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Auswärts:Fr 01.03.19:30 Uhrin Trier
Auswärts:So 03.03.16:00 Uhrin Düsseldorf

FRAPORT SKYLINERS verlieren Heimspiel gegen Heidelberg

Zwischen den FRAPORT SKYLINERS und den MLP Academics Heidelberg bleibt es über weite Strecken spannend und ausgeglichen. Auf jeden kurzen Zwischenspurt folgt ein Lauf des anderen Teams. Allerdings müssen die 1800 Fans in der Süwag Energie ARENA dann im vierten Viertel mit ansehen, wie die Gäste mehr Energie auf das Parkett bringen und die wichtigen Würfe treffen, während auf Frankfurter Seite zu viele leichte Fehler passieren und so der Endstand von 82:94 zustande kommt (13:18 – 13:18 – 25:25 – 17:26). Frankfurter Topscorer wird Matt Haarms mit 16 Punkten. Nicht mitwirken konnten Einaras Tubutis (Ausländerregelung), Lorenz Brenneke (Adduktoren) und Alexander Richardson (Knöchel).

Nächstes Spiel

Weiter geht es für die FRAPORT SKYLINERS am kommenden Sonntag, den 5. Februar, mit dem Auswärtsspiel in Ludwigsburg. Sprungball ist um 15 Uhr; live bei MagentaSport. Das nächste Heimspiel folgt am Sonntag, den 12. Februar um 15 Uhr. Dann ist Bamberg zu Gast in der Süwag Energie ARENA. Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Glückwunsch an Coach Iisalo und sein Team. Joonas sagt, dass er stolz auf sein Team und seine Fans ist und ich denke, dass kann er heute auch sein. Ich will Heidelberg nichts von ihrem Erfolg wegnehmen, muss aber sagen, dass wir heute so dumm gespielt haben, wie noch nie in dieser Saison. Ich werde dies nicht weiter spezifizieren oder detaillierter ausführen, aber wir werden in den nächsten Tagen bis zum Spiel am Sonntag in Ludwigsburg daran arbeiten und es aus uns rausbekommen müssen.“

Joonas Iisalo (Headcoach, MLP Academics Heidelberg): „Als erstes möchte ich mich bei unseren unglaublichen Fans bedanken. Ich weiß gar nicht, wie viele jetzt wirklich hier waren, aber sie waren super laut und haben uns einen wichtigen Energie-Schub gegeben. Zweitens möchte ich Coach Hammink Respekt zollen. Es ist extrem schwer, sich auf sein Team vorzubereiten. Gerade ihre Smallball-Aufstellungen können richtig Kopfschmerzen bereiten. Und schlussendlich bin ich sehr stolz auf unser Team. Gegen ein Team wie Frankfurt, mit ihren vielen guten Schützen, kann man immer Läufe kassieren. Aber wir haben uns immer wieder durchgekämpft und sind standhaft geblieben. Im letzten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht, um das Spiel zu gewinnen.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Erste Fünf – Kleine Veränderungen in der Startaufstellung von Headcoach Geert Hammink. Gegen Heidelberg darf Big Man Matt Haarms wieder von Beginn an auf die Platte. Dazu gesellen sich Isaiah Washington, Laurynas Beliauskas, Lukas Wank und Marcus Lewis.

Viertel 1 – Eigentlich ganz gut, eigentlich… - 13:18

Heidelberg für blitzschnelle zwei, Frankfurt dreimal leider nicht. So beginnt die Partie, bis Lukas Wank sich unter dem Korb durchsetzt und die ersten Punkte für sein Team erzielt. Doch insgesamt geschieht auf der Anzeigetafel in der Anfangsphase nicht viel – 4:2 (3. Minute). Von Beginn an im Fokus ist das Duell der beiden Washingtons Isaiah und Eric. Bisher zieht der bullige Frankfurter mehr Profit und bedient Matt Haarms zum 7:2 (4.). Im Laufe des Viertels finden aber auch die Heidelberger ihre Wege zu Punkten und verkürzen auf 10:8 bevor Lukas Wank per Dreier nachlegt – 13:8 (7.). Das Frankfurter Spiel macht Freude, denn der Ball bewegt sich schnell, alle sind involviert, lediglich die Wurfquoten sind noch nicht auf der Höhe. Diesen Umstand nutzen die Gäste für den Führungswechsel – 13:15 (9.). Die letzte Minute wird von den Heidelbergern genutzt, um noch mal nachzulegen – 13:18.

