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Letztes Spiel: 97:93 So 29.01. vs Hamburg Bericht
Letztes Spiel: 82:94 Mi 01.02. vs Heidelberg Bericht
Auswärts: So 05.02. 15:00 Uhr in Ludwigsburg
Heimspiel: So 12.02. 15:00 Uhr vs Bamberg Tickets kaufen

FRAPORT SKYLINERS zeigen beherzte Leistung in Berlin

Die FRAPORT SKYLINERS liefern gegen ALBA BERLIN eine beherzte Leistung und werfen alles in die Waagschale, was im dezimierten Kader zu finden ist. Zwar ist Matt Haarms nach überstandenem Muskelspasmus wieder dabei, dafür fehlt neben Einaras Tubutis (Knie) und Lorenz Brenneke (Adduktoren) Marcus Lewis mit muskulären Problemen. Nach Startproblemen in Sachen Wurfquote arbeiten sich die Frankfurter immer besser ins Spiel und verkürzen im dritten Viertel noch mal auf sechs Punkte. Der deutliche Endstand von 99:74 ist einfach der kurzen Rotation, Foulproblemen und dann einem leeren Tank geschuldet (28:17 – 18:19 - 27:24 – 26:14). JJ Frazier legt mit 20 Punkten einen Karrierebestwert auf und wird Topscorer seines Teams.

Nächstes Spiel

Schon am kommenden Sonntag, den 8. Januar, geht es für die FRAPORT SKYLINERS in der heimischen Süwag Energie ARENA weiter. Als Gast kommt die BG Göttingen nach Frankfurt. Sprungball ist um 15 Uhr, Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): "Wir sind mit dem Wissen nach Berlin gekommen, dass es heute schwer werden würde. Berlin ist ein sehr gutes Team. Zu Beginn haben wir zu wenig gegen die Physis der Berliner gegengehalten, trotzdem haben wir phasenweise gut gespielt. Am Ende hatten wir allerdings mit Foul-Trouble zu kämpfen und waren auch zu platt, um nochmal heranzukommen. Wir werden aber aus dieser Partie lernen.“

Israel Gonzales (Headcoach, ALBA BERLIN): "Zu Beginn hat uns etwas der Fokus gefehlt, wir haben Freiwürfe verworfen und einfache Fehler gemacht. Vor allem in der Offensive haben wir uns zu viele Ballverluste geleistet. Es ist natürlich nicht einfach, alle zwei Tage zu spielen, trotzdem müssen wir konzentrierter agieren. In der zweiten Halbzeit haben wir dann mehr Energie in die Partie gebracht, den Ball bewegt und als Team gespielt. Deswegen haben wir am Ende gewonnen.“

JJ Frazier: „Berlin hat einfach eine sehr tiefe Mannschaft und kann viel wechseln. Wir haben mit Verletzung zu kämpfen und zurzeit nur einen Big Man. Aber wir wollen immer so lange wie möglich unser Bestes geben. Leider hatten wir heute ein wenig Foulprobleme. Mir gefällt, wie unsere Youngster spielen. Sie sind mutig und haben keine Angst. Wenn sie so spielen, ziehen sie dann auch uns Erfahrene weiter mit. Sie sind alle gut und talentiert und wir können weiter auf die bauen. Insgesamt haben wir aber noch viel Arbeit vor uns, vor allem in der Defensive und beim Rebound. Wir müssen zudem immer mit mehr Tempo spielen, denn dann fallen die Puzzleteile für uns an die richtigen Stellen.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Viertel 1 – Foul- und Wurfprobleme - 28:17

Frech aufspielen, denn zu verlieren gibt es nichts, mit dieser Philosophie starten die FRAPORT SKYLINERS in die Partie gegen den amtierenden deutschen Meister. Besonders selbstbewusst spielt Nolan Adekunle in seiner Heimatstadt auf und punktet zum 4:4 (3. Minute). Berlin nutzt die physischen Vorteile aus und zieht bereits früh viele Frankfurter Fouls. Beliebtes Ziel der Pfiffe ist Lukas Wank, der in der 4. Minute bereits sein drittes Foul zugesprochen bekommt – 5:4. Immer wieder im Fokus des Spiels ist das Duell der beiden längsten Spieler der Liga, Matt Haarms und Berlins Christ Koumadje. Neben der Foulbelastung ist leider auch die Wurfquote ein Problem, während bei Berlin fast alles fällt. Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten: 28:17

Die FRAPORT SKYLINERS rackern und arbeiten, greifen sich auch trotz Größennachteile Rebounds (Berlin: 11; Frankfurt: 10), aber belohnen sich dann nicht. Die Wurfquoten erlauben es einfach nicht. 6/19 entsprechen gerade mal 32%; was ok für eine Dreierquote wäre, aber als Summe aller Würfe zu wenig ist.

