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FRAPORT SKYLINERS unterliegen 86:75 in Jena

Wenn es etwas gibt wie eine gute Niederlage, dann war es die heutige der FRAPORT SKYLINERS bei Medipolis Science City Jena. Nach neun Siegen in Folge kann die 86:75 Niederlage für die kommenden Herausforderungen den nötigen „Hallo-Wach-Effekt“ generieren und auch den Druck des Nimbus der Unbesiegbarkeit von den Schultern nehmen. Denn insgesamt präsentieren sich die Gastgeber aus Jena über die Spieldauer als das konstantere und effektivere Team. Vor allem in Sachen Rebound dominieren sie die Partie, dennoch bleibt Frankfurt dank Verteidigung und Einsatz dran. Im vierten Viertel jedoch drehen die Gastgeber ein wenig mehr auf, eröffnen den Schlussakt mit einem vorentscheidenden Lauf und setzen so den Grundstein für ihren Heimsieg.

Das nächste Heimspiel der FRAPORT SKYLINERS lässt erst mal ein wenig auf sich warten. Erst am Samstag, den 16. Dezember, findet wieder ein Spiel in der Süwag Energie ARENA statt. Zu Gast ist dann um 18 Uhr Bochum.

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

 

Auf einen Blick

  • Viertelstände: 22:18 – 21:24 – 15:19 – 28:14
  • Topscorer: David Muenkat mit 16 Pkt
  • Toprebounder: Booker Coplin und Lorenz Brenneke mit je 3 Reb
  • Topassists: Booker Coplin mit 5 Ass
  • Trotz der ersten Niederlage der Saison bleiben die FRAPORT SKYLINERS mit einer Bilanz von 9:1 an der Tabellenspitze der 2. Basketball Bundesliga ProA

Kader-Update

Bis auf Bruno Vrcic (Knie) konnte Headcoach Denis Wucherer auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

Stimmen zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Jena war heute die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Defensiv waren wir in der ersten Halbzeit nicht präsent genug, offensiv im vierten Viertel dann plötzlich nicht da. Insgesamt haben wir uns gegen diese sehr erfahrene, sehr physische und starke Mannschaft schwergetan. Sie haben uns in Sachen Rebound den Schneid abgekauft, so wurden wir bisher noch nicht dominiert. Da hat uns heute dann die nötige Cleverness und Toughness gefehlt, daran müssen wir arbeiten. Die Atmosphäre hatte heute schon was von Playoffs. Da müssen wir einen kühleren Kopf bewahren und einfach taffer spielen, wenn wir gewinnen wollen. Jetzt gibt es erst mal vier Tage frei für das Team. Mittwochabend haben wir dann aber guten Grund wieder motiviert und engagiert zurückzukommen, um nach den zehn Tagen bis zum nächsten Spiel besser zu sein.“

 

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Das Spiel im Re-Stream zum nochmal anschauen

 

Starting Five: Aiden Warnholtz, Booker Coplin, Nolan Adekunle, Lorenz Brenneke und Jacob Knauf.

 

Viertel 1 – Kein guter Start vs kein gutes Ende – 22:18

„Kein guter Start“, sagen die beiden Livestream-Kommentatoren aus Jena und da deutet sich im Umkehrschluss an, dass die FRAPORT SKYLINERS gut aus den Startlöchern kommen. Hinten wird nix zugelassen, vorne einiges in Richtung Korb losgelassen - 0:7 (2. Minute). Die Gastgeber schütteln sich kurz und zeigen dann, warum es heute nicht umsonst ein Spitzenspiel ist - 12:13 (6.). Wie schon oft, setzt Headcoach Denis Wucherer früh auf die Tiefe seiner Bank, wechselt viel und verteilt die Einsatzzeit auf viele Schultern. Das Spielgeschehen bietet nun Führungswechsel bei fast jedem Angriff, dazu auch einige Aktionen mit sehr viel Körperkontakt und Fehlwürfen von der Dreierlinie – 16:15 (9.). Zum Ende sitzen auf beiden Seiten dann doch noch mal die Dreier, jedoch mit Vorteilen auf Jenaer Seite – 22:18.

Irgendwie fehlen etwas Spritzigkeit und Energie im Frankfurter Spiel. Zum Beispiel die Arbeit bei den Rebounds. Da greift sich Jena neun, die Frankfurter nur sechs. Und auch das letzte Quäntchen Fokus beim Abschluss ist noch nicht präsent.

