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Trotzreaktion und knapper Sieg trotz vieler Ausfälle für die 2. Herren

(Sonntag, 26. November 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


Mit einer Trotzreaktion nach der deutlichen Niederlage in Horchheim, einer kämpferisch guten und spielerisch durchschnittlichen Leistung, gewinnt der TV Langen 2 am Samstag gegen TV Kirchheimbolanden.


Die Vorzeichen für die Giraffen-Reserve standen wieder mal alles andere als gut. Gleich drei Akteure aus der „ersten Fünf“ fehlten Coach Fabian Villmeter. Kai Barth wird mit seinem in Horchheim erlittenen Bänderriss bis Weihnachten ausfallen, Robin Benzing wurde für das Spiel der ersten Mannschaft geschont und Kapitän Niklas Lütcke weilte bei seiner Familie, nachdem am Donnerstagmorgen sein erster Sohn Moritz das Licht der Welt erblickt hatte. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, - an ihn und seine Frau Anke.


Der ausgedünnte Kader des TV Langen 2 schlug sich trotzdem achtbar. Zwar blieb eine spielerisch starke Leistung aus, doch gerade in Sachen Kampf, Einstellung und Teamgeist zeigten die verbliebenen Akteure, dass sie die schwache Vorstellung vom Vorwochenende vergessen machen wollten. Besonders Mirco Palazzo schien sich viel vorgenommen zu haben und eröffnete das Spiel mit seinem konsequenten Zug zum Korb und punktete erst in Korbnähe, dann von der Freiwurflinie.


Insgesamt zeigte sich die Giraffen-Reserve immer dann gefährlich, wenn der Ball an den Korb gebracht wurde. Ob Manuel Lohnes und Roland Wiertel im low-Post oder mit dem Penetration von außen, Kirchheimbolanden hatte Probleme in der Verteidigung und wusste sich häufig nur mit Fouls zu helfen. 22:16 hieß es nach 10 Minuten Spielzeit.


Zur Halbzeit konnte sich der TVL sogar auf 44:33 absetzen, auch weil Roland Wiertel nun mehr und mehr im Angriff aufdrehte. Keiner seiner Gegenspieler fand ein geeignetes Mittel ihn zu stoppen, was der 17-jährige über die gesamte Spielzeit glänzend ausnutzte. Egal ob in Korbnähe oder aus der Distanz, - Wiertel machte ein starkes Spiel und seine Teamkollegen suchten ihn nun häufig.


In der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren dann etwas mehr Probleme, auch weil die Gäste nun besser in ihr eigenes Offensivspiel kamen. Die brandgefährlichen Schützen Kibos, kamen nun etwas besser zum Zuge, nachdem sie in den ersten zwanzig Minuten nur Fahrkarten geschossen hatten. Den Akteuren des TV Langen 2 hingegen war anzumerken, dass sie konditionell ihrer dünnen Personaldecke Tribut zollen müssen. Es wurde sich schlampig freigelaufen, es fehlte die letzte Konzentration bei einigen Pässen, was den Gästen immer wieder die Gelegenheit zu Steals, Fastbreaks und einfachen Punkten gab.


Ingesamt lief es im TVL-Spiel nicht immer rund. Häufig mussten unter Ablauf der 24-Sekunden-Uhr Notwürfe genommen werden und auch die bereits erwähnte Turnover-Quote blieb über das ganze Spiel zu hoch. Doch Kirchheimbolanden konnte daraus keinen wirklichen Vorteil erspielen, was wieder mal auf die gute Langener Verteidigung zurückzuführen war. Wenig offene Würfe und vor allem wenige Rebounds wurden den Gästen gegönnt, so dass der Vorsprung immer weiter verteidigt werden konnte. Über 60:54 (30. Minute) und 68:61 (35. Minute) brachte der TVL das Spiel mehr oder weniger souverän nach Hause. Kibo versuchte in der Schlussphase mit einigen taktischen Fouls noch die Wende zu erzwingen, doch die jungen TVLler behielten die Nerven von der Freiwurflinie und ließen den Vorsprung nie auf weniger als fünf Punkten schrumpfen. Am Ende hieß es 79:74, ein Erfolg, der aufgrund der Personaldünne nicht hoch genug bewertet werden kann, auch wenn der große Glanz phasenweise fehlte.


Nach Ablauf der Hinrunde findet sich der TV Langen 2 im breiten Mittelfeld der Regionalliga wieder.


Für den TVL: Mirco Palazzo (17), Niko Anders (6), Sebastian Sommer, Kristian Kuhn (4), Philipp Schneider (9), Marian Benzing (5), Manuel Lohnes (13) und Roland Wiertel (25)