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Chris Moss versenkt den entscheidenden Wurf zum Sieg!

"Wir wussten, dass er den Ball versenken kann!"

Die rund 50 mitgereisten Skybembels und Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (gefühlte 150, von der Lautstärke eher 250) sahen eine extrem spannende Begegnung ihrer Mannschaft gegen die Gloria GIANTS Düsseldorf. Am Ende war es Chris Moss, der mit einem Halbdistanzwurf in der letzten Sekunde das Spiel für seine Mannschaft entscheiden konnte. Mit 68:66 gewinnt die Mannschaft aus Frankfurt die Partie.

Das Video bei Youtube - http://www.youtube.com/watch?v=GOw2dW2P2K8

Ganz in Weiß

Da auch das Düsseldorfer Team in blauen Trikots aufläuft, lieferte diese Partie eine der seltenen Gelegenheiten, in denen Teambetreuer SID die weißen Trikots aus der Mannschaftstasche ziehen konnte. Die ersten Punkte für die Frankfurter erzielt Jimmy McKinney per Dreier – 2:3 (2. Minute). Doch einige leichte Ballverluste auf Seiten der DEUTSCHE BANK SKYLINERS führen dazu, dass man zunächst in Rückstand gerät. Über aggressive Verteidigung und flinke Beine legt die Mannschaft angetrieben von DaShaun Wood aber einen kleinen Zwischenspurt hin und erobert durch zwei Fastbreakkorbleger von Kimmo Muurinen die Führung zurück – 6:7 (5.).

Frankfurter Highlights – Düsseldorfer Lauf

Gut eingebunden in das Spiel der Mannschaft zeigt sich Neuzugang Chris Moss in seiner zweiten Partie. Hinten verteidigt er sehr gut gegen Düsseldorfs Aktivposten Ransford Brempong und vorne zeigt er uneigennütziges Passspiel. Das erste spektakuläre Highlight der Partie liefert wer sonst außer Überflieger Quantez Robertson. Zusammen mit DaShaun Wood überrennt er die Düsseldorfer Reihen und lässt sich vom wieselflinken Aufbauspieler den Ball Dunk-gerecht in die Luft legen und schon rappelt es in der Korbanlage – 7:9 (7.). Doch auch Düsseldorf kann über das schnelle Spiel zu punkten kommen und mit einem Korbleger von Brempong mit 14:9 in Führung gehen. Mit der Schlusssirene legt Steven Wright den Dreier in die Korbanlage und baut die Düsseldorfer Führung auf 17:9 aus.

12:2 Lauf dank guter Verteidigung

Auch im zweiten Viertel ist es zunächst die Düsseldorfer Mannschaft die den besseren Start erwischt. Beim Stand von 22:9 (12.) für die Heimmannschaft muss Headcoach Gordon Herbert mit der Auszeit reagieren und die Marschroute seiner Mannschaft neu festlegen. Doch auch in den anschließenden Minuten will es bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS noch nicht recht laufen. Bislang bildet das Duo DaShaun Wood und Chris Moss ein wenig die Ausnahme. Über schönes Blocken und Abrollen können die beiden immer wieder Lücken in der Düsseldorfer Verteidigung schaffen. Nach daraus resultierenden Punkten zum Zwischenstand von 26:13 (14.) reagiert Murat Didin seinerseits mit einer taktischen Pause. Doch es ist Jimmy McKinney der mit seinem zweiten und dritten Dreier den Rückstand verkürzt – 26:19 (16.).

Punkt um Punkt

Auf einmal scheint der Knoten geplatzt zu sein. Erst legt Kimmo Muurinen per Korbleger nach und gleich danach wird hinten gut gearbeitet, der Ball geklaut und vorne durch einen Korbleger plus Foul von DaShaun Wood versenkt – 28:23 (17.). Nach der Düsseldorfer Auszeit gestaltet sich die Partie offen. Beide Teams versenken schwierige Würfe und legen auch in der Verteidigung an Intensität zu. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen und seinen Punkten fünf und sechs legt Chris Moss nach – 33:27 (19.). Bei Düsseldorf sind es vor allem Steven Wright (bis hierhin 15 Punkte) und DeAndre Haynes (zehn) die das Spiel machen. Die Antwort kommt in Form eines erfolgreichen Dreiers von DaShaun Wood zum 34:30 (20.). Dem quirligen Aufbauspieler gelingen in der ersten Halbzeit bereits starke sechs Assists und einige Balleroberungen in der Verteidigung. Der letzte Korberfolg des zweiten Viertels von Chris Moss kommt leider wenige Sekundenbruchteile zu spät. Es wäre der Ausgleich gewesen. So geht es mit zwei Punkten Rückstand in die Halbzeitpause – 34:32.

Führungswechsel durch 6:0 Lauf

Mit einem Dreier eröffnet DaShaun Wood die zweite Halbzeit. Headcoach Gordon Herbert scheint mal wieder die exakt richtigen Worte gefunden zu haben. Mit deutlich gestiegener Intensität und Feuer drehen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zu Beginn des dritten Viertels weiter auf. Dominik Bahiense de Mello klaut den Ball und kann den unbehinderten SlamDunk im Korb versenken. Jedem Ball wird hinterhergejagt, die Rebounds geMAINsam erarbeitet und vorne schnell gespielt. Beim Stand von 34:41 (23.) muss Düsseldorf die Auszeit nehmen. Das Spiel wird danach auch von Düsseldorf intensiver geführt, so dass sie nun ihrerseits Punkt um Punkt wieder herankommen. Doch es ist Quantez Robertson der dank seiner Athletik den schwierigen Korbleger mit Foul verwandeln kann. Der anschließende Freiwurf sitzt ebenfalls – 42:46 (26.).

