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„Wollten unbedingt für AJ gewinnen“

Vor 4540 Zuschauen, die zu Ehren von AJ Moye fast allesamt die Zahl 40 am Leib, auf der Kleidung oder im Gesicht tragen, spielen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS 79:76 gegen die WALTER Tigers Tübingen. Mit dem Ausfall von Roger Powell, der sich gegen Maccabi Haifa einen Kreuzbandanriss zuzog, gab es vor dem Spiel weitere schlechte Nachrichten für die Mannschaft von Gordon Herbert.

Quantez für AJ in der ersten Fünf

Den besseren Start in die Partie erwischen die WALTER Tigers Tübingen. Mit einem 6:0-Lauf in den ersten zwei Minuten eröffnen sie das Match – Headcoach Gordon Herbert reagiert sofort mit der Auszeit. Tübingen versucht, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einer Zonenverteidigung zu überraschen, doch DaShaun Wood kontert direkt mit einem erfolgreichen Dreier.

Fulminante Aufholjagd

Es läuft nun besser für die Mannschaft um Joe Dabbert. Dieser spielt in der Anfangsphase groß auf und arbeitet vorne wie hinten sehr erfolgreich. Vier Punkte und drei Rebounds kann er zu diesem Zeitpunkt (6. Minute) für sich verbuchen. Aber auch der Rest des Teams spielt mit dem Herzen am rechten Fleck, und nach einem spektakulären Fastbreak-Dunk von Quantez Robertson steht es 13:12 (8.) für das Team aus Frankfurt. Ein Schlussspurt mit Dreiern von Jimmy McKinney und Quantez Robertson stellt das 21:17 zum Viertelende her.

Mit frischem Wind

Gordon Herbert lässt früh die junge Garde auf das Parkett der Ballsporthalle. Carl Lindbom und Fabian Franke sammeln Minuten in der Beko BBL und zeigen nur wenig Respekt vor den Gegnern aus Tübingen. Dennoch kann Tübingen das Spiel knapp halten, so dass es in der 14. Spielminute 24:24 steht.

Small Ball

Beide Teams legen nun eine Schippe drauf. Vor allem von jenseits der Dreierlinie schaffen es beide Mannschaften, immer mehr Akzente zu setzen. Dominik Bahiense de Mello und Jimmy McKinney holen mit zwei schnellen Dreiern die Führung wieder zum Team der DEUTSCHE BANK SKYLINERS – 33:31 (17.). Gordon Herbert lässt nun „Small Ball“ spielen. Mit Marius Nolte steht nur ein Mann über zwei Metern auf dem Platz. Doch die Partie bleibt offen. Mit 39:37 geht es in die Halbzeitpause.

Immer mehr Kampf

Mit einer großen Portion Selbstvertrauen starten die Gastgeber in die zweiten 20 Minuten. Als DaShaun Wood einen Dreier zum 44:39 verwandelt (23.), beträgt der Frankfurter Vorsprung zum ersten Mal fünf Punkte. Kurz darauf erhöht Quantez Robertson per Korbleger sogar auf 46:40, ehe die Gäste dank Freiwürfen von Aufbauspieler Branislav Ratkovica wieder auf 50:48 (26.) verkürzt. Ohne Frage, beide Teams schenken sich nichts – eine ganz enge, umkämpfte und spannende Partie.

Tübingen in Front

Als auf beiden Seiten plötzlich nichts mehr gelingen will, ist es der frühere Nationalspieler Johannes Herber, der die Gäste per Dreier zum 51:53 in Front bringt (29.). Dagegen haben die Frankfurter in dieser Phase überhaupt kein Wurfglück, was die Tübinger ausnutzen und sich ein Stück weit auf 53:57 absetzen. Zum Ende des Viertels netzt Jimmy McKinney per Korbleger zum 55:57 ein.

DaShaun Wood, übernehmen Sie!

Zu Beginn des Schlussabschnittes nimmt DaShaun Wood das Heft in die Hand und treibt seine Mannschaft nach vorne. Mit einem Korbleger und Freiwurf bringt er sein Team wieder auf 58:59 (32.) heran, ehe bei Tübingen zwei erfolgreiche Distanzwürfe sitzen – 58:64 (33.). DaShaun Wood bleibt aber kaum zu stoppen und verkürzt vor allem von der Freiwurflinie auf 62:64 (34.). Als Jimmy McKinney die Frankfurter Führung erobert, reagiert Tübingens Trainer Igor Perovic mit der Auszeit.

Spannung pur – Krimi an der Freiwurflinie

Der Spielfluss gerät nun ins Stocken. Es fallen nur noch wenige Punkte und beide Mannschaften zeigen ihre Kämpferfähigkeiten. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bewahren hauptsächlich über ihre gute Freiwurfquote (78,9 Prozent) eine knappe 68:66 Führung (37.).  Nach dem Ausgleich durch zwei Freiwürfe von Branislav Ratkovica kann die Tübinger Verteidigung DaShaun Wood beim Fastbreak nicht stoppen, und durch einen erfolgreichen Freiwurf sind die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder mit 71:68 (39.) in Front. Nach zwei vergebenen Freiwürfen von Tübingens Chris Oliver steht Dominik Bahiense de Mello an der Linie und kann einen von zwei versenken – 74:72 (40.). Doch Ratkovica kann per Korbleger und Extrafreiwurf erneut verkürzen (74:73 – 40.). Ein Tipp-In von Joe Dabbert nach einem vergebenen Freiwurf von Jimmy McKinney lässt die Ballsporthalle explodieren – 77:73 (40.). Doch Tübingens Johannes Herber versenkt den blitzschnellen Dreier zum 77:76. Zwei erfolgreiche Freiwürfe von DaShaun Wood stellen den Endstand von 79:76 her.

Stimmen zum Spiel

„Diesen Erfolg widmen wir AJ voll und ganz. Er ist ein Spieler mit großartiger Einstellung – ich kenne keinen anderen Spieler, der härter arbeitet als er. Keine Frage, AJ ist ein richtiges Vorbild, weshalb wir unbedingt für ihn gewinnen wollten“, sagte DaShaun Wood, der mit 34 Punkten der alles überragende Mann auf dem Spielfeld gewesen ist. Derweil betonte Quantez Robertson, „dass wir trotz dieses Schocks mit sehr viel Energie aufgetreten sind. Wir waren aggressiv von Anfang bis Ende, so dass wir niemals den Fokus verloren haben und auch am Ende konzentriert geblieben sind.“