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TV Langen empfängt die Bremen Roosters zum „Nachbarschaftsduell“

(Donnerstag, 31. Januar 2008 - Pressemitteilung TV Langen)


Am kommenden Samstag, den 02. Februar, empfängt der TV Langen die nur einen Rang besser platzierten Bremen Roosters. Am vergangenen Spieltag konnten beide Teams ihre Spiele gewinnen. Mit einem Sieg kann der TV Langen nach Punkten zu den Hansestädtern aufschliessen und, bei einer gleichzeitigen Niederlage der Düsseldorf Magics in Bayreuth, den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf sechs Punkte anwachsen lassen. Spielbeginn ist wie gewohnt um 19:30 Uhr. Jeder Dauerkarteninhaber erhält bei Vorlage seines Tickets an der Kasse 50% Rabatt auf eine weitere Eintrittskarte.


Trotz einer ausgeglichenen Leistung im Hinspiel, bei der Mark Kelley (16), Igor Starcevic (12), Daniel Boticki (11) und Armin Willemsen (11) auf Langener Seite zweistellig punkteten, verloren die Giraffen das Spiel in Bremen. Dabei erwischten die Südhessen den besseren Start und führten nach zehn Minuten mit 14:12. Doch auch Kapitän Sebastian Barth, der heute seinen 23. Geburtstag feiert und in Bremen zu seinen ersten Minuten in dieser Saison kam, konnte den Pausenrückstand (28:36) nicht verhindern. Nach einem ausgegelichenen dritten Viertel (45:53) kämpften sich die Giraffen zurück ins Spiel, konnten bis auf 64:66 verkürzen und verloren am Ende denkbar knapp mit 68:71. Bei den Bremern konnten sich besonders die langen Jungs durchsetzen. (Jordan Sabourin 18 Punkte, elf Rebounds), Jens Hakanowitz (13), Terryl Woolery (13)) Bei dem Spiel saß jedoch noch Ex-Coach Rade Vojnovic auf der Bank, der aus privaten Gründen die Roosters verließ und durch Nedim Hizliates ersetzt e wurde.


Nach einem durchschnittlichen Start in die Saison führen die Bremen Roosters die zweite Tabellenhälfte an und stehen derzeit auf Platz neun. Nach der deutlichen Niederlage am siebten Spieltag in Bayreuth (52:78) sah es nicht allzu gut aus für die Kampfhähne, die zu dieser Zeit nur zwei Siege bei fünf Niederlagen aufweisen konnten. Doch seit diesem Spiel dreht ganz besonders der vor dem Bayreuth-Spiel vom BBL-Club Science City Jena gekommene Al Elliott auf. Mit seiner Hilfe konnten aus den folgenden sechs Spielen fünf Siege geholt werden. Am dreizehnten Spieltag hatte man die Negativserie auf sieben Siege und sechs Niederlagen gedreht. Doch seitdem lief nicht mehr viel zusammen. Die Spiele in Cuxhaven (61:84), gegen Hagen (81:82), gegen Nördlingen (65:75) und in Chemnitz (70:85) gingen verloren. Am vergangenen Sonntag jedoch konnten sie den USC Heidelberg mit 78:58 nach Hause schicken. Beeindruckend besonders das dritte Viertel, dass die Bremer mit 31:8 gewinnen konnten .


Neben dem Transfer von Al Elliott, der Topscorer, Denker und Lenker in einem ist (18,5 Punkte, 3 Assists) konnten die Bremer vor dem Heidelberg-Spiel mit einem weiteren erfahrenen Spieler verpflichten. Power Forward Bogdan Karabin ist ein erfahrener Spieler, der bereits in vielen europäischen Ligen gespielt hat und mit seinen 202 cm für noch mehr Gefahr sorgen soll. Sieben Punkte erzielte der US-Amerikaner. Terryl Woolery ist nach Elliott der zweitbeste Scorer des Teams. (11,9 Punkte, 4,8 Rebounds) Am Korb arbeiten zudem der Däne Jens Hakanowitz (9,6 Punkte, 5,9 Rebounds) und der 212 cm Hüne Jordan Sabourin (9,2 Punkte, 7,6 Rebounds). Im Schnitt knapp 25 Minuten Einsatzzeit bekommen die beiden Deutschen Acha Njei (8,2 Punkte) und Jan Fikiel (7,5 Punkte). Matthias Mölle, Quincy Wheeler und Fabian Franke bekommen zudem nur wenig Spielzeit.


Aus ihren acht Auswärtsspielen stehen bisher lediglich zwei Siege zu Buche. In Schalke (72:67) und Lich (72:71) konnten die Roosters auswärts siegreich das Feld verlassen. Die letzten beiden Auswärtsspiele endeten 61:84 in Cuxhaven und 70:85 in Chemnitz. Dennoch ist Headcoach Nedim Hizliates sicher, dass sein Team in Langen erfolgreich sein wird und „hat die Punkte aus Langen bereits fest eingeplant.“ (Zitat aus dem Bremer Nachbericht zum Spiel gegen Heidelberg)


Die Giraffen wollen beweisen, dass der Sieg in Schalke nicht nur ein kleines Strohfeuer ist. „Für uns steht viel auf dem Spiel. Unsere Leistungsträger haben in Schalke wieder besser gespielt. Wir wollen unsere Leistung aus dem Spiel in Gelsenkirchen nun auch zu Hause bestätigen,“ so Coach Frenki Ignjatovic. Zwei der fünf Spiele gegen direkte Abstiegs-Konkurrenten sind bisher gespielt. Ein Sieg (76:69 in Schalke) steht einer Niederlage gegenüber (56:57 gegen Nürnberg). Am Samstag hoffen die Südhessen auf weitere zwei Punkte, die zum Verbleib in der Liga beitragen.


Verzichten werden die Langener erneut auf Max Weber. „Ich will nach der erneuten Verletzung nichts riskieren. Ich lasse mir lieber ein wenig mehr Zeit, um der Mannschaft in der entscheidenen Saisonphase topfit zur Verfügung zu stehen.“ Zudem wird Kapitän Sebastian Barth auch im Rückspiel fehlen. „Die Saison ist noch lang. Der Ausfall von Max Weber schmerzt uns schon sehr. Wir wollen nichts riskieren“, sagt der Trainer.


"Im Hinspiel gab es eine knappe Niederlage. Seitdem hat sich das Bremer Team verändert. Besonders auf Al Elliott müssen wir aufpassen. Die letzte Neuverpflichtung Bogdan Karabin hat im ersten Spiel sicherlich noch nicht sein ganzes Potenzial gezeigt. Bremen kann an einem guten Tag jeden in der Liga schlagen. Ich bin sicher, dass es eine sehr interessante Partie wird und hoffe auf die Unterstützung unserer Fans.“