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TV Langens Defense knackte FCK – Matzerath mehr als nur Ersatz für Burch

(Sonntag, 29. Januar 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


TV Langen – 1. FC Kaiserslautern 74:70 (24:24, 17:16; 18:17, 15:13)


750 Zuschauer erlebten Spannung und Kampf von Anfang bis Ende dieses Sonntagsspiels. Giraffen-Coach Frenki Ignjatovic vertraute auf acht Spieler, FCK-Coach konnte ernsthaft nur sechs Spieler einsetzen, musste auf Ex-Giraffe Paul Howard wegen Leistenzerrung ganz verzichten. So hatten die Giraffen vor allem am Ende konditionelle Vorteile in einem dramatischen und von starker Defense auf beiden Seiten bestimmten Spiel.


Nach Defense sah es im ersten Viertel noch nicht aus. Der TV Langen bekam die FCK-Center, vor allem David Arigbabu gar nicht in den Griff. Und das nutzten Florian Moysich und vor allem Keith Triplett durch kluges Passspiel aus. Bei den Giraffen startete Ty Harrelson mit klugen Aufbauspiel und mit zwei erfolgreichen Dreiern in ein Spiel, das zunehmend sein Spiel wurde.


Bryce Burch (verletzt) wurde schmerzlich vermisst, aber Langens Coach Frenki Ignjatovic vertraute nach Koray Karamans frühen zwei Fouls (5. Min.) auf Ersatzcenter Lars Matzerath. Und der 30-jährige Zweimeter-Mann, der wegen beruflicher Belastung nur noch in der Giraffen-Reserve spielt, war mehr als ein Ersatz. Er bekam in der Defense Arigbabu in den Griff und spielt vorn gut mit. Dazu kamen gute „moves“ und der erste Dunking von Alex King, aber auch überhastete Aktionen der beiden Jungstars von den DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Nach relativ offenem Schlagabtausch stand es nach zehn Minuten 24:24.


Im 2. Viertel zogen die Giraffen die Defense an, griffen die Schiedsrichter mehr und mehr bei überhartem Spiel durch Foulpfiffe ein und konnte sich nach wie vor kein Team absetzen. Auffällig war, dass die Giraffen immer dann erfolgreich punkten konnten, wenn Ty Harrelson das Spiel lenkte und seine Mitspieler mit Geduld den freien Mann am Korb suchten. So konnten Sebastian Adeberg, Lars Matzerath und Alex King Punkte sammeln. Mit der 41:40-Führung für die Giraffen ging es in die Kabine.


"Ich wollte noch mehr Engegagement in der Defense und Geduld vor allem von den jungen Spielern in der Offense," verriet Coach Ignjatovic sein Halbzeit-Rezept. Sicher hätte er auch gern mehr Rebounds gewollt, aber da waren die Gäste an diesem Abend unschlagbar, lagen zur Pause mit 20:16 Rebound vorn und nach 30 Minuten gar mit 35:24 (13:4 Offense-Rebounds). Das hätte ihnen an diesem Abend den Sieg bringen müssen. Doch in der 27. Min. bei 55:47 sah es nach einer ersten Vorentscheidung für den TV Langen aus, ehe wieder Ungeduld und Dreier von Derek Robinson die Gäste ran und in Führung brachte (55:57).


Im letzten Viertel dominierte Kampf auf beiden Seiten. Aber ab dem 66:65 (38.) wirkten die Giraffen selbstsicherer und zwingender. Jetzt spielten sie aus bis zum freien Mann. Sebastian Barth traf zwei Freiwürfe zum 68:65. Koray Karaman zum 70:65. Nach Dreier von Robinson (70:68) war es erneut Harrelson, der an diesem Abend zuverlässigste Langener, zum 72:68 und bei 72:70 zwölf Sekunden vor Schluß mit zwei Freiwürfen zum 74:70. Bryce Burch und der ebenfalls verletzte Burak Ilhan waren glücklich, von ihrem Team so gut ersetzt worden zu sein, nicht zuletzt von Lars Matzerath.


Es spielten für TV Langen: Ty Harrelson (19/3), Alex King (19/1), Sebastian Barth (11), Koray Karaman (8), Lars Matzerath (7), Dominik Bahiense de Mello (7/1), Sebastian Adeberg (3), Phillip Schneider, Mirko Damajnovic, Tobias Jahn (n.e.).