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Auswärts:So 10.03.15:00 Uhrin Bayreuth
Heimspiel:So 17.03.15:00 Uhrvs BremerhavenTickets kaufen

Die Kleinsten sind die Größten - Sieg beim MBC

Musste schon vor Spielbeginn ran - Pascal Roller beim Interview Am 01. Dezember holten die OPEL SKYLINERS mit einem Start-Ziel-Sieg zwei Punkte beim Mitteldeutschen BC. Leicht war es jedoch nicht. Vor allem die Foulbelastung der großen Spieler wie Kasun, Maras und Papic dürfte unseren Trainer Gordon Herbert reichlich beschäftigt haben. Dafür sprangen andere Spieler in die Lücken und erfüllten ihre Aufgabe hervorragend.

Auftakt nach Maß (1. Viertel: 18:26)

Rums und beim zweiten Versuch war es dann doch passiert. 1:4 für die OPEL SKYLINERS und Mario Kasun mit seinem ersten Dunk. Einen Fastbreak später, Robert Garrett erhöht auf 1:8 und Stipo Papic zum 1:10. Die erste Auszeit für den MBC muss her. Als Ivo Josipovic zum 3:12 punktet und dabei Mario Kasun sein erstes Foul anhängt, atmen 2.518 Fans in der Stadthalle Weißenfels auf. "Nur" noch 4:12.

Frankfurt versteht es auch im weiteren Verlauf das Spiel zu kontrollieren. Ein von der Defense vergessener Andy Kwiatkowski in der Ecke und es steht 12:19. Der Schiedsrichter hat ein Nachsehen mit Weißenfels. Als der Verteidiger von Robert Maras wie vom Winde umgepustet fällt, pfeift er Offensivfoul. Im Gegenzug bedankt sich Sebastian Machowski mit zwei Punkten. Nach den ersten 10 Minuten steht es 18:26.

Mit gutem Einstand - Ray WeathersViele Fehler und Freiwürfe auf beiden Seiten (2. Viertel: 18:14)

Mit zwei Freiwürfen kann Andy Kwiatkowski von der Linie den Vorsprung zweistellig gestalten - 20:30. Der MBC hingegen trifft von der Linie nichts, was Trainer Hadzic verzweifelt die Hand durch die Haare streichen lässt.

Danach ein Glanzstück von Mario Kasun . Unter dem eigenen Korb holt er den Rebound, ist ganz schnell auf der anderen Spielseite und sichert sich den Offensiv-Rebound nach Robert Garretts Fehlwurf. Paul Bayer hängt sich daraufhin an Kasuns Arme, der den Weißenfelser fast mit in den Korb hebt, als er trotzdem noch die Punkte macht. 21:35 steht es nach dem verwandelten Freiwurf. Der bisher größte Vorsprung des Spiels für uns.

Von der Linie ist es wie verhext für die Gastgeber. Selbst bei Routinier Machowski rollte der Ball wieder heraus. Während die Halle ordentlich Stimmung macht, häufen sich die Fehler auf dem Feld. Es fehlt die Ruhe, eine ordnende Hand. Punkte werden fast nur von der Freiwurflinie erzielt - Spielstand 29:38. Auch in den letzten Minuten bleibt es weiter hektisch auf dem Feld. Zur Halbzeit steht es 36:40 für die OPEL SKYLINERS

Wirbelwind beim Aufbau - unsere #11 Pascal RollerDrei mal vier Fouls und trotzdem besser (3. Viertel: 18:27)

Robert Maras punktet und begeht dann sein 4. Foul in der Defense. Entsprechend zurückhaltend agiert der eingewechselte und ebenfalls foulbelastete Mario Kasun in der Folgezeit. Als Robert Garrett von außen trifft, steht es 42:51 und MBC Trainer Sabit Hadzic hatte wie zu Beginn des Spiels bereits die Auszeit beim Wettkampftisch gefordert, konnte diese aber wieder zurücknehmen, da seine Mannschaft diesmal kein "hallo wach" Weckruf brauchte. Ein Dreier von Sebastian Machowski und ein Dreipunktspiel vom Ex-Bonner Ivo Josipovic und ist es wieder eng - 48:51.

Als dann auch noch Mario Kasun sein 4. Foul kassiert, kennt die Freude der MBC-Fans keine Grenzen. Für eine Abkühlung sorgt Travis Conlan, der den Ball stealt und den Dunk vor dem Fanblock der Wölfe versenkt. Völliges Unverständnis dann bei unserem Trainer Gordon Herbert, als die Schiedsrichter das 4. Foul von Stipo Papic pfeifen. Bei 15min Restspielzeit sitzt die komplette Centergarde mit 4 Fouls auf der Bank - Spielstand 49:54. Unsere Aufstellung zu diesem Zeitpunkt: Roller, Conlan, Garrett, Matinen und Kwiatkowski - klein aber fein.

<link>Während wahrscheinlich alle Experten die (Größen-)Vorteile bei Weißenfels vermuten, vollendet Robert Garrett nach schönem Spielzug mit einem Korbleger zum 51:56. Für die letzten Punkte des MBC im 3. Viertel sorgt Paul Bayer mit einem Dreier zum Stand von 54:56. Der MBC versteht es im Gegenzug nicht seine Größenvorteile umzusetzen. Fleißig werfen sie von außen und können sich nicht die Rebounds sichern. Im Gegenzug dafür die Frankfurter mit schnörkellosem Fastbreak-Spiel, Kampf um jeden Ball und einer knüppelharten Zonenverteidigung. Nichts geht beim MBC mehr seitdem unsere Größten auf der Bank sitzen. 54:67 steht es vor dem letzten Spielabschnitt.

Als Center beim Sprungball - unsere #10 Jukka MatinenAbgeklärt bis zum Schluss (4. Viertel: 23:19)

Ungewohnt - Jukka Matinen muss zum Sprungball gegen Matela antreten, aber er gewinnt. Mit guter Defense und der nötigen Abgeklärtheit zwingen die OPEL SKYLINERS die Hausherren immer wieder zu Fehlern. Ganz anders die Hessen. Die 24 Sekunden ticken herunter, doch Ray Weathers versenkt den Dreier ins Gesicht seines viel zu weit entfernten Verteidigers -57:73. Alles entschieden?

Noch lange nicht. In der 35. Spielminute kann Mario Kasun mit seinem 5. Foul unter die Dusche. Zu allem Überfluss hat Samir Laric dabei noch getroffen, doch der Freiwurf geht daneben. Wenige Sekunden später holt sich auch noch Stipo Papic sein 5. Foul ab. Zu spielen sind noch knapp 5 Minuten und es steht 63:76.

Unser Team hat jetzt alle Zeit der Welt und der MBC foult noch nicht um die Uhr anzuhalten. Brauchen sie auch nicht, solange Jerry Green stets punktet und sie so im Spiel hält. Doch die Frankfurter spielen geschickt die Zeit herunter, lassen Gegner und Ball laufen und treffen die Freiwürfe sicher. 69:82 und die letzten 100 Sekunden laufen. Während die Hausherren viel zu umständlich spielen und keiner die Verantwortung übernimmt, wird es immer leiser in der Stadthalle Weißenfels, je näher das Ende rückt. Pascal Roller trifft am Ende noch zwei mal ganz frei und der letzte Dreier von Samir Leric zum Spielendstand von 77:86 tut niemanden mehr weh, wenn auch er die Differenz auf unter 10 Punkte bringt.