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Umkämpftes Spiel in Ludwigsburg

76:77 - Am Ende den Fokus verloren - Robertson 15 Pkt

Nach dem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca präsentieren sich die FRAPORT SKYLINERS in Ludwigsburg kämpferisch und entschlossen. Zu seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit kommt Marius Nolte und gibt seinem Team wichtige Impulse. Die Partie ist über 40 Minuten spannend. Eine dramatische und vieldiskutierte Schlussphase entscheiden die Gastgeber glücklich für sich.

FRAPORT SKYLINERS Headcoach Gordon Herbert startet gegen Ludwigsburg mit  Konstantin Klein, Ramon Galloway, Tez Robertson, Danilo Barthel und Joe Voigtmann. Ludwigsburg startet gut  in die Partie und trifft vier von fünf Dreiern. Beim Stand von 7:16 (5. Minute) bittet Gordon Herbert zur ersten Auszeit.  Die Frankfurter suchen danach vermehrt den konsequenten Weg zum Korb und kommen so immer wieder an die Freiwurflinie. Mit dieser Taktik kann der Rückstand zunächst verkürzt werden, doch lassen die Jungs um Quantez Robertson zum Ende des Viertels einige Wurfversuche liegen, so dass es beim Stand von 15:24 in die erste Viertelpause geht.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts verkürzen die FRAPORT SKYLINERS dank Dreier von Quantez Robertson und Freiwürfen von Danilo Barthel auf 20:26 (12.). In der 15. Minute kommt Kapitän Marius Nolte nach sechs Monaten Verletzungspause zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison und zeigt direkt seine alten Qualitäten: Einsatz, Kampf und Leadership.  Vor allem die Frankfurter Defensive stabilisiert sich zunehmend und so gelingt es mit einer Aufstellung, die man getrost als „Groß und Deutsch“, bezeichnen kann (Max Merz, Konstantin Klein, Danilo Barthel, Johannes Voigtmann und Dane Watts), bis kurz vor Halbzeit auf 28:30 zu verkürzen. Der vierte Dreier von Ludwigsburgs Adam Waleskowski stellt den Halbzeitstand von 28:33 her.

Auch das dritte Viertel bleibt sehr intensiv, keine Mannschaft kann sich absetzen. Vor allem die jungen Deutschen um Max Merz übernehmen viel Verantwortung und bekommen das Vertrauen von FRAPORT SKYLINERS Headcoach Gordon Herbert. Nach einem Dreier von Quantez Robertson und zwei erfolgreichen Freiwürfen von Konstantin Klein verkürzt die unermüdlich kämpfende Frankfurter Mannschaft auf 40:41 (26.), gleicht kurze Zeit später zum 43:43 aus (27.) und geht durch Ramon Galloway mit 47:45 in Führung. Nach technischen Fouls auf beiden Seiten geht es mit einem 48:49-Rückstand in die letzte Viertelpause.

Das vierte Viertel wird von Anfang bis Ende zum absoluten Thriller. Die FRAPORT SKYLINERS erspielen sich dank starkem Teamspiel und guter Defensive zum Ende des Spiels eine 66:58 Führung (38.). Doch die Gastgeber stecken nicht auf und verkürzen Punkt um Punkt. Am Ende ist es eine Freiwurforgie. Mit nur noch fünf Sekunden auf der Uhr zieht sich Quantez Robertson ein unsportliches Foul zu und ermöglicht Ludwigsburg, nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Ramon Galloway zum Stand von 76:72, zwei Freiwürfe (Coby trifft einen zum 76:73) und einen Bonusangriff. Nach einem weiteren Foul an Coby Karl vergibt dieser den zweiten Freiwurf absichtlich (76:74), Waleskowski greift sich irgendwie den Rebound, legt den Ball in den Korb 76:76, wird gefoult und trifft den siegbringenden Freiwurf für sein Team – 76:77.

Stimmen zum Spiel

Trainer Gordon Herbert: „Ich denke nach dem 1. Viertel haben wir sehr ordentlich gespielt und uns die Führung im letzten Viertel hart erarbeitet. In der Schlussphase haben wir dann allerdings den Fokus verloren und einige entscheidende Fehler gemacht. Das verlorene Box-Out am Ende hat uns natürlich sehr wehgetan.

Max Merz: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, wir hatten uns viel vorgenommen und auch ein gutes Spiel gezeigt. Die Niederlage mit einem Punkt ist dann natürlich umso bitterer. Das Trainingslager hat uns sehr gut getan, wir müssen aber weiter an unserem Spiel arbeiten und nächste Woche mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen. Wir haben in jedem Fall heute Schritte in die richtige Richtung gemacht.“

Konstantin Klein: „Wir haben heute super als Team gespielt und gekämpft und hätten heute auch den Sieg verdient gehabt. Die letzten Aktionen sind dann leider nicht nach unserem Geschmack gelaufen. Es war aber gut, dass Marius wieder dabei war. Er hat viele Minuten gespielt und viel mit uns geredet und uns ständig gepusht. Marius bringt enorm viel Erfahrung bei uns rein.“

Johannes Voigtmann: „Diese Niederlage ist super ärgerlich. Das Unsportliche Foul und dann der Offensiv-Rebound und das Foul gehen auf meine Kappe. Wir haben gut gekämpft und  hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Das ist nun sehr ärgerlich aber wir können aus solchen Spielen nur lernen, dürfen den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken und müssen jetzt in den nächsten Spielen genauso intensiv zu Werke gehen wie heute, die Stimmung unserer Fans mitnehmen und sie und uns belohnen.“