Zum Hauptinhalt springen
Letztes Spiel:69:80So 11.02.vs KarlsruheBericht
Letztes Spiel:94:67So 18.02.vs GießenBericht
Auswärts:Fr 01.03.19:30 Uhrin Trier
Auswärts:So 03.03.16:00 Uhrin Düsseldorf

FRAPORT SKYLINERS fordern Oldenburg alles ab

Einen Vorwurf in Sachen Einsatz, Leidenschaft und Willen kann man den FRAPORT SKYLINERS beim Tabellenvierten, den EWE Baskets Oldenburg, nun wirklich nicht machen. Über die gesamte Spieldauer hinweg rackert und ackert das Team von Headcoach Geert Hammink beherzt, verkürzt hohe Rückstände, findet Lösungen, doch schafft es schlussendlich nicht, den entscheidenden Lauf zum Führungswechsel in die Tat umzusetzen (19:19 – 27:22 – 21:22 - 20:16). Frankfurter Topscorer bei der 87:79 Niederlage wird Joshua Obiesie mit Karrierebestleistung von 24 Punkten (14/16 Freiwürfe). Die FRAPORT SKYLINERS mussten ohne Isaiah Washington (leicht angeschlagen; Hüfte), Lorenz Brenneke (Adduktoren) und Alexander Richardson (Knöchel) in Oldenburg antreten.

 

Nächstes Spiel

Erst im März geht es für die FRAPORT SKYLINERS mit einem Heimspiel weiter. Als Gast kommen dann die Telekom Baskets Bonn in die Süwag Energie ARENA. Sprungball der Partie gegen das Topteam ist am Sonntag, den 5. März, um 18 Uhr. Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Obwohl wir verloren haben, bin ich nicht wirklich enttäuscht. Das mag ein wenig verrückt klingen, weil jeder natürlich gewinnen will. Wir haben mit acht Punkten verloren. Ich bin ziemlich stolz auf meine Jungs, wenn ich mir die letzten 72 Stunden anschaue. Vom Einsatz und vom Kampf her war das wohl unser bestes Spiel bislang. Jeder hat sich reingehängt und war voll fokussiert. Dennoch haben wir in der einen oder anderen Situation nicht klug agiert. Wir können viel Positives aus diesem Spiel ziehen. Oldenburg war gut vorbereit und ist ein wirklich gutes Team.“

Pedro Calles (Headcoach, EWE Baskets Oldenburg): „Ich bin zufrieden mit dem Endergebnis, aber nicht mit unserer Leistung. Wir haben schwach begonnen und später zugelegt. Heute waren wir mit den Köpfen nicht ganz bei der Sache. 18 Ballverluste. Geert sagt, wir wären gut vorbereitet gewesen. Doch Beliauskas hat gut geworfen und Obiesie hat in der Zone gepunktet. Das haben wir nicht in den Griff gekriegt. Jetzt haben wir vor dem TOP FOUR noch einen Tag zum Regenieren und zwei Tage fürs Trainieren, um als Team besser zu werden.“

Joshua Obiesie: „Wir waren heute sehr fokussiert, von Anfang an präsent, physisch und mental da. Aber im dritten Viertel haben uns einige Ballverluste und die Oldenburger Dreier zurückgeworfen. Insgesamt war es aber ein solides Spiel von uns. Jetzt haben wir erst mal eine Pause, müssen uns da neu fokussieren und den Rest der Saison dann gut spielen.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Erste Fünf – Ein bisschen was von allem, soll es in der Startaufstellung sein. Scoring mit JJ Frazier, Distanzwürfe von Laurynas Beliauskas, Athletik mit Marcus Lewis, Vielseitigkeit durch Lukas Wank und Länge dank Matt Haarms.

Viertel 1 – Der Einsatz stimmt – 19:19

Wie so oft, sitzt der erste Frankfurter Angriff gut. Dieses Mal vollendet Laurynas Beliauskas nach präzisem Anspiel von Lukas Wank von der Dreierlinie. Defensiv muss aber der Weg unter den Korb besser zugemacht werden, um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten – 10:5 (4. Minute). Lukas Wank geht mit viel Einsatz voraus, will seinem Team dabei helfen, den Anschluss zu halten und trifft den extrem schweren Dreier zum 12:10 (6.). Aber Oldenburg bleibt unbeeindruckt, spielt konzentriert weiter und baut die Führung rasch wieder aus – 17:10 (8.). Dann kommt ein furioses Finish des ersten Viertels, denn mit zwei Dreiern und einem Korbleger gelingt aus Frankfurter Sicht der Sprint in Richtung Ausgleich zum Viertelende – 19:19.

