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Letztes Spiel: 82:90 Sa 07.03. in Gießen Bericht

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Johannes Voigtmann

103-112 n.V. – FRAPORT SKYLINERS gehen als Gruppensieger ins Viertelfinale

Basketball ist ein einfaches Spiel: Es spielen zwei Teams gegeneinander, gibt es am Ende eine oder mehrere Verlängerungen, dann gewinnen die FRAPORT SKYLINERS. So könnte man die letzten Tage und Spiele für die Frankfurter Mannschaft zusammenfassen.

Der Restream bei Youtube - https://www.youtube.com/watch?v=3kydwtKOHzI

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Verletzungsbedingt bleibt die Rotation für Gordon Herbert auch im russischen Saratow kurz, doch wird dies durch unbändigen Einsatz ausgeglichen. In die erste Verlängerung bringt Justin Cobbs das Team dank Korbleger, in der zweiten gleicht Sean Armand per Dreier 54 Sekunden vor Schluss aus und am Ende ist es der kollektive Siegeswillen und Coolness, die den Sieg erkämpfen. Es ist der wettbewerbsübergreifend sechste in Folge, viermal gab es dabei Verlängerung!

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Topperformer FRAPORT SKYLINERS
    • Punkte: Quantez Robertson - 30
    • Rebounds: Sean Armand - 11
    • Assists: Justin Cobbs - 12
  • Die gesamte Statistik
  • Die Viertel in der Übersicht: 22:25 – 26:22 – 15:20 – 23:19 – 10:10 – 7:16
  • Nächstes Heimspiel
    • Sonntag, 1. März um 17 Uhr, gegen Mitteldeutscher BC
    • Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder über www.fraport-skyliners.de/tickets

Wie geht es weiter

Als Erster der Gruppe K treffen die FRAPORT SKYLINERS im Viertelfinale auf die russische Mannschaft BC Enisey Krasnoyarsk Territory. Das Viertelfinale wird im Modus Best-of-Three ausgetragen, also kommt jene Mannschaft weiter, die zuerst zwei Siege einfahren kann. Als Erster der Gruppe K haben die FRAPORT SKYLINERS im ersten und einem möglichen dritten Spiel gegen den zweiten der Gruppe L Heimrecht. Der Gewinner der Serie zieht in das Final Four (24.-26. April; Austragungsort noch offen) ein.

Die Termine der Viertelfinalserie

Spiel 1 – 10. März 2015 – in Frankfurt
Spiel 2 – 12. März 2015 – in Krasnoyarsk
Spiel 3 – 17. oder 18. März (falls notwendig) – in Frankfurt

Spielverlauf

Die Partie beginnt auf beiden Seiten mit hohem Tempo. Während die Gastgeber zunächst den Weg über die Distanz suchen, finden die FRAPORT SKYLINERS den Weg unter die Körbe. Nach anfänglicher Führung der Russen gleicht Frankfurt beim Stand von 11:11 (5. Minute) aus. Angetrieben von der guten Defensivarbeit gelingt es, knapp drei Minuten vor Ende des ersten Viertels zum ersten Mal in Führung zu gehen (16:19) und diese bis zum Viertelende zu halten – 22:25.

Im zweiten Viertel gelingt es den FRAPORT SKYLINERS gegen die russische Zonenverteidigung immer wieder mit tollen Anspielen zu punkten – 25:31 (13.). Über ihre lange Garde findet Saratov zurück ins Spiel – 30:33 (14.). Leichte Ballverluste auf Frankfurter Seite begünstigen den Lauf der Gastgeber – 42:41 (17.). Bis zur Halbzeit bleibt die Partie spannend und ausgeglichen – 48:47.

Das Tempo bleibt hoch im dritten Viertel, doch da die Frankfurter Würfe in dieser Phase ihr Ziel nicht treffen, kann sich Saratov ein wenig absetzen – 56:50 (24.). Treibende Kraft ist dabei Kyryl Fesenko, der unter den Körben nur schwer zu halten ist. Auf der Gegenseite kristallisiert sich Quantez Robertson als Leitwolf heraus, der sein Team wieder nach vorne peitscht – 59:62 (27.). Zum Ende des Viertels wird die Partie physischer, bleibt aber spannend – 63:67.

Die physischere Gangart und daraus resultierende Foulpfiffe lassen den Spielfluss ein wenig stocken. Dies gerät zunächst zum Vorteil der Gastgeber – 70:69 (33.). Doch wenn die FRAPORT SKYLINERS in den letzten Wochen eins gezeigt haben, dann ihr Kämpferherz – 75:75 (35.). In der 38. Minute muss der stark spielende Jacob Burtschi mit seinem fünften Foul vom Feld – 81:80. Die Endphase des Spiels entpuppt sich, wie könnte es anders sein, als Krimi. Johannes Voigtmann verkürzt per Freiwürfe bei 9.1 Sekunden zu spielen auf 85:84. Um die Uhr anzuhalten, zieht Aaron Doornekamp sein fünftes Foul, Saratov trifft nur einen Freiwurf, Justin Cobbs fliegt über das ganze Feld und gleicht per Korbleger mit der Schlusssirene aus – Verlängerung – 86:86.

1. Verlängerung

Wie schon so häufig übernimmt Justin Cobbs in der entscheidenden Phase mehr Verantwortung und lenkt das Frankfurter Spiel mit gutem Auge für den besser stehenden Mann – 90:92 (42.). Doch auch Courtney Fortson, sein direkter Gegenspieler, beweist seine Qualität und bringt sein Team wieder nach vorne – 96:93 (44.). Sean Armand gleich per Dreier aus – 96:96 (53 Sekunden). Die letzten Angriffe bringen keine Punkte, so dass es in die zweite Verlängerung geht.

2. Verlängerung

In der zweiten Verlängerung zeigen die FRAPORT SKYLINERS ihre drei Grundqualitäten: Verteidigung, Teambasketball und ein unfassbares Kämpferherz. Neu antrainiert und gerade in den letzten Spielen zu eigen gemacht, kommen Coolness und Kaltschnäutzigkeit hinzu. Beim Stand von 103:103 nach Dreier von Saratov, nutzen die Jungs um Johannes Voigtmann und Co. die letzten 1:27 Minuten für einen spielentscheidenden 9:0 Lauf. Acht mal ging man dabei an die Freiwurflinie, sieben Würfe trafen ihr Ziel – 103:112.