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FRAPORT SKYLINERS eröffnen Saison mit Heimsieg gegen Bayreuth

Die 3540 Fans in der Süwag Energie ARENA erleben ein Wellenbad der Emotionen beim Heimspiel gegen BBC Bayreuth. Denn zuerst drücken die Gäste dem Spiel ihren Stempel auf, während die Frankfurter Jungs sich beim Abschluss schwertun. Im vierten Viertel platzt aber der Knoten – und die Energie in der Arena trägt das Team. Vor allem die Verteidigung steht felsenfest und vorne werden die Big Points erzielt (13:18 – 18:22 – 17:16 – 18:7). Topscorer beim 66:63 Sieg wird Booker Coplin mit 16 Punkten.

Kader-Update

Die FRAPORT SKYLINERS mussten auf Bruno Vrcic (Knie), Bruno Albrecht (Knöchel) und den weiterhin nicht in Frankfurt anwesenden Nolan Adekunle verzichten.

Stimmen zum Spiel

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Danke an Mladen für die Glückwünsche. Ich stimme ihm auch zu, dass auch Bayreuth heute als verdienter Sieger vom Parkett hätte gehen können. Es war eine zähe Veranstaltung, vor allem in der ersten Halbzeit. Was aber froh stimmt, ist natürlich der Sieg und ich hoffe, dass unsere Fans mit einem guten Gefühl aus der Arena gehen. Rebounds und Verteidigung haben uns heute sehr geholfen. Wichtig ist, dass wir Wege gefunden haben, zurückzukommen und das Spiel zu gewinnen. Darauf bauen wir auf und das nehmen wir mit.“

Mladen Drijencic (Headcoach, BBC Bayreuth): „Gratulation an Frankfurt zum verdienten Sieg. Ich denke, wir hätten genauso als verdienter Sieger dastehen können. Wenn man aber eine Nummer anschaut, die eine andere Nummer produziert, dann erkennt man, warum wir verloren haben. Wir haben 21 Offensivrebounds abgegeben und Frankfurt erspielt daraus 15 Punkte. Diese Offensivrebounds nehmen uns die Chance auf den Fastbreak und nehmen uns viele andere Elemente unseres Spiels weg. Mit vielen Dingen bin ich zufrieden, aber wir haben jetzt klare Bereiche, an denen wir im nächsten Training arbeiten können.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Starting Five – Aiden Warnholtz, Booker Coplin, Cameron Henry, Lorenz Brenneke und Marco Völler

Das Spiel noch mal zum Anschauen

Viertel 1 – Wer nicht trifft, punktet auch nicht - 13:18

Viel Physis werfen die Bayreuther Gäste den ersten Frankfurter Angriffsbemühungen entgegen und treffen im Gegenzug den ersten Dreier der Partie. Die FRAPORT SKYLINERS bleiben ihrer Linie treu, suchen den Weg zum Korb und forcieren das Spiel unter den Brettern. Punkte allerdings bleiben erst mal ein rares Gut – 4:3 (5. Minute). Bayreuth startet einen kleinen Zwischenspurt, legt auf 6:13 vor und zwingt Denis Wucherer zur ersten Auszeit. Doch auch im Anschluss werden gute Würfe erspielt, die allerdings nur selten in den Korb rauschen – 11:17 (9.). Zwischenstand nach Viertel eins: 13:18

Die Wurfquoten sind ausbaufähig. Aus dem Zweipunktebereich quälen sich die Frankfurter Jungs zu 38%, bei den Dreiern will von vier Versuchen noch keiner durch den Ring.

Viertel 2 – Zähes Ringen um Punkte – 18:22

Bayreuth verteidigt weiterhin stabil und macht es den Jungs von Denis Wucherer nicht einfach. Die arbeiten dafür weiterhin mit viel Herz und Einsatz, um dagegenzuhalten – 15:21 (13.). So entwickelt sich ein eher zähes Ringen um Punkte, welches aber stimmungstechnisch von den Rängen lautstark angefeuert wird – 17:26 (15.). Ein schneller Frankfurter 4:0 Lauf lässt Bayreuth nervös werden und daher zur Auszeit greifen – 21:26 (16.). Wirklicher Spielfluss kommt in der Folge auf beiden Seiten weiterhin nicht zustande. Immer wieder wird das Spiel wegen Fouls unterbrochen oder durch Fehlwürfe Schöneres verhindert – 27:33 (19.). Defensiv wird es Bayreuth in den Schlusssequenzen dann aber zu einfach gemacht, so dass es beim Halbzeitstand von 31:40 zum Pausentee geht.

