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Letztes Spiel: 59:64 Sa 21.09. vs Hamburg Bericht
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Max Merz hebt ab

Trainingslagertagebuch Tag 2.1

Das Team der FRAPORT SKYLINERS bereitet sich zurzeit in Teneriffa auf die anstehende Beko BBL-Saison 2013/14 vor. Tagebuchartig wollen wir die Mannschaft begleiten, Eindrücke gewinnen, Bilder machen und Anekdoten weitergeben.

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Mittagspause


Schlafen, am Pool liegen, entspannen, eventuell am Rechner oder Handy sitzen und Emails schreiben – mehr geschieht in der Mittagspause der Mannschaft eigentlich nicht.

Zweites Training

Wie in der ersten Trainingseinheit startet Gordon Herbert mit einer kurzen Ansprache und geht direkt in die erste taktische Besprechung der offensiven Systeme über. Das anschließende Warm-Up besteht aus Dribbelübungen über die gesamte Hallenfläche. Crossover, Behind-the-backs, durch die Beine, mit Tempoverschärfung, mit Stutter-Step – das gesamte Sortiment wird durchgelaufen und somit die Körper auf Betriebstemperatur gebracht.

In der Folge geht es vor allem um die großen W-Fragen: Wer macht was wann wo und wie, immer wieder auch wieso oder weil. Die Coaches geben die Systeme vor, die Spieler laufen sie. Aus dem Schnellangriff, aus der Halbfeldoffensive, vom Einwurf – für viele mögliche Situationen werden Wege und Möglichkeiten besprochen und umgesetzt.

Schöne Randnotiz: Aus einem Angriff heraus setzt Jacob zum Dreier an, aus dem Irgendwo kommt der Ausruf „Miss“, der Wurf hat aber die perfekte Flugkurve, rauscht durch das Netz, drei Punkte. Jacob dreht sich grinsend um, formt aus den Fingern beider Hände Pistolen, pustet gegen die Zeigefinger und „steckt“ sie sich ins Holster an der Hüfte. Sein Grinsen wird dabei stetig breiter…

Man soll nun aber nicht auf den Gedanken kommen, dass in jeder Trainingseinheit nur eitel Sonnenschein herrscht und alle Übungen perfekt durchlaufen. Gordie und sein Trainerteam sind oft genug auch mal laut, zeigen sehr deutlich, wenn sie mit der Arbeitsweise des Teams nicht zufrieden sind. Man erahnt ein Gespür dafür, wie viel Fingerspitzengefühl und emotionale Intelligenz der Trainerberuf verlangt. Zuckerbrot und Peitsche scheint durchaus eine zutreffende Redewendung zu sein.

Beim abschließenden Fünf-gegen-Fünf geht es auf dem Feld ordentlich zur Sache. Man merkt beiden Mannschaften an, dass sie sich bemühen, die einstudierten Abläufe umzusetzen und gleichzeitig bei der Gegenmannschaft genau dieses zu unterbinden. Je länger das Spiel andauert, umso intensiver wird es. Eine starke Aktion der einen Mannschaft führt dazu, dass die andere an Energie zulegt. Ein Steal auf der einen Seite führt zu einem harten Zug zum Korb bei der anderen Mannschaft, eine starke defensive Phase des einen Teams führt zu einer noch intensiveren Phase des anderen. So schaukeln sich beide Mannschaften immer weiter hoch. Ein fulminanter Höhepunkt ist erreicht, als Konsti den Ball hart und schnell beim Fastbreak über die Mittellinie bringt und den Ball in die Höhe Richtung Korb wirft.  Drei nachrückenden Verteidigern bleibt nichts weiter übrig, als zuzusehen, wie Danilo angesprungen… sagen wir angeflogen kommt und den Ball mit beiden Händen aus der Luft greift und ihn kraftvoll durch den Korb drückt. Der Medienabteilung geht in diesen Sekunden aus irgendeinem Grund automatisch der Begriff „Energieleistung des Spiel – präsentiert von der Mainova“ durch den Kopf…

Abschließender, kleiner Insider – für den Hintergrund: Athletiktrainer Dennis erwartet von den Spielern bei der Ausführung der diversen Kraftübungen bei jeder Bewegung Präzision und Perfektion und hat dafür die Redewendung: „Jede Bewegung ein Meisterstück“ etabliert. Während des Spiels kommt es nun dazu, dass ein Spieler auf dem Boden liegt und derselbige, also der Boden, gewischt werden muss. Dennis schnappt sich den Wischer, sprintet zu der nassen Stelle und wischt drauf los. Jacob nähert sich ihm, schaut ihm tief in die Augen, grinst ihn an und flüstert ihm zu: „Jeder Wischer ein Meisterstück, jeder Wischer ein Meisterstück“ – beide grinsen sich eins - die Teamchemie stimmt…

Bis morgen!