Zwei Dreier bei neun Versuchen. Da ist einiges an Potenzial auf der Strecke geblieben bei Laurynas und Co. Kann aber ja noch werden…

Viertel 2 – Vom Taktieren und reagieren – 25:25

Verkürzen, rankommen, den Vorsprung des Gegners schmelzen lassen. Dieses Mantra scheint in den Köpfen der FRAPORT SKYLINERS fest verankert. Denn mit viel Druck und Elan gelingt binnen zwei Minuten der Führungswechsel durch Dreier von Tez Robertson – 22:20 (12.). Isaiah Washington legt danach zweimal den Ball mit viel klebriger Marmelade an den Fingern über das Brett in den Ring und hat dabei jedes Mal ein spitzbübisches Grinsen im Gesicht. Kurze Auszeit von Geert Hammink beim Stand von 26:24 (14.). Die bringt zwei weitere Frankfurter Punkte und im Anschluss eine Heidelberger Auszeit. Spannende Phase gerade, die JJ Frazier mit einem Dreier weiterführt – 31:24 (16.). Die Heidelberger Reaktion? Zwei kaltschnäuzige Dreier im Gegenzug. Die wirken zudem wie eine Art Weckruf, denn in der 19. Minute sitzt der nächste Gäste-Dreier zum Führungswechsel – 36:37 (19.). Wie auch in Viertel eins gehört das bessere Ende des Spielabschnitts den Gästen, die mit 38:43 in die große Pause gehen.

Rebounds sind immer wichtig, in jedem Spiel! Und heute greifen Lukas Wank und seine Teamkollegen sehr beherzt zu. 20 Rebounds gehen bisher in Frankfurter Hände, 18 in Heidelberger.

Problemfeld bleiben bisher die Dreier, die nur mit 33% fallen – und zwar auf beiden Seiten (5/15). Gehören die Heidelberger aber ohnehin zu den schwächeren Teams in dieser Disziplin, sollten auf Frankfurter Seite gerne noch ein paar mehr fallen.

Viertel 3 – Immer wieder Sprints und Läufe – 27:25

Luuuukas Wank! Hallt es durch die Süwag Energie ARENA und mit Recht! Denn der vielseitige Flügelspieler trifft zwei frühe Dreier und gleicht das Spiel rasch wieder aus – 44:44 (22.). Das Tempo im Spiel nimmt rasant zu, beide Teams legen ordentlich Spielfreude oben drauf, fordern sich gegenseitig immer wieder mit kurzen Zwischensprints heraus – 55:55 (26.). Der heute bärenstarke Lukas Wank, bis hierhin bereits 15 Punkte, muss in der selben Minute allerdings bereits sein viertes Foul hinnehmen. Erst sieht es aus, als ob dieser Umstand dem Frankfurter Team Kopfschmerzen bereitet, doch mit einem 4:0 Lauf wird der kurze Durchhänger wieder halbwegs wett gemacht – 59:60 (28.). Gewinnen die Gäste in der Schlussphase erneut Oberwasser? Nein, dieses Mal bleibt es ausgeglichen, möchte man bis in die letzte Sekunde schreiben. Doch in dieser trifft Heidelberg noch mal den Dreier und so steht es nach 30 Minuten 65:68.

Lediglich zwei Foul begehen die Heidelberger den Schiedsrichtern zufolge in diesem Viertel. Sehen die Frankfurter Fans erwartungsgemäß anders und machen entsprechend Stimmung. Insgesamt ist das Foul-Verhältnis bisher mit 16:9 auch recht einseitig.

Die Assistzahlen auf Frankfurter Seite gehen deutlich nach oben, so dass es bis hierhin 14 sind. Hintergrund ist auch, dass die Dreier nun deutlich besser fallen (42%; 10/24). Dafür gab es bisher nur fünf Freiwurfversuche für die FRAPORT SKYLINERS, während Heidelberg immerhin neun-mal ran durfte.

Viertel 4 – Ein KO-Wurf zu Unzeiten – 17:26

Gibt es einen Knockout-Punch oder -Wurf oder bleibt es spannend? Die Frage stellen sich zu Beginn des Viertels alle Fans und Zuschauer. Zunächst legen die Gäste vor – 67:73 (32.). Aber die FRAPORT SKYLINERS bleiben dran. Matt Haarms entwickelt sich nicht nur zum emotionalen, sondern auch zum punktetechnischen Aktivposten – 72:75 (33.). Der Dreier von Heidelbergs Elias Lasisi könnte nun so ein KO-Wurf gewesen sein, denn er bringt sein Team mit 74:81 nach vorne (35.). Headcoach Geert Hammink geht nun zu seiner berüchtigten kleinen Aufstellung über, um noch mal Druck zu machen, schneller zu spielen, ein neues Gesicht zu zeigen. Doch wollen auch gut herausgespielte Würfe nicht fallen. Anders bei Heidelberg, die zum ersten Mal zweistellig vorne liegen – 74:85 (37.). Da sich nun auch leichte Ballverluste ins Frankfurter Spiel schleichen, bleibt es bis zum Ende bei der Führung der Gäste, bei denen Eric Washington mit zwei schnellen Dreiern für klare Verhältnisse sorgt. Endstand: 82:94

Die nächsten Termine

  • Sonntag, 5. Februar in Ludwigsburg (15 Uhr)
  • HEIMSPIEL - Sonntag, 12. Februar zu Hause gegen Bamberg (15 Uhr)
  • Dienstag, 14. Februar in Oldenburg (20:30 Uhr)

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.