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FRAPORT SKYLINERS erwarten schwere Aufgabe in Ludwigsburg

Die englische Woche endet für die FRAPORT SKYLINERS mit dem Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, den 5. Februar, bei den MHP RIESEN Ludwigsburg. Sprungball für die Partie ist um 15 Uhr; live zu sehen bei MagentaSport

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach; FRAPORT SKYLINERS): „Ludwigsburg ist ein sehr starkes Team. Wir haben gegen sie in unserer Arena gewonnen, aber bei sich zu Hause sind sie noch mal ein Stück weit stärker einzuschätzen. Ihre Stärke ist auch in der Tabelle abzulesen, denn sie stehen auf einem Playoff-Platz. Es wird keine einfache Aufgabe für uns.“

Das Hinspiel

Es war die bis dahin beste Saisonleistung der FRAPORT SKYLINERS beim Heimspiel gegen Ludwigsburg. Vor allem im zweiten und dritten Viertel wird den damaligen Gästen jegliche Spielfreude genommen und der Grundstein für den 92:80 Heimsieg gelegt. Überragender Frankfurter war Flügelspieler Marcus Lewis, der zehn seiner elf Wurfversuche trifft und auf 26 Punkte kommt. In Summe war es aber die starke Arbeit im Kollektiv, die für den Sieg ausschlaggebend war.

Die Ausgangslage

Ludwigsburg ist eine regelrechte Wundertüte diese Saison. Den aktuell siebten Tabellenplatz haben sie vor allem dem furiosen Start in die Saison zu verdanken. Denn zuletzt ist der Ludwigsburger Schwung doch merklich abgeklungen. Aus den letzten fünf Ligaspielen wurde nur eins gewonnen – dieser Sieg kam allerdings gegen das Topteam aus München. Daneben setzte es Niederlagen gegen Oldenburg, Crailsheim, Chemnitz und Weißenfels. In der Basketball Champions League musste man sich Mitte Januar gegen den französischen Vertreter aus Limoges in den Play-Ins für die Runde der letzten 16 Teams in drei Spielen geschlagen geben. Schwer zu prognostizieren, welches Ludwigsburger Gesicht am Sonntag zu sehen sein wird.

Ist vielleicht am Ende auch egal, denn bevor man auf den Gegner schaut, sollte man mit sich selbst ins Reine kommen. Und das ist zurzeit keine leichte Aufgabe für Headcoach Geert Hammink und die FRAPORT SKYLINERS. Die letzte Niederlage gegen Heidelberg (82:94) war nicht nur spielerisch schmerzhaft, sondern auch tabellarisch. Denn vor dem Wochenende gehen die Frankfurter Jungs als 17. der Tabelle in das Spiel gegen Ludwigsburg. Aus den letzten fünf Spielen konnten zumindest zwei gewonnen werden.

Der Ludwigsburger Kader

Durchaus relevante Veränderungen gab es im Kader von Ludwigsburger Coach Josh King. Denn mit Isaiah Whitehead wurde immerhin der zweitbeste Punktesammler (13.8 Pkt, 3.2 Ass) ziehen gelassen. Dafür verpflichtete man mit Will Cherry (8.0 Pkt, 6.0 Reb) einen in Frankfurt bestens bekannten Nachfolger. Cherry lief vergangene Saison noch im Trikot der FRAPORT SKYLINERS auf. Auch Ben Shungu (4.8 Pkt) läuft seit dem Hinspiel nicht mehr für Ludwigsburg auf.

Überragender Mann für die Barockstädter ist allerdings Aufbauspieler Prentiss Hubb, der in seiner Rookie-Saison auf 18.6 Punkte und 6.3 Assists abliefert. Im Hinspiel in Frankfurt war Hubb nicht mit dabei.

Ebenfalls bekannte Gesichter sind Shooting Guard Jhonathan Dunn (13.7 Pkt), der vergangene Saison noch für Frankfurter Headcoach Geert Hammink gemeinsam mit Frankfurts Einaras Tubutis für ZZ Leiden spielte. Veteran Yorman Polas Bartolo trug derweil kurzzeitig beim sogenannten „Bubble-Turnier“ 2020 das Frankfurter Trikot und hat von seinen Qualitäten trotz 37 Lenze bislang nichts eingebüßt. 9.9 Punkte, 4.6 Rebounds und unzählige von seiner defensiven Arbeit gefrustete Gegenspieler liefert er diese Saison ab.

Besondere Stärke der Ludwigsburger ist neben dem Rebounding (37.6; Platz zwei aller Teams) generell dem speziellen Spielstil geschuldet, die hohe Anzahl an Würfen, die sich die King-Truppe erspielt. Keine andere Mannschaft wirft häufiger auf den Korb (68.6 Versuche insgesamt; davon 33 Dreierversuche – ebenfalls Platz eins).

Duell des Spiels

Matt Haarms gegen Justin Johnson, Machtkämpfe unter dem Korb. Vermutlich ist das spektakulärere Duell jenes zwischen den beiden Aufbauspielern Isaiah Washington und Prentiss Hubb, aber will man gegen Ludwigsburg gute Chancen haben, muss man beim Rebound beherzt zupacken und da kommen unmittelbar die beiden Big Men ins Spiel.

Der Frankfurter 2.21 Meter Hüne Haarms kommt in den letzten Spielen immer besser in seinen Rhythmus. Gegen Hamburg waren es zwölf Punkte und sechs Rebounds, gegen Heidelberg 16 Punkte, aber nur drei Rebounds. Dafür sitzen seine Würfe aus der Halbdistanz aktuell erfreulich sicher.

Johnson, der mit lediglich zwei Metern gelistet wird, ist Ludwigsburg bester Rebounder (6.0) fand zuletzt aber nicht so recht in sein Spiel. In den letzten fünf Spielen kam er nur auf 6.8 Punkte (Saisonschnitt 9.0) und haderte dabei vor allem mit seiner Wurfquote von 36% aus dem Zweipunktebereich.

Die nächsten Termine

  • Sonntag, 5. Februar in Ludwigsburg (15 Uhr)
  • HEIMSPIEL - Sonntag, 12. Februar zu Hause gegen Bamberg (15 Uhr)
  • Dienstag, 14. Februar in Oldenburg (20:30 Uhr)

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.