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Letztes Spiel: 82:90 Sa 07.03. in Gießen Bericht

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Mit Vollgas in Richtung Korb - Quantez Robertson

„Yes, I can“ – Quantez Robertson im Gespräch

Es gibt Spieler in der Beko BBL die es schaffen, durch ihre Spielweise die gesamte Halle zu elektrisieren, unabhängig ob man Fan seiner Mannschaft ist oder nicht. Quantez Robertson von den FRAPORT SKYLINERS ist solch ein Spieler, insbesondere weil er in der Lage ist, die Zeit scheinbar schneller oder auch langsamer vergehen zu lassen. Diese Eindrücke entstehen immer dann, wenn er in atemberaubender Geschwindigkeit den Schnellangriff läuft oder scheinbar in der Luft zu stehen scheint, wenn er Rebounds von der oberen Brettkante pflückt oder gefühlt schwerelos in Richtung Korb fliegt, um einen Dunking durch den Ring zu drücken.

Im Gespräch redet der Publikumsliebling, der auch in der No linkhandler TypoScript configuration found for key tt_news.., über die Quellen seiner Energie, das Geheimnis seiner Sprungkraft und beantwortet Fragen der Facebook-Gemeinde der FRAPORT SKYLINERS.

Zum Profil von Quantez Robertson

Hey Tez, nachdem du in einigen Spielen durchspielen musstest, stellt sich zwangsläufig die Frage „Wie geht’s den Beinen“?


Den Beinen geht es gut (grinst). Ich musste auch am College des Öfteren durchspielen und bin es also gewohnt, Spiele durchzuspielen. Die Spiele in dieser Saison waren also nicht so schlimm für mich.

Könntest du auch 50 Minuten durchspielen?

Wenn es nötig sein sollte, um zu gewinnen: Yes, I can! Ich glaube, dass ich so viele Minuten spielen kann, wie es der Trainer von mir verlangt.

Auch wenn du durchspielst, gibst du immer Vollgas  und spielst mit viel Energie. Wo kommt diese Power her?

Da gibt es kein Geheimnis. Es ist einfach die Liebe zum Spiel. Ich liebe es zu spielen, dass erlaubt es mir jedes Mal mit voller Energie zu spielen und für die Fans und den Sieg des Teams zu kämpfen.

Gerade am Sonntag gegen Würzburg wird deine Energie benötigt. Würzburg spielt ja ebenfalls sehr agil und beweglich. Kommt dir das entgegen?

Naja, unser Ziel muss es ja sein, unser Tempo zu spielen und das Tempo von Würzburg nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wenn uns das gelingt und wir ihre Guards nicht ins Rennen kommen lassen, dann stehen unsere Chancen nicht schlecht für einen Auswärtssieg.

Hat man als Linkshänder eigentlich einen Vorteil gegenüber dem Verteidiger?


Viele Leute meinen immer, dass Linkshänder einen Vorteil haben. Aber ich kann das nicht bestätigen. Der einzige Unterschied ist, dass Linkshänder mit der anderen Hand werfen. Von daher denke ich nicht, dass es ein Vorteil ist.

Mit Devin und Jacob sind zwei neue Spieler im Team. Wie machen sich die beiden bislang?

Sie machen sich gut. Devin hat ja noch nicht so viel gespielt, hängt sich im Training aber voll rein, lernt die Systeme und passt sich unserem Stil sehr schnell an. Jacob macht einen guten Job gegen die großen Flügel in der Liga. Er ist sehr schnell und konnte sich ebenfalls sehr schnell ins Team integrieren.

Wir haben unserer Facebook-Gemeinde die Möglichkeit gegeben, Fragen an dich zu stellen. Eine der ersten war, was für Musik du hörst? Kannst du vielleicht was was empfehlen?

Ich höre viel Rap-Musik. Seit dieser Saison habe ich die Alben von Fabulous, Young Jeezy oder Rick Ross durchgehört. Vor den Spielen höre ich auch immer Musik und habe mir eine eigene Playlist zusammengestellt, die mich in Basketball-Stimmung versetzt. Die Songs gehen richtig vorwärts.

Wenn du die Gelegenheit hättest, mit einer bekannten Persönlichkeit essen zu gehen, wer wäre das? Und was würdet ihr essen?

Das wäre wahrscheinlich ein Schauspieler oder Komödiant. Vielleicht Jamie Foxx oder Kevin Hart. Die sind super lustig und ich alber´ ja auch gerne mal rum. Ich glaube wir würden uns gut verstehen und eine gute Zeit haben. Was ich essen würde? Hmm, da die beiden ja vermutlich für das Essen zahlen, würde ich mir ein richtig saftiges Steak mit leckeren Beilagen bestellen.

Hast du ein Lieblingsteam oder einen Lieblingssportler in der NBA?

