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1, 2, 3, FRANKFURT

Training für den Cup ohne Grenzen

Im Rahmen des Integrationsprojekts ,,Basketball ohne Grenzen", welches die FRAPORT SKYLINERS gemeinsam mit LOTTO Hessen ins Leben gerufen haben, fand am vergangenen Samstag eine intensive Trainingseinheit statt. Beste Vorbereitung auf den ´Cup ohne Grenzen´ der vor dem Heimspiel am 17. April gegen Weißenfels ausgetragen wird. In der Trainingshalle der Profis kamen 28 Teilnehmer verschiedener Nationalitäten zusammen. Nur wie verständigt man sich trotz Sprachbarrieren auf dem Platz?

Mit dabei war natürlich wieder Projektpate Garai Zeeb, der das Training mit den beiden Coaches Lukas und Flo professionell gestaltete und die Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen brachte. Bei einigen Übungen zu Ballhandling und Passspiel konnten die Basketballinteressierten hautnah mit dem Profi zusammen spielen, was sichtlich Eindruck machte. Die Atmosphäre war trotzdem sehr ausgelassen und man merkte, dass es allen gut tat, die Alltagssorgen für einen Moment bei Seite zu schaffen.

Bei einem spannenden Abschlussspiel wurde noch einmal richtig Gas gegeben und viel gejubelt. Garai Zeeb sagte: ,,Es war wirklich eine tolle Energie in der Halle. Man merkt einfach wie sehr dieser Tag allen Spaß macht."

Das Team aus Dietzenbach wurde von der engagierten Lehrerin Maria Erdmann-Martinez betreut. Die Stadt Dietzenbach ist schon lange aktiv dabei, Migranten die Integration in Deutschland zu erleichtern. An der Heinrich-Mann-Schule bieten ehemalige Abiturienten ehrenamtlich Deutschkurse für etwa gleichaltrige Flüchtlinge an. Die meisten Teilnehmer des Migrantenprojekts der Stadt Dietzenbach kommen aus dem Iran und dem Irak und sind zwischen 18 und 20 Jahre alt.

Aus Usingen kam die zweite Gruppe, geleitet von der pensionierten Lehrerin Hanne Ludwig, die ebenfalls auf ehrenamtlicher Basis Deutschkurse gibt. Schon seit längerem setzt sie sich im Rahmen einer Flüchtlings-AG dafür ein, dass in der Sporthalle des Gymnasiums in Usingen regelmäßig Basketball gespielt werden kann. Ihr Team setzt sich aus 16 bis 25-jährigen Spielern mit überwiegend somalischer Herkunft zusammen.

BasKIDball hat neun Leute mitgebracht, die zwischen 16 und 20 Jahre alt waren und aus Kroatien, Kenia, Gambia und aus der Türkei kamen. Robert Anywar, Leiter des Projekts in Frankfurt, berichtet, was das Ziel für sie beim Cup ohne Grenzen ist: ,,Das Wichtigste ist es Spaß zu haben. Wir haben im Laufe der Jahre von Platz 1 bis 4 alles Mal erreicht. Basketball ohne Grenzen ist ein sehr gutes Projekt und repräsentiert auch die Philosophie von BasKIDball. Bei diesen Projekten steht der Mensch im Vordergrund und nicht die Nationalität. Sport kennt keine Grenzen und die Regeln sind auf der ganzen Welt gleich, was eine riesige Integrationskraft bewirkt." BasKIDball ist ein überregionales Projekt an 16 Standorten in Deutschland und hat Dirk Nowitzki als Schirmherr. Das Ziel ist die Vermittlung von sozialen Kompetenzen durch den Basketball.

Am Ende dieser erfolgreichen Trainingseinheit trafen sich alle Teilnehmer im Mittelkreis. Beim gemeinsamen ,,one, two, three FRANKFURT" fliegen die Arme in die Luft und es wird herzlich gelacht. Spätestens da sind dann alle Unterschiede und Sprachbarrieren vergessen.

Die FRAPORT SKYLINERS und LOTTO Hessen bedanken sich bei allen Teilnehmern für ihren Einsatz und ihr Engagement. <xml></xml>