 

Viertel 2 – Stabiler dank weniger Tempo – 21:24

Es ist der Weg in Richtung Korb, der dem Spiel der FRAPORT SKYLINERS etwas Stabilität bringt. Marco Völler mit vier schön herausgespielten Punkten. Doch auch Jena legt bei diesem Kunststück Kunstfertigkeit an den Tag und bleibt vorne – 26:22 (12.). Es gelingt dem Team von Denis Wucherer in der Folge das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und Jena ins Halbfeldspiel zu zwingen. Führungswechsel durch energischen Einsatz von Jacob Knauf beim Stand von 28:29 (16.). Intensität und Physis im Spiel nehmen nun deutlich zu. David Muenkat übernimmt dabei viel Verantwortung, zieht zum Korb, trifft den Dreier und hält seine Farben bis zur Halbzeitpause im Spiel – 43:42.

Muenkat macht bisher ein starkes Spiel. Fehlerlos bei seinen Würfen kommt er in bisher 9:25 Minuten auf 11 Punkte, aber auch schon auf zwei Fouls.

Die Rebounds, sonst die große Stärke des Frankfurter Kollektivs, fallen heute noch nicht so gerne in die richtigen Hände. 16:11 zugunsten der Gastgeber steht es in dieser Statistik.

Nicht spektakulär, aber hochinteressant: Es gab in der gesamten ersten Halbzeit keine Auszeit!

Viertel 3 – Mit zeitverzögertem Kick nach vorne – 15:19

Die Verteidigung der FRAPORT SKYLINERS, sonst vielgerühmt und schwer berüchtigt, greift zu Beginn des dritten Viertels nicht. Jena nutzt diesen Umstand umgehend aus, um per 6:0 Lauf ins Spiel zu starten. Auszeit von Denis Wucherer beim Stand von 49:42 (22.). Und wie kommen seine Jungs nach der Pause zurück? Mit Ballverlust und ohne Reboundarbeit! Aber manchmal kickt so eine Auszeit mitunter zeitverzögert. Denn urplötzlich steht es nur noch 51:50 (24.) und nun ist es Jena mit der kurzen Unterbrechung. Doch zunächst kommt es zum Führungswechsel durch Aiden Warnholtz – 51:52 (25.). Es sammeln sich die Fouls und Nickligkeiten, aber auch die Spannungsmomente im Spiel; genauso, wie es ein Spitzenspiel verdient. Die etwas besseren Nerven haben zum Ende des Viertels die Frankfurter – 58:61.

Werden die Rebounds heute zum Problem? Gerade mal vier greifen sich David Muenkat und Co. im dritten Viertel. 24 zu 15 lautet die nicht so erfreuliche Bilanz nach 30 Minuten.

Gut allerdings der Vergleich bei den Ballverlusten, welche die fehlenden Rebounds wieder wett machen. 16-mal gibt Jena den Ball ab, Frankfurt nur 8-mal bisher.

 

Viertel 4 – Nicht konzentriert genug – 28:14

Fehlstart ins vierte Viertel. Will man nicht schreiben, muss man aber. Denn Jena eröffnet per 7:0 Lauf, was Denis Wucherer gar nicht schmeckt, so dass er erneut zur Auszeit greift – 65:61 (33.). Doch auch die Unterbrechung hilft erst mal nicht. Zu leichtfertig gehen seine Jungs mit dem Spielgerät um, zu unpräzise sind die Würfe, zu wenig Druck wird in der Defensive aufgebaut. So muss der zweistellige Rückstand zur Mitte des Viertels hingenommen werden – 72:61 (35.). Man kann es nicht anders sagen, aber Jena ist in dieser Phase einfach das bessere, konzentriertere und effektivere Team.

Doch plötzlich trifft Booker Coplin einen Dreier, Cameron Henry ebenfalls und Jena kassiert ein Technisches Foul – 74:68 (38.). Jena vergibt die nächste Chance, Frankfurt aber auch. Unaufhaltsam läuft derweil die Uhr weiter. Die nächsten Frankfurter Angriffe finden nicht ihr Ziel, so dass das große Comeback leider ausbleibt und die erste Niederlage der Saison hingenommen werden muss – 86:75.

 

Die nächsten Spiele

  • Samstag, 09.12. um 19:30 Uhr in Quakenbrück
  • HEIMSPIEL - Samstag, 16.12. um 18 Uhr gegen Bochum
  • HEIMSPIEL – Freitag, 22.12. um 19 Uhr gegen Hagen
  • Freitag, 29.12. um 19:30 Uhr in Bremerhaven

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.