Viertel 2 – Je kleiner, umso feiner – 18:19

Quantez Robertson ist bisher so etwas wie der unglückliche Held im Frankfurter Team. Mit seinen 1.88 Metern steht er als Interims-Center unter den Körben seinen Mann, vergibt aber seine ersten sechs Wurfversuche allesamt. Berlin indes startet in das zweite Viertel mit einem 10:0 Lauf und erhöht auf 38:19 (14.). Erneut ist es die superkleine Frankfurter Aufstellung, ohne einen Spieler über zwei Meter, die mit aggressiver Verteidigung dafür sorgt, dass es nicht vorschnell zu einseitig wird. Justin Onyejiaka nutzt seine Einsatzzeit für vier schnelle Punkte in Folge und verkürzt direkt auf 38:21. Das hilft, um wieder Energie ins eigene Spiel zu kriegen, denn nun steht ein 8:0 Lauf für das Team in Blau zu Buche – 38:25 (16.). Besonderes Spektakel ist das Duell zwischen Berlins Koumadje gegen Quantez Robertson. Zur Erinnerung: Die beiden trennen stolze 33 Zentimeter. Der FRAPORT SKYLINERS 17:4 Zwischenspurt bringt das Spiel wieder in den einstelligen Punktebereich, bevor es mit 46:36 in die Halbzeitpause geht.

Nach dem ersten Viertel stand lediglich ein Assist für die FRAPORT SKYLINERS in der Statistik. Zu statisch war das eigene Spiel. Zur Halbzeit sind es derer immerhin schon sieben. Zeugnis des besseren Spielflusses.

Dafür ließ man bei den Rebounds etwas nach, bei denen das Verhältnis nun 24:15 zugunsten der Berliner lautet.

Viertel 3 – Mit viel Herz dranbleiben – 27:24

Berlin eröffnet mit zwei Dreier, doch Laurynas Beliauskas und Lukas Wank kontern mit dem gleichen Kunststück und verkürzen auf 52:44 (23.). Die Defensive zwingt Berlin immer wieder zu Ballverlusten, doch findet das Hauptstadtteam dennoch Wege, um den Vorsprung zu halten. Nach zweitem Dreier von Lukas Wank steht es 61:52 (26.). Direkt noch ein Dreier von JJ Frazier hinterher und da steht es plötzlich nur noch 61:55. Geht da heute doch was? Wie ist das mit diesen nicht vorhandenen Chancen, die man nutzen sollte? Die Gastgeber drücken erst mal unbarmherzig auf die Frankfurter Euphoriebremse. Vor allem Berlins Tim Schneider kann heute nicht danebenwerfen und trifft seinen fünften Dreier (bei sechs Versuchen) – 69:55 (28.). Nach den dritten zehn Minuten steht es 73:60.

Die Frankfurter Wurfquoten steigern sich stetig über die Dauer des bisherigen Spielverlaufs. Mittlerweile steht man bei 43%. Die Bürde der schweren Anfangsphase ist allerdings schon ordentlich. Nach fünf Dreiern im dritten Viertel steht man bei den Dreiern bei 6/20.

Nur 13 Ballverluste gegen die aggressive Berliner Verteidigung sind gut. Vor allem, da man bisher Berlin selbst zu 16 gezwungen hat

Viertel 4 – Nicht mehr genug im Tank – 26:14

Ballgewinn und dann mit viel Dampf über das ganze Parkett zum Korbleger gegen zwei Verteidiger. Justin Onyejiaka als frech und mutig zu bezeichnen, ist fast schon eine Untertreibung. Macht Spaß, der junge Mann. Den Rückstand deutlicher verkürzen gelingt gegen die Euroleague-gestählten Berliner aber weiterhin nicht. Da helfen auch die fünften Fouls von JJ Frazier in der 34. Minute und Matt Haarms eine Minute später nicht – 83:68. Jetzt muss schon jeder wilde Wurf sitzen und die Verteidigung auf Hochtouren laufen. So wie der Dreier nach Ballgewinn durch Laurynas Beliauskas. Die Berliner Reaktion folgt allerdings postwendend und bringt dann nach Dreier von Louis Olinde die Vorentscheidung – 89:71 (37.). Zum Ende hin wird es noch mal etwas deutlicher, aber der beherzten und willensstarken Frankfurter Leistung soll dies nichts wegnehmen. Endstand: 99:74.

Die nächsten Termine

  • HEIMSPIEL – Sonntag, 8. Januar zu Hause gegen Göttingen (15 Uhr)
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 15. Januar zu Hause gegen Crailsheim (15 Uhr)
  • Samstag, 21. Januar um 18 Uhr in Chemnitz (18 Uhr)
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 29. Januar zu Hause gegen Hamburg (15 Uhr)

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.