet wurde. Im letzten Viertel drehte dann Jena das Spiel wieder, ging über 61:57 (32.) in Führung, konnte sich aber nie absetzen. Das Spiel wurde hektischer und die Giraffen hatten zunehmend schmerzhafte Turnover, aus denen die Gastgeber sofort leichte Punkte erzielen konnten. Zehlen: "Insgesamt waren vielleicht 5-6 unserer Ballverluste solche, die Jena unmittelbar zu Gegenkörben nutzte." So gewann Jena aufgrund größerer Routine und robusterer Verteidigung ein Spiel, das aus Sicht von Zehlen auch andersherum hätte ausgehen können.

TV Langen: Tobias Stoll (11/2 Dreier/5 Assists), Sebastian Barth (8), Niko Anders, Norman Lang (4), Robert Dill (22/2), Kevin Hanson (6), Sebastian Häfele, Lotola Otshumbe (2), Koray Karaman (16/5).

Aus der Statistik:

Feldwürfe: Langen 50% / Jena 42%

Dreier: 47% zu 28%

Freiwürfe: 61% zu 52%

Rebounds: 27 zu 33

Tunrover: 15:15

Vor dem nächsten Heimspiel wollen Coach Rolf Zehlen und Bundesliga-Geschäftsführer Jürgen Barth möglichst einen Nachfolger für Malachi Edmond im Training haben. Im Moment laufen die Gespräche mit einem möglichen Kandidaten auf Hochtouren. Am kommenden Samstag erwarten die Giraffen den USC Freiburg, der einen excellenten Saisonstart hinlegte, gestern auch gegen TSV Crailsheim 108:73 gewann und mit 6:0 Punkten vorn steht.