Mein Lieblingsspieler ist Kevin Garnett. Ich mochte die Minnesota Timberwolves als er da spielte. Nach seinem Wechsel nach Boston wurde ich natürlich zum Celtic-Fan. Mich beeindrucken seine Präsenz auf dem Feld, seine Intensität mit der er spielt und ich versuche mit der gleichen Energie zu spielen. Wenn er mal aufhört zu spielen, dann suche ich mir ein neues Team, aber so lange stehe ich auf die Celtics.

Schaust du dir den Superbowl (American Football) an?


Ja klar! In den letzten beiden Jahren haben wir das Spiel immer mit dem Team geschaut. Das machen wir bestimmt auch dieses Jahr wieder. Baltimore könnte durchaus ins Finale kommen und Green Bay auch. Die beiden spielen sehr tough. Wenn Green Bay aufdreht, dann gibt es nicht viele Mannschaften die mithalten können.

Du warst auf dem Motiv einer Anzeigenkampagne. Wie ist es, sich selbst auf riesigen Plakaten zu sehen?

Als ich gefragt wurde, war ich sehr überrascht. Ich bin erst in meiner dritten Saison hier und dann für so eine große Kampagne auf das Poster zu kommen, die am Flughafen und überall aushingen, dass war schon eine richtig große Ehre.

Deine Sprungkraft ist natürlich immer ein Thema. Wie trainierst du oder ist alles natürliches Talent?

Harte Arbeit ist eigentlich das einzige Geheimnis. Ich konnte nicht immer so springen. In der High School oder am College musste ich extrem viel trainieren und mich fit halten. Gerade auf dem College habe ich erfahren, was harte Arbeit im Kraftraum bedeutet. Das war schon anders als auf der High School. Das Krafttraining hat dem ganzen Team geholfen, wir hatten einige Guards die richtig hoch springen konnten.

Du bist nicht beim Dunk-Contest dabei. Was sind die Gründe dafür?

Vielleicht bin ich nächstes Jahr mit ein paar neuen Dunks im Gepäck dabei. Dieses Jahr bin ich nicht dabei, denn mir sind keine richtig kreativen Dunks eingefallen, die ich dann richtig trainieren konnte. Bis nächstes Jahr mache ich mir Gedanken und vielleicht habe ich dann ja die Chance auch zu gewinnen.

Wann sehen wir wieder mal einen Alley-Oop von dir im Spiel?


Diese Saison gab es noch nicht so viele Möglichkeiten für einen Alley-Oop. Justin hat ein paar Mal im Training perfekte Pässe geworfen, aber er ist ja momentan nicht mit dabei. Ich bin mir sicher, dass er die auch im Spiel passen würde. Wann immer der Ball gut vorgelegt wird, versuche ich ihn zu dunken (grinst). Wer weiß…

Du bist in deiner dritten Saison in Frankfurt und wirst auch nächstes Spielzeit hier spielen. Ist dir die Stadt langsam ans Herz gewachsen?

Klar gefällt mir Frankfurt. Es gibt immer noch Plätze und Orte die ich noch nicht gesehen habe, aber noch sehen möchte. Ja, Frankfurt ist schon so etwas wie meine zweite oder dritte Heimat. Schließlich bin ich ja auch rund acht, neun Monate im Jahr hier.

Würdest du bei einem Fastbreak auch mal versuchen, einen 360er oder Windmill zu stopfen?

Vielleicht probiere ich das mal aus. Es hängt immer vom Spielstand und der Spielzeit ab. Eigentlich wollte ich bei dem Fastbreak im Spiel gegen Ludwigsburg einen speziellen Dunk machen. Aber dann hat der Rhythmus nicht ganz gepasst und ich wollte lieber nur die Punkte machen.

Was können die Fans noch tun, um das Team noch mehr zu unterstützen?


Was die Fans jetzt schon tun ist toll. Sie kommen in die Halle, feuern uns an, stehen hinter uns auch wenn wir verlieren. Das ist das Wichtigste und Beste was sie machen können.

Das nächste Mal stehen Quantez Robertson und die FRAPORT SKYLINERS beim Hessenderby am Freitag, den 20. Januar um 19:30 Uhr auf dem heimischen Parkett der Fraport Arena. Wer dabei sein möchte, wenn es vielleicht den nächsten Alley-Oop von Quantez Robertson gibt, der sollte kann Karten für das Spiel über die Geschäftsstelle (Tel: 069-928 876 19, Mail an: ticket@skyliners.de), die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket oder zum selber ausdrucken unter www.fraport-skyliners.de/tickets/printhome/ erhalten.

Vorher steht das Team beim Auswärtsspiel in Würzburg auf dem Feld (Sonntag, 15. Januar um 17 Uhr.