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TVL-Jugendkonzept jetzt überarbeitet und veränderten Bedingungen angepaßt

(Dienstag, 21. August 2007 - Pressemitteilung TV Langen)


Die TVL-Jugendarbeit war in den letzten Jahren mehr als erfolgreich. Deutsche Meistertitel 2005, 2006, 2007, zahlreiche Jugend-NationalspielerInnen zeugen davon.


Und seit es die Homepage www.die-giraffen.de gibt, erfreute sich das TVL-Jugendkonzept offensichtlich bei den Nutzern großer Beliebtheit. Dafür spricht die hohe Zahl der Aufrufe.


Abteilungsleiter Jochen Kühl: "Wir vermuten, dass es zahlreiche Vereine gibt, die sich auch über die Konzepte anderer Vereine informieren. Und wenn ein Verein wie der TVL über längere Zeit mit seiner Jugendarbeit erfolgreich ist, dann wollen andere sicher auch das Konzept dahinter kennen lernen."


Aber gerade im Erfolg sollte man auch in die Zukunft sehen und planen. Da sich in der Sport- und Basketball-Landschaft einiges verändert hat, z.B. eine U19-Bundesliga seit 2006 existiert, und vieles im Fluß befindet, haben die TVL-Trainer das Jugendkonzept während der Sommerferien 2007 überarbeitet und am 20. August in neuer Form ins Netz gestellt.


Zielgruppe des Konzepts sind zuerst die Kinder und Eltern in Langen und näherer Umgebung. Aber auch die Partner des TVL-Basketball und die Förderer des Basketball-Teilzeit-Internat Langen e.V. (www.bti-langen.de) haben ein Recht zu erfahren, was konzeptionell hinter dem Profil und Anspruch der Jugendförderung im TV Langen steckt.


Neu, wenn auch nicht überraschend, für alle Sportarten ist die demographische Entwicklung und der Beginn von G8 in Hessen. Weniger Kinder (in Langen knapp 20% weniger Grundschulbeginner 2007 gegenüber 2006) treffen auf eine immer vielfältigere Sport- und Spaßlandschaft. Der Wettbewerb der Sportarten um die Kinder ist im vollen Gange. Und G8 mit immer mehr Nachmittagsunterricht schränkt die Trainingsmöglichkeiten vor allem für Mannschaftssportarten erheblich ein, zwingt zur weiteren Individualisierung des Leistungstrainings nach dem Vorbild des BTI Langen. Die richtige Antwort darauf kann lauten: Engere Zusammenarbeit mit den Schulen in Langen !


Neu und positiv ist vor allem die neue Dreifeld-Sporthalle an der Dreieichschule, die zum Schuljahr 07/08 in Betrieb ging und für den Basketball insgesamt erweiterte Trainingsmöglichkeiten bietet. Die Dreieichschule mit zehn Bundessiegen bei "Jugend trainiert für Olympia" wird damit ihren Schwerpunkt Basketball ausweiten können. Eine neue Korbanlage, gespendet vom DBB-Partner ING-DiBa, ist die Grundlage für einen neuen Basketball-Freiplatz an dieser Schule.


Neu ab Schuljahr 2007/08 sind auch Personalien. So wird Dr. Steffen Brockmann, langjähriger BTI-Trainer udn aktueller Bundesligatrainer der TVL-Damen, als neuer Talentfördertrainer an der Dreieichschule Langen beginnen, um aus Langens Schulen die Basketball-Talente der Vereinsarbeit zuzuführen. Das Hessische Kultusministerium trägt hierfür 60% der Personalkosten. Er wird an die gute Arbeit seiner Vorgänger (Thomas Stumpenhusen 1999-2006) und Yuriy Bogdanov (2006/07) anknüpfen und strategisch neue Wege planen. Ziel muß es sein, den Kindern, Eltern und Lehrern in Langen transparent zu machen, welch große Ressourcen des Jugendleistungssports hinter dem TVL-Jugendkonzept stecken, die andere Sportarten vergleichbar in Langen nicht oder noch nicht haben.


Neu auf Verbandsseite ist die Altersklassenveränderung seit 2006, vor allem die Einführung der U19-Bundesliga männlich. Hatte der TVL vorher die Jungen ab U18/19 schnellstmöglich den leistungsstarken Männermannschaften zugeführt, damit sie sich weiter entwickeln konnten (und an U20-Wettbewerben nicht leistungsorientiert teilgenommen), so verschiebt sich dieser Schritt jetzt zwangsläufig um ein Jahr nach hinten. Der Rückzug der 2. Männer aus der Regionalliga (sie hatten sich sogar für die 1. RL qualifiziert) ist eine zunächst traurige Konsequenz aus dieser Veränderung. Die Talente für die 2. Bundesliga müssen nun vor allem in der U19 gefördert werden, ehe sie den Schritt in den Männer-Basketball wagen.


Fraglich ist, ob es von den Basketballverbänden schon zu Ende gedacht und beraten wurde, unmittelbar an die U18 eine U19-Bundesliga anzuhängen. Ob es nicht richtiger ist, in allen Jugendklassen unter U19 mit U17, U15 usw. zu arbeiten ?


Bei den Mädchen bleiben die Altersklassen zunächst unverändert.


Das überarbeitete TVL-Jugendkonzept ist nicht statisch. Vor allem TVL-Mitglieder, aber auch engagierte und interessierte Eltern, Trainer und Basketballfans sind eingeladen, daraus einen Prozeß der Weiterentwicklung zu machen.