Zum Hauptinhalt springen
Letztes Spiel: 89:76 Sa 21.01. in Chemnitz Bericht
Letztes Spiel: 97:93 So 29.01. vs Hamburg Bericht
Heimspiel: Mi 01.02. 19:00 Uhr vs Heidelberg Tickets kaufen
Auswärts: So 05.02. 15:00 Uhr in Ludwigsburg

Wucherer schießt Frankfurt ins Cup-Finale

(Quelle: Sport1)

Aus der Traum vom zweiten Pokal-Erfolg in Folge für HERZOGtel Trier: Im ersten Halbfinalspiel des Top4-Turniers musste sich die Mannschaft von Trainer Don Beck mit 75:68 (29:30) den Opel Skyliners geschlagen geben.

Damit ist der Erstplatzierte der s.Oliver BBL die erste Mannschaft, die sich für das Finale am Sonntag (ab 14.45 Uhr, live in DSF) qualifiziert hat und kann zum zweiten Mal (nach 2000) den Cup an den Main holen. Im zweiten Halbfinale trifft ALBA Berlin auf die EWE Baskets Oldenburg.

In einem über die meiste Zeit völlig ausgeglichenen Spiel vergaben die Moselstädter erst in der Schlussphase ihre Chance auf die Finalteilnahme, als Denis Wucherer die Frankfurter auf die Siegerstraße brachte.

Respekt vor dem "Angstgegner"

Nachdem Trier zum 66:66 ausgeglichen hatte, leitete Wucherer einen 9:2-Lauf seines Teams ein und erzielte davon sieben Punkte zum Sieg der Mannschaft von All-Star-Trainer Gordon Herbert, die sich in der s.Oliver-BBL-Saison zweimal Trier hatte geschlagen geben müssen.

Und ein wenig Respekt vor dem "Angstgegner" war den Skyliners zu Spielbeginn tatsächlich anzumerken, als die abstiegsgefährdeten Trierer kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts kurzzeitig schon einmal auf sechs Punkte davonzogen.

Die Moselstädter spielten befreit auf und lagen nach den ersten zehn Minuten mit immer noch mit 22:20 in Führung.

Schwaches zweites Viertel

Das zweite Viertel ließ zunächst an Qualität zu wünschen übrig. Nach fünf gespielten Minuten hatte sich der Spielstand nur um einen Punkt verändert. Ansonsten produzierten beiden Kontrahenten nur Fehlwürfe. Wenigstens blieb das Spiel danach spannend, als die Führung bis zur Halbzeit praktisch mit jedem Angriff wechselte.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich zunächst keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Erst nachdem Trier zwischenzeitig kurz auf fünf Zähler davon gezogen war, wachten die Skyliners auf und zogen zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Viertels auf 50:46 in Front.

Wucherers großer Auftritt

Beim Spielstand von 52:50 für Frankfurt begann das entscheidende Schlussviertel. Die Hessen konnten ihre knappe Führung zunächst auf acht Punkte ausbauen.

Doch Sean Jackson hielt Trier mit zwei Dreipunktwürfen weiter auf Tuchfühlung mit den Favoriten, und Carl Brown glich beim Spielstand von 66:66 aus.

Dann kam der große Auftritt von Denis Wucherer.

Beste Werfer:

Frankfurt: Wucherer (19), Roller (15), Austin (14).

Trier: Brown (15), Jackson (15), Roschnafsky (11), Lightfoot (11), Shields (10).