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Steffen Reiner trifft ... Simon Cote

(Dienstag, 29. November 2005 von Steffen Reiner)


Steffen Reiner, unser ganz besonderer Fan von der Behinderteninitiative Allenstein, hat wieder zu Notizblock und Kugelschreiber gegriffen und Assistant Coach Simon Cote nach dem Heimspiel gegen Braunschweig interviewt.


Simon, wie sieht Dein Alltag als Co-Trainer bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus?


Simon Cote: Ich mache Individualtraining mit den Spielern und helfe ihnen, sich zu verbessern. Dann kommt noch die Spielvorbereitung dazu. Ich sehe mir zum Beispiel Spielvideos unserer Gegner an. Außerdem unterstützen Daphne (Bouzikou) und ich Coach Ivan (Sunara) beim regulären Teamtraining.


Was war für Dich der schönste Augenblick mit den Frankfurtern?


Simon Cote: Na was wohl? Als wir in der Saison 2003-2004 die Meisterschaft gewonnen haben. Das war der schönste Augenblick in meiner Zeit hier in Frankfurt.


Der Start in die Saison war mehr als schlecht. Würdest du nach dem 68:65 Erfolg gegen Braunschweig sagen „Das Imperium schlägt zurück“?


Simon Cote: (Lacht) Nein. Aber es ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg, das Team zu werden, das wir sein wollen.


Mit Desmond Ferguson wurde ein Spieler geholt, der in der Saison 2003-2004, als Frankfurt Meister wurde, für die Portland Trail Blazers in der NBA auf Korbjagd ging. Wie wertvoll macht ihn das für das Team?


Simon Cote: Desmond bringt Kontinuität und auch eine Menge Erfahrung mit. Außerdem ist er ein guter Werfer aus der Distanz. Das macht ihn so wertvoll für uns.


Was ist in der BBL und im ULEB Cup noch möglich?


Simon Cote: Der ULEB Cup ist für uns eine Möglichkeit, Erfahrung für die BBL zu sammeln. Für die BBL haben wir uns das Erreichen der Play-offs als Ziel gesetzt.


Nun eine Frage, die nichts mit Basketball zu tun hat. Behinderte Menschen haben es im täglichen Leben schwerer, als nicht behinderte Menschen. Selbsthilfegruppen wie der Initiative Allenstein, werden von der öffentlichen Hand immer mehr die Mittel gekürzt. Ein Förderkreis hilft. Könntest du Dir vorstellen, solche Gruppen finanziell zu unterstützen?


Simon Cote: Klar. Lasst mir einfach Material zukommen und dann werden wir sehen, was ich machen kann.