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Jordan Theodore

Vertrauen ist der erste Schritt zum Erfolg

Mit einem schnellen ersten Schritt zieht der Spieler an seinem Gegenüber vorbei, den Körper zwischen Ball und Gegenspieler gestemmt. Die orangene Kugel rutscht durch die Reuse, die Arena bebt! Jordan Theodore kann die Fans elektrisieren und für ordentlich Stimmung sorgen. Mit dem neuen Point Guard hat sich das Aufbauspiel der FRAPORT SKYLINERS verändert: Es wird noch schneller, eine Spur verrückter – und möglicherweise auch spektakulärer.

Der Neuzugang, der vom französischen Club in Bourg-en-Bresse kam, überzeugt die Fans mit seiner kämpferischen Einstellung sowie dem regelmäßigen energischen Antritt zum Korb. Der unbändige Hunger nach Erfolg zeichnet ihn aus – das zeichnet den 1,82m großen US-Amerikaner mit der Trikotnummer 25 aus.

Weise Entscheidung

Seine allein erziehende Mutter fasste vor vielen Jahren einen weisen Entschluss, in dem sie Jordan ein Leben fernab der Straße ermöglichte und in auf die Paterson Catholic High School, New Jersey schickte. "Es war echt wichtig, ich brauchte damals wesentlich mehr Disziplin, um mich von all den negativen Einflüssen fernhalten zu können", zeigte sich Theodore schon vor mehreren Jahren gegenüber dem amerikanischen Sportsender ESPN sehr dankbar, "meine Mutter hat damals mein Leben verändert, als sie mich nach Paterson schickte. Dort wurde mir beigebracht, mich immer diszipliniert und hart arbeitend vorzubereiten. Im Klassenraum, wie auch auf dem Parkett."

In seinen letzten zwei Jahren spielte er auf der katholischen Schule groß auf und konnte sich so einen Namen bei diversen nationalen Colleges machen. Er wählte schließlich die Seton Hall University aus und schloss sich damit dem Basketballteam der Pirates an, einer Division-1-Mannschaft der NCAA. Doch Bobby Gonzalez, der Trainer der ihn unbedingt haben wollte, wurde kurz nach seinem Wechsel entlassen und Theodore hatte Probleme unter der Führung des Nachfolgers Kevin Willard. Zu Beginn hat er nicht das Vertrauen des Trainers gespürt, was sich in seinen Leistungen widerspiegelte: "Es war schwer im ersten Jahr. Ich musste die Systeme lernen und das Team führen. Immer wenn ich Systeme angesagt hatte, hat der Coach sie wieder geändert. Ich wusste nicht was er von mir wollte. Ich wusste aber, was Bobby von mir verlangt hatte."

Vertrauen ändert alles

Während der Off-Season hatten der Spieler und der Trainer mehrere Gespräche, die das Vertrauen zueinander festigten. Ab diesem Zeitpunkt spielte Jordan groß auf und agierte für seine Mannschaft als absoluter Leader. "Nach unseren Gesprächen dachte ich, ich wäre er. Auf dem Platz sind er und ich eins, da wir beide voneinander wissen, was der andere denkt. Und nun weiß ich auch genau, was er von mir verlangt, wenn ich auf dem Platz stehe." Die Unterstützung des Trainers zahlte er in seinem Senior-Jahr mit starken 16 Punkten, 6,6 Assists sowie 3,1 Rebounds in 34 Spielen zurück.

Nach seiner College-Karriere wechselte der Aufbauspieler nach Europa und ging ab 2012 für zwei Spielzeiten in die Türkei zu Antalya BSB und Mersin BSB. Zwischendurch spielte er im Sommer für Mets de Guaynabo in Puerto Rico um sich fit zu halten. 2014 zog es ihn in die französische erste Liga, in der er als Starter für Bourg-en-Bresse 13.1 Punkten, 6.2 Assists, 3.6 Rebounds und 1.3 Steals auflegen konnte.

"Mainhattan" übergibt die Schlüssel

Seit dieser Saison zieht der Point Guard nun die Fäden bei den FRAPORT SKYLINERS. Der wichtigste Grund für den Wechsel nach "Mainhattan" ist für Theodore auch schnell gefunden: "Gordon Herbert. Ich habe so viel Gutes über ihn gehört, dass ich unbedingt unter ihm spielen wollte. Er überlässt mir den Ball und lässt mich machen, entwickelt mich im Training aber immer und immer weiter." Eine gute Kombination, wenn man die Vergleiche aus Jordans Vergangenheit hinzunimmt. Eine Kombination die immer dann gut funktionierte, wenn der 25-Jährige das Vertrauen des Trainers spüren konnte. So wie hier in Frankfurt.



"Auch hier in Frankfurt werde ich wieder tun, was der Coach von mir verlangt und was gerade gebraucht wird. Werden Punkte gebraucht, score ich. Haben meine Mitspieler Probleme, dann versuche ich sie besser einzubeziehen", antwortete Jordan auf die Frage, wie er seine Spielart beschreiben würde. Mehr Spielzeit zusammen mit seinen Teamkameraden sollte helfen, dass Mannschaftsgebilde weiter zu stärken. Gepaart mit dem Vertrauen des Trainers, der Genesung und raschen Integration der Verletzten sowie den Basketballfertigkeiten eines Jordan Theodores sind alle Zutaten vorhanden, um eine tolle Saison 2015/16 erleben zu können.

Erster Vorgeschmack

Einen kleinen Vorgeschmack auf Jordans Fähigkeiten bekamen die Fans der FRAPORT SKYLINERS, als es gegen den Ligakonkurrenten aus Göttingen ging. Nach knapp 35 Minuten Spielzeit attestierten die finalen Statistiken ein nahezu perfektes Spiel: 28 Punkte (76,9 Prozent aus dem Feld), zehn Assists, 5 Steals und kein einziger Ballverlust. Mit diesem Spiel hat er nicht nur ligaweit für Aufsehen gesorgt, sondern dem Spieltag auch seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Mit einem Jordan Theodore in Bestform wird es für die Gegner ganz schwer, gegen die FRAPORT SKYLINERS erfolgreich zu bestehen – das Spiel gegen die BG Göttingen ist Beweis genug. Fortsetzung folgt...

Nächste Heimspiele

Gegen Novo Mesto und München werden Jordan und die FRAPORT SKYLINERS als nächster vor heimischer Kulisse antreten. Nach dem Auswärtsspiel in Hagen am Samstag, den 31. Oktober um 18:30 Uhr, kommt es am Dienstag, den 3. November zum zweiten FIBA Europe Cup Heimspiel. Gegner ist das slowenische Team aus Novo Mesto, Sprungball um 19:30 Uhr.

Am Sonntag, den 8. November, kommt es um 17 Uhr zum Spitzenspiel und Neu-Auflage der vergangenen Playoff-Serie gegen den FC Bayern München.

Karten für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619 oder online über www.fraport-skyliners.de/tickets