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Letztes Spiel:93:79Fr 31.05.in KarlsruheBericht
Letztes Spiel:80:92So 02.06.vs KarlsruheBericht

Statistik

Ergebnis: 76:63 (38:26)
Viertel: 23:14, 15:12, 24:12, 14:25

Top Scorer: Jimmy McKinney 19pkt
Top Rebounder: Travon Bryant 10reb

Gesamte Statistik (Sonntag, 18. März 2007 von Marc Rybicki)


Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben ihre Niederlagenserie gestoppt. Unter ihrem neuen Head Coach Murat Didin feierten die Hessen einen 76:63 Heimsieg gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig. Vor 4030 Zuschauern in der Ballsporthalle trafen gleich vier Spieler zweistellig für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Jimmy McKinney (19), Mike Bauer (14), Eric Chatfield (13) und Travon Bryant (10 / 9 Rebounds).


Auf Braunschweiger Seite war Tory Walker mit 22 Punkten erfolgreich.


"Es ist schön, wieder die Heimatmosphäre in Frankfurt zu spüren. Als ich angekommen bin, haben wir uns zusammengesetzt und mit den Spielern gesprochen. Wir haben sie daran erinnert, dass dies der Job ihres Lebens ist und sie gemeinsam für diesen Club kämpfen müssen. Vor allem in der Defense haben wir heute sehr gute Leistung gezeigt und einen sehr guten Gegner in drei Vierteln unter 15 Punkten gehalten", so Murat Didin, der bereits vor dem Spiel durch eine Ansprache an die Fans für eine enthusiastische Heimspiel-Atmosphäre sorgte und mit Sprechchören gefeiert wurde.


Doch auf dem Feld zeigte der Didin-Effekt zunächst keine Wirkung. Nach knapp vier Minuten lagen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS, denen Forward Nino Garris wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel für voraussichtlich zehn Wochen fehlen wird, gegen die Niedersachsen bereits 0:8 zurück. Didin nahm eine Auszeit und stellte das nervös agierende Team neu ein - mit durchschlagendem Erfolg. Nun zeigte sich die Energie, die der türkische Trainerfuchs von seinen Schützlingen verlangt hatte. In den folgenden Minuten legten die Frankfurter einen grandiosen Lauf auf das Parkett und gewannen das erste Viertel 23:14.


"Der Coach hat uns in der ersten Auszeit gesagt, wir sollen ruhig bleiben und uns an unseren Spielplan halten. Der Schlüssel war vor allem unsere Defense, die wir bis auf das letzte Viertel sehr konsequent gespielt haben", meinte Point Guard Jemeil Rich, der sieben Punkte, fünf Rebounds und sieben Assists beisteuerte.


Kampfgeist, Einsatzwille und ein gutes Händchen im Abschluss zeichnete die Didin-Truppe auch im zweiten Abschnitt aus. Mit einer Trefferquote von 47 Prozent aus dem Feld (10/21) und 87 Prozent an der Freiwurflinie (14/16) führten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zur Halbzeitpause souverän mit 38:26. Braunschweig hingegen blieb vor allem von der Dreierlinie kalt. Nur einer von 13 Versuchen landete im Korb.


"Frankfurt hat mit Murat ein anderes Gesicht gezeigt und wesentlich besser gespielt als in den letzten Wochen. Unser Fehler war, dass wir unsere offenen Würfe nicht getroffen haben. Im Gegensatz zu den DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die in McKinney einen sicheren Schützen hatten, der auch schwierige Würfe getroffen hat", kommentierte Braunschweigs Coach Emir Mutapcic.


Auch im dritten Viertel haderte die Mannschaft von Emir Mutapcic weiter mit einer schwachen Wurfausbeute, während Frankfurt den Vorsprung konsequent ausbaute und offensiv und defensiv nun jene Sicherheit ausstrahlte, die man in vielen vorangegangenen Saisonspielen vermisste. Die gut kombinierenden Hessen entschieden das dritte Viertel mit 24:12 für sich. Jimmy McKinney setzte den Schlusspunkt mit einem Buzzer-Beater von der Dreierlinie zur 62:38 Führung nach 30 Minuten.


Als Mike Bauer in der 33. Minute einen Dreier zum 67:43 nachlegte, konnten die Fans in der Ballsporthalle frühzeitig mit der Siegesfeier zum Einstand des neuen/alten Mannes an der Seitenlinie beginnen.


Das nächste Spiel ist am Samstag, 24. März um 19:30 Uhr in Bonn. Die Anmeldung zur Fanfahrt mit Murat Didin und den DEUTSCHE BANK SKYLINERS wurde bis Montag (19. März) um 11 Uhr verlängert.


Stimmen zum Spiel:


Alex King: "Wir hatten bisher nicht so europäisch gespielt. Murat Didin bringt da einiges an Erfahrung mit, von der wir profitieren.Er bringt alle zusammen, auch die Verletzten bezieht er mit ein. Wir waren dadurch extrem motiviert. Vor allem unsere Verteidigung lief viel besser."


George Reese: "Wir spielen wieder als ein Team. Vor allem die Verteidigung ist viel besser geworden."


Mike Bauer: "Wir sind durch Murat Didin viel organisierter. Er hat uns einen Sinn für Führung und Verantwortung zurückgegeben. Er bringt sehr viel positive Energie ein."