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FRAPORT SKYLINERS holen in Dresden siebten Sieg in Folge

Von der ersten Sekunde an treten die FRAPORT SKYLINERS bei den Dresden Titans souverän auf. Den Gastgebern wird von Beginn an, dank der auf Hochtouren arbeitenden Verteidigung, der Spaß am Spiel genommen. Der siebte Sieg im siebten Spiel ist dann beim Endstand von 59:81 ein dominanter und untermauert den Anspruch auf die Tabellenspitze der Frankfurter.

Nach drei Auswärtsspielen in Folge folgen nun die beiden Heimspiele gegen Düsseldorf (12.11. – 15 Uhr) und Nürnberg (19.11. – 15 Uhr).

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

 

Auf einen Blick

  • Viertelstände: 16:26 – 13:16 – 13:24 – 17:15
  • Topscorer: Jordan Samare (15 Pkt)
  • Toprebounder: Booker Coplin, Cameron Henry, Lorenz Brenneke, David Muenkat (je 6 Reb)
  • Topassists: Aiden Warnholtz (5 Ass)
  • Wie gut die Frankfurter Verteidigung heute war? Zum zweiten Mal in dieser Saison halten die FRAPORT SKYLINERS ihren Gegner unter 60 Punkten!

 

Stimmen zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Es hilft, wenn man am Anfang des Spiels ein paar Würfe trifft, um mit Selbstvertrauen zu spielen. Gegen die Dresdener Verteidigung bietet sich der Dreier oft an. Aber kein Sieg in der ProA ist einfach, dafür ist die Leistungsdichte viel zu eng beieinander. Wenn man seinen Job nicht macht, nicht vorbereitet ist und über 40 Minuten hinweg investiert, gewinnst du keine Spiele. Heute haben wir sehr viel investiert, vor allem in der Verteidigung gegen eine offensiv sehr starke, eingespielte und gut gecoachte Dresdener Mannschaft. Nur so hatten wir heute die Chance zu gewinnen. Ein Sieg mit 20 Punkten Differenz sieht aus, als wäre er einfach, aber so war es definitiv nicht.“

 

Patrick Carney (Assistant Coach, Dresden Titans): „Glückwunsch an Frankfurt, sie waren sehr gut vorbereitet und haben uns in fast allen Aspekten des Spiels geschlagen. Wir hatten einfach nicht die nötige Energie, um mit ihnen mitzuhalten.“

 

Jordan Samare: „Es war auf keinen Fall ein einfaches Spiel, aber wir uns im Vorfeld sehr gut vorbereitet. In Karlsruhe sind wir letzte Woche sehr schlecht gestartet und wollten heute beweisen, dass wir es besser können. Darauf könne und wollen wir aufbauen. Wir wollen offensiv und defensiv das beste Team der Liga werden!“

 

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Das Spiel zum noch mal anschauen

Starting Five:

Aiden Warnholtz, Booker Coplin, David Muenkat, Lorenz Brenneke und Marco Völler.

 

Viertel 1 – Start nach Maß – 16:26

Beste Offensive (Dresden) gegen beste Defensive (Frankfurt) der Liga treffen aufeinander und zunächst gestalten die defensiven Reihen beider Teams vornehmlich das Geschehen – 3:3 (3. Minute). Erwartungsgemäß suchen die offensiv geprägten Gastgeber den Wurf von außen, treffen ihn aber bisher noch nicht gegen die gut stehenden Frankfurter. Bei den FRAPORT SKYLINERS indes fällt der Distanzwurf dann aber ordentlich. Cameron Henry von der Dreierlinie zum 10:15 (7.), kurz darauf Jacob Knauf von ebenda zum 14:18 (8.). Da auch die Verteidigung solide arbeitet und schnelles Umschaltspiel erlaubt, gelingt nach dem ersten Viertel die 16:26 Führung

Es ist fast schon Tradition in dieser Saison: Marco Völler trifft einen Dreier. Heute hat er es besonders eilig und netzt gleich in der 3. Minute ein. Der Kapitän ist wohl Inspiration für sein Team, welches in den ersten zehn Minuten sechs Dreier bei zwölf Versuchen trifft.