Keine Dreier, keine Feier. Acht-mal haben es die FRAPORT SKYLINERS aus der Distanz bisher versucht, einen Treffer konnten sie allerdings noch nicht verbuchen.

Dafür stimmt die Arbeit an den Brettern. 22 Rebounds sichern sich Lorenz Brenneke und Co., 14 greifen sich die Bayreuther bis hierhin.

Viertel 3 – Es blitzt, donnert aber (noch) nicht – 17:16

Schön herausgespielt setzt Lorenz Brenneke per Dunk ein erstes Ausrufezeichen, doch folgt die Antwort in Form eines Bayreuther Dreiers postwendend – 35:43 (23.). Dann geht es stimmungstechnisch ganz nach oben. Denn erst trifft Jacob Knauf den Dreier und am anderen Ende monsterblockt Cameron Henry den gegnerischen Wurf – 38:43 (23.). Das erste Gefühl von „Jetzt aber!“ kommt auf. Doch da Bayreuth den Fans in der Süwag Energie ARENA nicht den Gefallen tut und nachlässig wird, bleibt das Team von Headcoach Mladen Drijencic vorne – 38:50 (27.). So bleibt es auch bis Viertelende, auch wenn zwischenzeitig gute Frankfurter Phasen das Potenzial des Teams haben aufblitzen lassen – 48:56

Die Stärke beim Rebound wird immer deutlicher. 34 zu 23 lautet die Bilanz.

Doch leider macht man es sich durch die mangelnde Ausbeute bei den Würfen schwer. 14% bei den Dreiern (2/14) und 42% bei den Zweiern (16/38) sind eine Bürde, die es im vierten Viertel zu knacken gilt.


Viertel 4 – Das Erwachen der (defensiven) Macht – 18:7

Jetzt gilt es, jetzt muss der Fokus stimmen. Doch eröffnen die Frankfurter das Viertel erst mal mit zwei Ballverlusten, bevor Booker Coplin beherzt nachgeht und auf 51:56 (32.) verkürzt. Da kribbelt plötzlich wieder dieses „Jetzt aber“. Auszeit Bayreuth. Und auf einmal wackeln die Gäste doch spürbar, was die Fans in der Arena direkt aufgreifen, um mit extra viel Lautstärke ihren Beitrag zu leisten. Cameron Henry zum 54:56 (33.), Cameron Henry zum Ausgleich per Dreier – 57:57 (34.). Die Energie in der Arena ist nun auf dem Höchststand. Sportlich stellt sich die Frage nach der Coolness, nach der nötigen Kaltschnäuzigkeit.

Der Marco Völler-Dreier in der 37. Minute stellt dann explosionsartig nicht nur den Führungswechsel her, sondern lässt die Arena mit einem kollektiven „JAAAAAA!“ in ihren Grundfesten erbeben – 61:59. Was sich nun endlich auch positiv bemerkbar macht, ist die gute Arbeit beim Rebound, die immer wieder zweite Wurfchancen ermöglicht. Doch Bayreuth findet ebenfalls Wege, im Spiel zu bleiben – 63:63 (38.). Booker Coplin sorgt mit 37.7 Sekunden auf der Uhr für Big Points zur knappen Führung – 65:63. Auf der anderen Seite mischt das Team im Kollektiv feinsten Frankfurter Defensivbeton an und sorgt dann für den ersten Heimsieg der Saison – 66:63.

Die nächsten Spiele

  • Samstag, 7.10. um 19:30 Uhr in Münster
  • HEIMSPIEL - Sonntag, 15.10. um 15 Uhr gegen Paderborn
  • HEIMSPIEL - Sonntag, 22.10. um 15 Uhr gegen Kirchheim

Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 16 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.