DaShaun „Unstoppable “ Wood

Mit einem Dreier von Khartchenkov gelingt Düsseldorf der Ausgleich – 46:46 (27.). Es scheint, als hätte DaShaun Wood dies persönlich genommen. Mit vier Punkten in Folge stellt er wieder die Führung für sein Team her. Hilfe erhält er dabei in dieser Phase besonders von Quantez Robertson. Neun Punkte und acht Rebounds sammelt der Hobbyflieger ohne Fluglizenz bis zu diesem Zeitpunkt schon ein. Doch nicht zu stoppen bleibt DaShaun Wood. Scheinbar jeder Wurf der in der Schlussphase des dritten Viertels seine Hände verlässt, findet seinen Weg in den Düsseldorfer Korb – 49:52 (29.). Mit einem wilden Dreier aus der Ecke sorgt DeAndre Haynes für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch mit einem verwandelten Freiwurf sorgt Quantez Robertson für die Führung vor dem Schlussabschnitt – 52:53.

Spannender Auftakt ins Schlussviertel

Das vierte Viertel beginnt gut für die Düsseldorfer Mannschaft. Mit einem Zwischenspurt erobern sie die Führung zurück – 57:53 (33.). Nach einem Halbdistanztreffer von Brempong nimmt Headcoach Gordon Herbert die Auszeit. Gut zugehört hat wohl Jimmy McKinney. Sein Dreier verkürzt auf 59:56 (33.). Wie schnell ist eigentlich DaShaun Wood? Mit seinem unglaublichen Antritt zieht er an seinem chancenlosen Verteidiger vorbei und findet Marius Nolte völlig frei unter dem Korb für zwei weitere Punkte – 61:60 (35.). Im nächsten Antritt lässt er erneut seinen Gegenspieler mit einem überraschenden Tempowechsel stehen und kann punkten – 63:62 (36.).

Die Schlusssekunden – mehr Spannung geht nicht

Mit einer erneuten Auszeit versucht sich die Mannschaft der DEUTSCHE BANK SKYLINERS noch einmal auf die letzten beiden Spielminuten einzuschwören. 66:64 liegen sie zu diesem Zeitpunkt hinten. Zwar funktioniert der durchgesprochene Spielzug gut, doch der Ball will nicht durch die Reuse rutschen. Aber auch Düsseldorf kann keinen Treffer erzielen. Mit einem Hakenwurf sorgt Roger Powell für den Ausgleich – 66 Punkte haben beide Teams und noch 30 Sekunden zu spielen. Beide Trainer nehmen keine Auszeit.

Der beste Aufbauspieler der Liga

DaShaun Wood hat den Ball in seinen Händen und lässt die Zeit runterlaufen. Als nur noch fünf Sekunden auf der Anzeige stehen, tanzt er seinen Gegner aus und zieht Richtung Zone. Doch Düsseldorf steht gut und versperrt ihm mit den Weg. Aber DaShaun Wood wäre nicht der beste Aufbauspieler der Liga wenn er nicht auch in einer solchen Situation eine Lösung finden würde. Mit sicherem Pass findet er Chris Moss in der rechten Ecke. Als der Ball butterweich durch den Ring „swished“, kennen 50 mitgereiste Skybembels kein Halten mehr. So emotional hat man auch DaShaun Wood nach einem Sieg bislang noch nicht gesehen. Mit hochgereckter Faust läuft er quer über das gesamte Parkett als allererstes zu den Fans und feiert mit ihnen den schwierigen Auswärtssieg.

Stimmen zum Spiel

„Wiederholung“, ist so ziemlich das Einzige was Chris Moss auf die Frage antwortet, was ihm bei seinem letzten Wurf durch den Kopf gegangen ist. Damit meint er wohl die zahlreichen und intensiven Trainingsstunden und zig hundert Würfe, die er in den letzten zwei Wochen in Basketball City mit Assistant Coach Klaus Perwas absolviert hat. Emotionaler zeigt sich da schon Marius Nolte. „Das war genial. So gut kennen wir Chris ja noch gar nicht, da weiß man gar nicht, dass er so ein Ding derart eiskalt versenken kann. Ich glaube, er war selbst total überrascht, als wir ihn so herzlich umarmt und gemeinsam gejubelt haben“, grinst er. „Ein Wurf aus knapp drei Metern, völlig freistehend für Chris? Wir wussten, dass er den versenken kann. Wenn es wieder mal drauf ankommen würde, gebe ich ihm den Ball in der Position natürlich wieder!“, erklärt DaShaun Wood abschließend und schlendert breit grinsend zum Mannschaftsbus.

Nächste Heimspiele

Nachdem es am 5. Februar (17 Uhr) in der Ballsporthalle zum Showdown gegen die Brose Baskets kommt, heißt es volle Konzentration auf die Pokalqualifikation gegen die Telekom Baskets Bonn. Am Mittwoch, 9. Februar um 18:30 Uhr, gilt es sich für die Pokalendrunde in Bamberg zu qualifizieren. Karten sind noch über die Geschäftsstelle der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (Tel.: 069 - 92 88 76 19; E-Mail: ticket@skyliners.de) oder die bekannten Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket zu erhalten.