 

Viertel 2 – Verteidigung ist Trumpf – 13:16

Dresden hat zum Ende des ersten Viertels auf Zonenverteidigung umgestellt und bleibt auch bei dieser defensiven Taktik. Da helfen erfahrungsgemäß gute Ballbewegung und Dreier. Den ersten Teil setzen die Jungs von Denis Wucherer gut um, mit Teil zwei läuft es erst mal noch nicht. Die ersten Punkte des Viertels fallen erst in der 13. Minute durch Schnellangriff von Jordan Samare – 16:28. Dresden nutzt die Gunst der Stunde indes für einen 5:0 Lauf, Denis Wucherer nutzt die Missgunst der Stunde für eine Auszeit – 21:28 (15.). Der erste Frankfurter Dreier in diesem Viertel kommt von Booker Coplin in der 16. Minuten – 21:33. Die FRAPORT SKYLINERS haben nun ihren Rhythmus, ziehen ihr Spiel auf und durch und zwingen Dresden beim Stand von 26:40 (18.) zur Auszeit. Die hilft nur bedingt, denn zur großen Pause steht es 29:42.

Das Problem für Dresden: Sie kommen selbst kaum zu Würfen. Denn während die FRAPORT SKYLINERS zur Halbzeit 37 Würfe Richtung Korb loslassen, sind es bei Dresden gerade mal 22.

Das Teamplay funktioniert. Neun von zehn eingesetzten Spielern konnten schon Punkte erzielen.

Viertel 3 – Elitäres Verteidigungsverhalten – 13:24

Lorenz Brenneke eröffnet den Punktereigen im dritten Viertel per Dreier und legt direkt danach den Fastbreak rein – 29:47 (22.). Dresden wirkt beeindruckt, bis hin zur Verunsicherung. Auf der Gegenseite trifft Aiden Warnholtz fröhlich zur 20-Punkte-Führung – 33:53 (24.). Mit dem Mut der Verzweiflung versucht Dresden gegen die Frankfurter Dominanz anzuspielen, verbeißt sich aber immer wieder in der betonstabilen Verteidigung. Eigenlob ist ja nun wirklich keine Zierde, aber was das Team von Headcoach Denis Wucherer da defensiv arbeitet, ist wirklich stark. Gute Rotationen, viel Hilfe, schnelle Beine und gutes Auge für den gegnerischen Pass zeichnen das Rückgrat des Frankfurter Spiels aus – 37:59 (28.). Vor dem vierten Viertel bleibt die 20-Punkte-Führung nicht nur bestehen, sondern weitet sich auf 42:66 aus.

16 Assists verteilen die FRAPORT SKYLINERS und leisten sich dabei bisher gerade mal acht Ballverluste. Das ist stark.

Auch beim Rebound arbeiten die Jungs solide, greifen sich 31 und gestatten 24.

 

Viertel 4 – Wenn Humorlosigkeit Freude bereitet – 17:15

Das Spiel der FRAPORT SKYLINERS als humorlos zu beschreiben, darf in dem Fall als absolutes Kompliment verstanden werden. Immer dann, wenn Dresden zu einer guten Chance ansetzt oder versucht, etwas Momentum aufzubauen, grätscht die Frankfurter Verteidigung ohne Schnörkel oder Extras, dafür hocheffektiv dazwischen. In der 32. Minute kommt auch Justin Onyejiaka zu seinen Punkten; somit haben alle Jungs in Blau Zählbares in ihrer Statistik – 44:69. Das Schöne an so hohen Führungen im Schlussakt ist das schnelle Ende des Spielberichts. Denn Dresden tut nur noch was für die Statistik, Frankfurt nur noch das Nötigste, um den schlussendlich ungefährdeten 59:81 Auswärtssieg einzufahren.

 

Die nächsten Spiele

  • HEIMSPIEL – Sonntag, 12.11. um 15 Uhr gegen Düsseldorf
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 19.11. um 15 Uhr gegen Nürnberg
  • Freitag, 24.11. um 19:30 Uhr in Jena

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.