Viertel 2 – Resilienz als Stichwort – 27:22

Das zweite Viertel beginnt auf beiden Seiten mit einigen Fouls und wenig Spielfluss. Etwas mehr Rhythmus finden dann zunächst die Gastgeber – 27:21 (13.). Über den Weg zum Korb stabilisieren sich die FRAPORT SKYLINERS aber wieder und können über vier Matt Haarms-Punkte auf 27:25 (14.) verkürzen. Oldenburg versucht sich erneut abzusetzen, doch Joshua Obiesie zieht mutig zum Korb und hält das Spiel offen – 38:36 (17.). „Resiliente Frankfurter“, nennt MagentaSport-Kommentator Arne Malsch das Team von Headcoach Geert Hammink in dieser Phase und trifft es damit sehr gut. Es bleibt auch bis zum Ende des zweiten Viertels so: Oldenburg setzt sich leicht ab, Frankfurt bleibt aber hartnäckig dran. Somit geht es beim Stand von 46:41 in die Halbzeitpause.

Quantez Robertson (10 Punkte) und Einaras Tubutis (8 Pkt, 4 Reb) gehen für ihr Team statistisch voran. Aber bisher ist definitiv die geschlossene Teamleistung hervorzuheben, bei der immer wieder ein anderer Spieler Verantwortung übernimmt.

Gute Trefferquoten gewährleisten, dass die FRAPORT SKYLINERS im Spiel bleiben. 6/10 bei den Zweiern und 7/14 bei den Dreiern sind mehr als solide.

Viertel 3 – Mit viel Kämpferherz – 21:22

Oldenburg macht zu Beginn des dritten Viertels klar, dass sie hier als Favorit des Spiels gelten und eröffnen per 5:0 Lauf zur zweistelligen Führung – 51:41 (22.). Aber kaum bekommt man als Frankfurt-Fan Angstschweißt auf der Stirn, da zeigt das Team erneut Kampfgeist und unterbindet den Lauf der Gastgeber – 56:49 (24.). Das Spielgeschehen besteht in der Mittelphase des Viertels aus einigen kuriosen Ballverlusten, Fehlwürfen und Abstimmungsschwierigkeiten bei beiden Teams. Am Ende dieser Phase haben die FRAPORT SKYLINERS den Rückstand auf drei Punkte verkürzt und stehen auch defensiv stabiler – 58:55 (27.). War also doch eine gute Phase, irgendwie. Und die Schlussphase? Die gestaltet sich deutlich hitziger als der bisherige Verlauf des Spiels. Nickligkeiten, Physis und starke Einzelleistungen häufen sich. Joshua Obiesie zeigt seine Zockerqualitäten und geht seinem Team voran. Bis auf 67:63 kämpfen sich die Frankfurter Kämpferherzen vor dem vierten Viertel wieder ran.

Die Wurfquoten bleiben bei Quantez Robertson und Co. sehr gut. Doch beim Rebound gestalten sich die Probleme immer größer. 14 Stück angeln sich die Männer vom Main, zehn Stück mehr allerdings die Herren von der Hunte. Umso größer ist die Frankfurter Leistung zu bewerten, bis hierhin dranzubleiben.

Viertel 4 – Kleinigkeiten mit großer Wirkung – 20:16

Der Dreier von Marcus Lewis zum Ausgleich in der Frühphase des Viertels sitzt nicht, aber die Körpersprache seines Teams ist gut und deutet an, dass man an seine Siegchance glaubt. Perfektes Beispiel: Joshua Obiesie mit viel Dampf Richtung Korb, den Punkten trotz Foul und dem Freiwurftreffer zum Ausgleich – 68:68 (32.). Es ist jetzt nicht das schönste Spiel, dafür aber leidenschaftlich, mit viel Einsatz und Spannung. Oldenburg profitiert dabei von leichten Frankfurter Ballverlusten und baut die Führung auf 75:68 aus, bevor Laurynas Beliauskas per Dreier dagegenhält (35.). Es sind dann Kleinigkeiten, eine schlechte Entscheidung hier, eine falsche Rotation da, die dafür sorgen, dass Oldenburg Oberwasser gewinnt und vorentscheidend davonzieht – 81:73 (38.). Zwar werfen die FRAPORT SKYLINERS noch mal alles in die Waagschale, doch bewahren die Pokalhalbfinalisten aus Oldenburg die Nerven und die Führung zum Abpfiff – 87:79.

Die nächsten Heimspieltermine

  • Sonntag, 5. März gegen Bonn (18 Uhr)
  • Sonntag, 19. März gegen Chemnitz (15 Uhr)
  • Sonntag, 2. April gegen Berlin (15 Uhr)

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.